Tarostraße - Juden in Sachsen

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Tarostraße

seit 1970

Die Straße in Leipzig-Zentrum wurde 1970 nach Gerda Taro (1910 – 1937), einer Fotografin, benannt.

Die Fotografin und Antifaschistin Gerda Taro (Gerta Pohorille) lebte bis zu ihrer Verhaftung 1933 in Leipzig-Gohlis. Die Aktivistin des Sozialistischen Schülerbundes beteiligte sich am Leipziger antifaschistischen Widerstand.

1933 emigrierte sie nach Frankreich. In Frankreich legte sie ihr Abitur ab und wurde Fotoreporterin u.a. in Spanien. Die erste Kriegsfotoreporterin der Geschichte schloss sich im spanischen Bürgerkrieg den Internationalen Brigaden an. Im Juli 1937 wurde sie tödlich verwundet. [Artikel]

Literatur:

  • Klank, Gina, Griesbach, Gernot: Lexikon Leipziger Straßennamen, Verlag im Wissenschaftszentrum, 1995, Leipzig, 206.

  • Riedel, Horst: Stadtlexikon Leipzig von A bis Z, Pro Leipzig, Leipzig, 2005, 586.


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