Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens - Juden in Sachsen

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Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens

Die Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sind Mitbürgerinnen und Mitbürger jüdischen Glaubens oder dem Judentum zugetan. Sie haben Herausragendes für ihr Umfeld getan und sind so öffentlich erwähnens- und gedenkenswert. Sie werden hier in alphabetischer Reihenfolge genannt. Dies entspricht in keinster Weise einer Wertung.

 

C

 

Der Diplomat Jose Arturo Castellanos rettete mindestens 25.000 Juden mit falschen Papieren.
Jose Arturo Castellanos, ein salvadorianischer Oberst, der als Generalkonsul seines Landes in Genf gedient hatte, ist dieser Tage vom deutschen Außenministerium und dem Jüdischen Zentrum in Berlin geehrt worden.
Castellanos hatte im Zweiten Weltkrieg die Juden vor dem Zugriff der Nazis gerettet, indem er ihnen gefälschte salvadorianische Identitätspapiere ausstellte. [weiter...]

Jose Arturo Castellanos
 

L

 

13.07.2016 | Paris | Späte Ehrung | 105-jähriger Judenretter George Loinger mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
Der französische Judenretter Georges Loinger ist am Dienstag in der Deutschen Botschaft Paris mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Der 105-Jährige erhielt die Ehrung für die Rettung von mehr als 300 jüdischen Kindern während des Zweiten Weltkriegs von Botschafter Nikolaus Meyer-Landrut.
»Ich bin stolz und glücklich über die Ehrung«, sagte Loinger bei der Übergabe des Bundesverdienstkreuzes. Deutschland habe für ihn immer Krieg bedeutetet – und Hitler. Doch er habe erkennen können, dass es ein anderes Deutschland gebe, eines, das ihn als Résistancekämpfer ehre. [weiter...]

 
 

S

 

16.06.2016 | JA | »Ich erinnere mich genau« - Justin Sonder hat Auschwitz überlebt und tritt in Detmold als Nebenkläger auf
Von unserer Wohnung oben auf dem Kassberg haben wir einen schönen Blick auf Chemnitz. Meine Frau Marga und ich wohnen hier seit vielen Jahren, es ist eine sehr lebendige Gegend, früher galt sie als bürgerlich gehoben.  [weiter...]

Justin Sonder
 

Einer der wichtigsten deutsch-jüdischen Wissenschaftler ist in den USA verstorben, der sich auch fachlich vor allem mit Geschichtsschreibung und dem Aufstieg des deutschen Faschismus befasst hat: Fritz Stern.
Seinen Vornamen erhielt er bei der Taufe nach seinem Paten, dem Chemiker und Nobelpreisträger Fritz Haber. Sowohl sein Vater Rudolf Stern als auch seine Großväter waren Ärzte, während seine Mutter Käthe Brieger promovierte Physikerin war und sich später als Mathematik-Didaktikerin einen Namen machte. Er hatte noch eine ältere Schwester Toni. Stern besuchte das Maria-Magdalenen-Gymnasium in Breslau.  [weiter ...]

Fritz Stern
 

W

 

04.07.2016 | LVZ | Wegweiser und Versöhner | Ein Leben gegen das Vergessen – ein Nachruf auf den Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel
Von Barbara Munker - TEL AVIV. Sein Leben war ein steter Kampf gegen das Vergessen: „Wer sich dazu herbeilässt, die Erinnerung an die Opfer zu verdunkeln, der tötet sie ein zweites Mal“, sagte Elie Wiesel im Jahr 2000 vor dem Deutschen Bundestag. Der Holocaust-Überlebende und Friedensnobelpreisträger starb jetzt im Alter von 87 Jahren in den USA. Sein Vater Schlomo, seine Mutter Sarah und die jüngste seiner drei Schwestern starben in der Vernichtungsmaschinerie der Nationalsozialisten. [weiter ...]

Elie Wiesel bei einer Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos 2003
 
 
 
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