Mit
den Jüdinnen und Juden, die aus den Nachfolgestaaten der UdSSR in den
letzten beiden Jahrzehnten zu uns nach Deutschland gekommen sind, kamen
auch sehr viele Künstler. Maler,
Grafiker und Fotografen haben sich in den vergangenen zehn Jahren,
seitdem unser Klub GSHELKA nun schon besteht, dort mit ihren Werken in
bisher 69 Ausstellungen in der „Galerie GSHELKA“ präsentiert. Das soll nun in unserem Internetportal „JUDEN in SACHSEN“ auch einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die
Galerie im Internetportal ist offen für jüdische bildende Künstler und
für nichtjüdische Künstler, die sich Jüdinnen und Juden und unserer
Arbeit für eine starke jüdische Gemeinschaft in Deutschland verbunden
fühlen. Die
für die Galerie verantwortlichen MitarbeiterInnen des
Deutsch-Russischen Zentrums arbeiten an einer Konzeption, wie sich
künftig auch SchriftstellerInnen und PoetInnen, MusikerInnen und
SängerInnen, KabarettistInnen und KunsthandwerkerInnen im
Internetportal vorstellen können. Zur
Zeit bereiten wir einen Wettbewerb für Kinder und Jugendliche vor, die
wir bitten wollen, ihre Erfahrungen, Meinungen und Wünsche für die
Integration von jüdischen MigrantInnen aus den Nachfolgestaaten der
UdSSR, also von neuen deutschen Staatsbürgern, in die deutsche
Gesellschaft mit ihren Bildern, Grafiken, Fotos oder anderen
bildkünstlerischen Techniken zum Ausdruck zu bringen. Die besten
Arbeiten werden dann in der Galerie des Internetportals präsentiert. Vielleicht
haben Sie dazu Vorschläge oder Anregungen? Dann würden wir uns
natürlich freuen, wenn Sie uns diese Vorschläge und Anregungen auch
wissen lassen.
Petra Epsch Leiterin des Büros beim Deutsch-Russischen Zentrum Sachsen e.V. |