Sprachlehre - Juden in Sachsen

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Jiddische Sprache

Einführung in die Geschichte und Grammatik der jiddischen Sprache
von Katrin Kühne

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„Das Jiddische hat noch längst nicht sein letztes Wort gesprochen; es enthält Schätze, die der Welt erst noch vor Augen geführt werden müssen. Es war die Sprache der Märtyrer und Heiligen, der Träumer und Kabbalisten – reich an Lebenskraft, Humor und an Erinnerungen, die die Menschheit nie vergessen wird. Das Jiddische ist im übertragenen Sinn die weise und demütige Sprache unser aller, die Sprache der entsetzten und hoffnungsvollen Menschen."

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Hebräisches Propädeutikum
von Katrin Kühne

Hebräisch gehört zur semitischen Sprachenfamilie und ist von der indogermanischen Sprachengruppe sehr verschieden. Es ist sinnvoll, sich auf das Erlernen bzw. auf eine intensivere Bekanntschaft mit der hebräischen Sprache vorzubereiten. Dieser Intention entspricht mein kurzes „Hebräisches Propädeutikum".

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Namenskunde

Jedes Volk hat seine eigene Geschichte und auch seine Namensgeschichte, die im Laufe der Zeit eine besondere Spezifik annahm.

So entstanden deutsche Familiennamen später als die Vornamen. Sie entwickelten sich aus sogenannten Beinamen, die ursprünglich über die Herkunft des Namenträgers oder seinen Geburtsort (Walter von der Vogelweide oder Dietrich von Berne) informierten.

Im Laufe der Zeit ist der Name an die Nachfolger weitergegeben und in den offiziellen Dokumenten erwähnt worden. Der berühmte deutsche Sprachforscher Fleischer berichtet, dass die Entstehung der deutschen Familiennamen erst ab dem 12. Jahrhundert dokumentiert wurde und zwar zuerst nur in den großen Städten im Westen. Im Norden, in der Provinz Hannover, wurden die Familiennamen erst Anfang des 19. Jahrhunderts auf Befehl Napoleons eingeführt. Die Stammfamiliennamen festigten sich vor allem bei Adligen. Fleischer bringt als Beispiel die Namen aus Lessings Stück "Minna von Barnhelm": Fräulein von Barnhelm und Major von Tellheim sind die Adligen und Just und Franziska sind die Diener. Aber auch heute ist es üblich, die Hausdiener nur mit dem Vornamen anzusprechen.

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