Wohn- und Bethaus Friedmann - Juden in Sachsen

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Wohn- und Bethaus des Rabbiners Israel Friedmann

Um 1900 bis 1935

Israel Friedmann, geboren 1887 in Boyan bei Tschernowitz , war Nachkomme einer ungarischen Rabbinerdynastie. Nach dem Ersten Weltkrieg luden Leipziger Orthodoxe Friedmann ein, in Leipzig als Rabbiner der Chassidim tätig zu werden. Der „Boyaner Hof“ in der Nähe des Rosentals wurde ein wichtiger Ort jüdischen Lebens. In der Villa des Rebbe befand sich ein privates Gebetshaus für die Leipziger Boyaner und Ruszyner Chassidim. Der Rebbe war auch für die liberalen Juden der Stadt ein Platz der Rückbesinnung auf die orthodoxen Traditionen. Die Synagoge wurde als eine der ersten Gebetsstuben durch die Nazis 1935 durch Vertreibung der Hausbewohner geschlossen. Friedmann wanderte nach Palästina aus. Er starb 1951 in Tel Aviv.

Literatur:

  • Diamant, Adolf: Chronik der Juden in Leipzig, Heimatland Sachsen, Chemnitz, Leipzig, 1993, 230.

  • Kirchhof, Heike: Jüdisches Leben in Leipzig: Gestern - Heute – Morgen: Ein Literatur- und Bestandsverzeichnis der Rolf-Kralovitz-Bibliothek der ECS Stiftung Leipzig, Leipzig, 2006, 109f.

  • Lange, Bernd-Lutz: Jüdische Spuren in Leipzig, Forum Verlag Leipzig, Leipzig, 1993, 53.

 
 
 
 
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