September 2016 - Juden in Sachsen

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Archiv auf Juden in Sachsen - September 2016

TV-Tipp

D i e S i e d l e r d e r W e s t b a n k
28.09.2016 - 23:45 Uhr
Das Erste

Seit Israels entscheidendem Sieg im Sechstagekrieg im Jahre 1967 ... [weiter...]

Die Siedler der Westbank
Kämpfer gegen das Vergessen
Gemeindetag 2016
 

AfD-Spitzenkandidat verkauft Hakenkreuze | 22. September 2016 | Die Rechtsaußenpartei AfD ist bei den Wählern erfolgreich. Doch unter ihren Exponenten finden sich Männer mit Verbindungen ins rechtsextreme Milieu.

Rudolf Müller ist AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahlen im Saarland. Der 65jährige führt in Saarbrücken ein Antiquitätengeschäft. Nun belegen Recherchen des ARD-Magazin "Panorama" und der Illustrier-ten «Stern», dass der Politiker Handel mit Nazi-Devotionalien (Orden mit Hakenkreuz) und mit «Lagergeld» betrieben hat, [weiter...]

 

BERLIN | Problematisches Erstarken der rechts-populistischen AfD | 21. September 2016
Jüdische Persönlichkeit spricht von einer «Nazi-Renaissance».

Die Alternative für Deutschland (AfD), die neueste rechtspopulistische Partei des Landes, hat mit ihrem Wahlerfolg in Berlin eine Barriere durchbrochen und zum ersten Mal im Parlament dieses Staates Sitze errungen. Die gegen die Immigration gerichtete und Europa gegenüber Skepsis anbringende Partei, der Kontroversen über Antisemitismus in den eigenen Reihen zu schaffen machen, beendete [weiter...]

 
27 neue Stolpersteine
Geschichte lässt sich nicht schwärzen - Tafeln über Gerda Taro wieder eingeweiht
 

19. September 2016 | Gedenken Neue Stolpersteine in Leipzig für Elli Helm, Familie Rafe und andere NS-Opfer
Am Montag hat der Kölner Künstler Gunter Demnig wieder sogenannte Stolpersteine vor Leipziger Wohnhäusern angebracht, die an Opfer der NS-Diktur erinnern.

Leipzig/Chemnitz/Dresden. 334 Stolpersteine – ebenerdig vor früheren Wohnstätten der zwischen 1933 und 1945 verfolgten, deportierten und ermordeten Mitbürger verlegt – waren bislang auf Leipziger Geh-wegen eingelassen worden. Am Montag kamen 27 hinzu.[weiter...]

 
TV-TIPP

T i t o s   B r i l l e
19. September, 22:45 - 0:15 Uhr in der ARD

Über den Film:
TITOS BRILLE basiert auf dem gleichnamigen Überraschungserfolg und Bestseller Adriana Altaras‘, die uns hier als Protagonistin an ihrem selbstironischen und humorvollen Road-Movie durch die Geschichte ihrer Familie teilnehmen lässt. So ungewöhnlich ihr persönliches Familienleben auf den ersten Blick auch sein mag, so beispielhaft steht Adrianas Kindheit und Jugend gleichermaßen für einen Großteil ihrer Generation der Nachkriegskinder – trotz eines prallen Lebens sind die Wunden aus der Vergangenheit ihrer Eltern noch heute zu spüren und die Suche nach den eigenen Wurzeln ein steter Begleiter.
Auf den Spuren der Familie Altaras machen wir eine Reise von Berlin über Gießen, Italien bis nach Zagreb, Split und Rab und die Erfahrung, wie es sich anfühlt, wenn Geschichte persönlich wird. Die Lager, der Widerstand, die Schauprozesse, Flucht und Neuanfang. Mit jüdischem Witz, balkanischem Zorn und deutscher Sturheit knüpft sich Adriana all jene vor, die ihr den Schlaf rauben: von Tito zu Tante Jele, von der kroatischen Regierung zum Waldorf-Internat.
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Über das Buch:
Adriana Altaras führt ein ganz normal chaotisches und unorthodoxes Leben in Berlin: mit zwei fußballbegeisterten Söhnen, einem westfälischen Ehemann, der ihre jüdischen Neurosen stoisch erträgt, und mit einem ewig nörgelnden, stets liebeskranken Freund. Alles bestens also ... bis ihre Eltern sterben und sie eine Wohnung erbt, die seit 40 Jahren nicht mehr ausgemistet wurde. Fassungslos kämpft sich die Erzählerin durch kuriose Hinterlassenschaften, bewegende Briefe und uralte Fotos. Dabei kommen nicht nur turbulente Familiengeheimnisse ans Tageslicht, auch die Toten reden von nun an mit und erzählen ihre eigenen Geschichten.
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15. September 2016 | Nachruf
Peter Held in London gestorben – als Mäzen hat er Projekt in Leipzig unterstützt

Der ehemalige Leipziger Peter Held ist mit 93 Jahren in London gestorben. Dorthin war er 1936 ausge-wandert, weil seine jüdische Familie ihn vor Repressalien der Nationalsozialisten schützen wollte. Nach der Friedlichen Revolution setzte Held sich für seine Geburtsstadt ein, unterstützte durch groß-zügige Spenden den Ausbau des Ariowitsch-Hauses und des Forum Thomanum. [weiter...]

 
Peter Held in London gestorben
 

AMOS OZ ZUR BBC: «Wer Israel zerstören will, ist ein Antisemit» | 15. September 2016 | Oz: Israelkritik ist legitim, doch wenn es um Israels Existenzrecht geht, werden «anti-Zionisten zu Anti-semiten».

In einem von der «Jerusalem Post» teilweise zitierten Interview mit «Newsnight» der BBC sagte der isra-elische Autor Amos Oz, starke Kritik an Israel sei «definitiv legitim», doch sobald die Argumente sich gegen das schiere Existenzrecht Israels wenden, werden die «Anti-Zionisten zu Antisemiten».[weiter...]

Amos Oz
 

KRAKAU | Gedenken an jüdische Präsenz | 14. September 2016 | Organisiert von lokalen christlichen Gruppen, fand in den Straßen von Krakau ein Marsch statt, an dem hunderte von Teilnehmern der Jahrhunderte alten jüdischen Präsenz in der Stadt gedachten.
Die Marschierenden, unter denen sich auch Grzegorz Rys befand, der Bischof von Krakau, sowie Bürger-meister Jacek Majchrowski, zeigten polnische und israelische Flaggen. [weiter...]

 

12. September 2016 | Eugen-Biser-Preis für Charlotte Knobloch

München (dpa/lby) - Als erste jüdische Preisträgerin erhält Charlotte Knobloch in München den Eugen-Biser-Preis. Die Laudatio wird Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU)  [weiter...]

Charlotte Knobloch
 

06.09.2016 | LVZ | Es sollte wenigstens eine Erinnerungstafel geben
Bürgerrechtlerin Urban und Künstler Klemm wollen an das Henriette-Goldschmidt-Haus erinnern | Eine späte Genugtuung verspüren derzeit viele Leipziger, die sich vor 17 Jahren an einer bürgerlichen Protestbewegung gegen den Abriss des Henriette-Goldschmidt-Hauses in der Friedrich-Ebert-Straße 16 beteiligt haben. Denn Investoren wollen jetzt in der Nähe des alten Standortes einen Neubau errichten, der alle wesentlichen Elemente der alten Fassade erhalten soll. Die Gründerin der ersten deutschen Frauenhochschule [weiter...]

Gedenkplatte zum Henriette-Goldschmidt-Haus
 

06.09.2016 | «Nazi-Großmutter» erneut verhaftet | Erneut ins Gefängnis wegen Holocaustleugnung
Ursula Haverbeck, 87, eine deutsche Frau, die wegen ihrer ständigen Holocaustleugnung den Übernamen «Nazi-Großmutter» erhalten hat, ist zum zweiten Mal innert eines Jahres wegen dieses Vergehens von einem Gericht in Detmold im Nordosten Deutschlands zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Unter der Anklage von «Verführung» haben die Richter die Frau zu acht Monaten Gefängnis verurteilt. Haverbeck pflegt zu behaupten, dass die Juden nie in Auschwitz vernichtet worden seien. Vor Gericht soll sie sich in noch groberen Tönen geäußert haben. Laut Agenturberichten soll sie in einem Brief an Rainer Heller, den Bürgermeister von Detmold geschrieben haben, dass es «klar ersichtlich» gewesen sei, dass es sich bei Auschwitz um ein reines Arbeitslager gehandelt habe. [weiter...]

 

05.09.2016 | HOLOCAUST-FORSCHUNG | Claims Conference bietet Stipendien an
Die jüdische Dachorganisation lädt erneut Studenten und junge Wissenschaftler zu Bewerbungen um eine «Fellowship» zu der Erforschung der Schoah ein. Seit ihrer Gründung vor 65 Jahren vertritt die «Conference on Jewish Material Claims Against Germany» (Claims Conference, JCC) als Dachverband der Diaspora materielle Ansprüche von Nazi-Opfern gegenüber Deutschland. Die Organisation hat dabei etwa 80 Milliarden Dollar an Entschädigungsleistungen ausgehandelt oder aus dem Verkauf zurückgegebenen, einstmals jüdischen Eigentums erzielt. Während diese Mittel ganz überwiegend an individuelle Opfer und Hilfsorganisationen verteilt wurden, hat die JCC auch stets akademische und kulturelle Zwecke unterstützt.  [weiter...]

 

05.09.2016 | POLITIK DEUTSCHLAND | Versagen der Demokratie in «Meck-Pomm»
Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern reagiert auf die Erfolge der AfD bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern mit einem Alarmruf. «Demokratische Parteien versagen bei der Eindämmung der Rechtsextremen» – mit diesem scharfen Urteil reagierte am gestrigen Sonntagabend Charlotte Knobloch auf das Ergebnis der Landtagswahl in Mecklenburg Vorpommern. Dabei erzielte die rechtspopulistische AfD aus dem Stand knapp 21 Prozent der Stimmen und zog in das nunmehr neunte Landesparlament in Deutschland ein. Sämtliche, etablierte Parteien erlitten dagegen herbe Verluste. [weiter...]

 

02.09.2016 | JW online | Frauen für Gaza
Eine Flottille mit weiblicher Besatzung macht sich auf den Weg in das palästinensische Autonomiegebiet, um Israels Blockade zu brechen | von Carmela Negrete
Frauen mit Kurs auf Gaza (»Mujeres Rumbo a Gaza«) heißt die neue Initiative der in Spanien gegründeten internationalen Gruppe »Pro Palästina – Kurs auf Gaza«, die seit 2010 mit Schiffen versucht, auf die Situation der Bevölkerung in dem palästinensischen Autonomiegebiet aufmerksam zu machen. Am 14. September wird in Barcelona eine neue Crew in Richtung Gazastreifen aufbrechen. Das Besondere: Es werden nur Frauen an Bord sein. Sie wollen auf den »unbestreitbaren Beitrag und den unbeugsamen Geist der palästinensischen Frauen« und auf ihre »zentrale Rolle« in den Kämpfen für Unabhängigkeit und gegen Diskriminierung »in Gaza, im Westjordanland, innerhalb der Grünen Linie und in der Diaspora« hinweisen, wie es in einer Erklärung der Gruppe heißt. Es sei wichtig, ihre Stimmen hörbar zu machen, um so mehr in Zeiten »extremer Ungerechtigkeit«, wie sie die brutale Blockade durch Israel darstelle. [weiter...]

 

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