Oktober 2016 - Juden in Sachsen

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Archiv auf Juden in Sachsen - Oktober 2016

27.10.2016 | LVZ | Markkleeberg erhält sieben neue Stolpersteine

Einstimmig abgesegnet haben die Stadträte die Verlegung neuer Stolpersteine im Stadtgebiet. Bislang gibt es in Markkleeberg zwei – für das jüdische Ehepaar Olla und Ludwig Bamberger [weiter...]

7 neue Stolpersteine für Markkleeberg

26.10.2016 | LVZ | Halle lädt zu den Jüdischen Kulturtagen

HALLE. Mit einem Konzert der New Yorker Band „Klezmatics“ im Steintor-Variete haben gestern Abend die vierten jüdischen Kulturtage in Halle begonnen. „Bis zum 14. November bieten wir ein breites und internationales Programm“, sagte Cornelia Zimmermann, die Vorsitzende des Leopold-Zunz-Zentrums in Halle [weiter...]

21. Oktober 2016 | BZ | Palästina-Festival Senat prüft Antisemitismus-Vorwurf gegen Ballhaus Naunynstraße

Die Berliner Kulturverwaltung will Vorwürfe wegen angeblich antisemitischer und israelfeindlicher Äußerungen bei einem Workshop im Ballhaus Naunynstraße prüfen. Der Veranstalter, die „Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße GmbH“, sei aufgefordert worden, sich zu einem entsprechenden Bericht des „Tagesspiegels“ zu äußern, teilte die Kulturverwaltung am Donnerstag mit. [weiter...]

Gemeindetag 2016
 

MÜNCHEN
Restaurant Schmock hat dicht gemacht
11. Oktober 2016
Als Grund wird der wachsende Antisemitismus in der bayrischen Kapitale angegeben.

Florian Gleibs, der jüdische Besitzer des Münchner israelischen Restaurants Schmock gab laut «Jerusalem Post» letzte Woche die Schließung des Etablissements nach 16 Jahren bekannt. Als Grund nannte er den wachsenden Antisemitismus in der bayrischen Hauptstadt. Konkret soll die antiisraelische Agitation seit dem Gazakrieg von 2014 wie Pilze nach dem Regen zugenommen haben. «Die Leute des gebildeten, wohlhabenden Mittelstandes haben beschlossen, mich verantwortlich zu machen als Repräsentant des Staates Israel», schrieb Gleibs auf seiner Website. Als Motto soll gelten: Was Ihr Leute macht, unterscheidet sich nicht von dem, was wir Deutschen damals (im Holocaust) gemacht haben.   [weiter...]

 
 Martin Schulz (SPD) bei seiner Rede in der Leipziger Nikolaikirche © Jan Woltas/dpa
 

Martin Schulz | Präsident des Europäischen Parlaments
Rede zur Demokratie, "Tag der friedlichen Revolution"
Leipzig, 9. Oktober 2016

Sehr geehrte Damen und Herren, Verehrter Herr Oberbürgermeister Jung, Verehrter Herr Hollitzer, Lieber Herr Dündar,
Gerade eben haben wir alle zusammen im Friedensgebet zum siebenundzwanzigsten Mal an die friedliche Revolution des Jahres 1989 zurückgedacht. Wir haben uns zusammen daran erinnert was hier in Leipzig vor siebenundzwanzig Jahren geschah. Und bevor ich nun die ehrenvolle Aufgabe angehe die diesjährige Rede zur Demokratie zu halten, möchte ich sie einladen mit mir darüber nachzudenken, was diese Rede in diesem Jahr von den vielen vergangenen Reden zu diesem Gedenktag unterscheidet. [weiter...]

 

5. Oktober 2016 | Brite initiiert Petition | Protest gegen "Judensau" an Luthers Kirche

Das als 'Judensau" bezeichnete antisemitische Relief an der Stadtkirche in Wittenberg sorgt erneut für heftige Kritik. Der britische Theologe Richard Harvey hat im Internet eine Petition veröffentlicht, in der er die Stadt auffordert die Darstellung sofort zu entfernen. Knapp 5.000 Unterstützer haben sich bereits auf der Plattform registrieren lassen. Harvey hat seine Petition in mehreren Sprachen verfasst, darunter in Hebräisch und Chinesisch. Er argumentiert die Skulptur sei bis heute ein Angriff auf Juden und verspotte sie und ihren Glauben. Sie müsse an einem anderen Ort in einem Rahmen ausgestellt werden, in dem der historische Bezug hergestellt werden könne. Die Darstellung sei zudem obszön und aufhetzend. [weiter...] [Tonbeitrag...]

 
Protest gegen "Judensau"
Protest gegen "Judensau" an Luthers Kirche
MDR KULTUR- DAS RADIO Mi, 05.10.2016,06:15 Uhr 03:28 min | Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
 

Wir möchten Sie gern auf Neuerscheinungen des Hentrich & Hentrich Verlag aus jüdischer Kultur und Zeitgeschichte aufmerksam machen:

„Berlin lebt auf!“. Die Fotojournalistin Eva Kemlein (1909–2004)
Die Künstlerin Chava Pressburger - Eine Werkbiographie von Ilka Wonschik
Karl Hofer und Mathilde Scheinberger - Eine Doppelbiographie von Gerd Hardach
Frühe Novemberpogrome 1938 und die Ermordung Robert Weinsteins - Eine Spurensuche von Kurt Schilde
Hermann Wallich - Die Biographie des Mitbegründers der Deutschen Bank von Reinhard Frost
Das Fotoalbum der Carlebachs - Aus der jüdischen Vergangenheit Hamburgs

Hier finden Sie die Leseproben und Kaufangebote.

 
Hentrich & Hentrich Verlag
 

Marcia Zuckermann
MISCHPOKE!
Ein Familienroman
Frankfurter Verlagsanstalt

»Zur Mittagszeit des 10. März 1895 ahnte niemand, dass der Untergang der Familie Kohanim von nun an seinen Lauf nehmen sollte. Kein leiser Knacks, kein haarfeiner Riss, kein eiskalter Hauch. Weder plötzliche Stille noch ein Schwarm auffliegender Raben oder eine auf Punkt zwölf stehengebliebene Uhr; keine schwarze Katze von links nach rechts, kein Bild, das von der Wand fiel, kein zersprungenes Glas, noch nicht einmal eine Verwünschung wurde laut. [weiter...] [kaufen...]

 
T V - T I P P

Sababa - Israelis und ihr Berlin
Ein Film von Patricia Corniciuc und Norbert Kron

Sendetermin:
Mo 03.10.2016, 08.15 Uhr   und   13:40 Uhr

Sender:
ONE (ehemals EINSFESTIVAL)

Mehr und mehr Israelis zieht es nach Berlin. Über 20.000 leben in der Stadt. Oft sind es Künstler, Schriftsteller, Musiker, Maler, Schauspieler. Warum sind sie gekommen, was suchen sie, was finden sie hier?

Viele sagen, am Anfang seien sie von den Partys begeistert gewesen, später haben sie sich mit israelischen Freunden darüber unterhalten, wo es den besten Hummus gibt, irgendwann aber konnte niemand mehr durch diese Stadt gehen, ohne daran zu denken, dass von Berlin das Morden, die Shoah, ausging. Und dennoch ist Berlin für viele Israelis zu dem Ort geworden, an dem sie leben wollen.

Zum 50. Jahrestag der Aufnahme der Deutsch-Israelischen Beziehungen (2015), wollen wir von dem ?Dennoch? erzählen. Wir wollen fragen, was macht das Leben aus? ?Sababa? - was so viel heißt, wie ein großer Spaß. Was sind die Orte, die speziell sind, die Israelis faszinieren, die es nur in Berlin gibt? Die für sie eine Geschichte haben, auch eine Spannung von Fremdheit und Anderssein? Geschichte und Geschichten, vorgestellt und erzählt von der israelischen Schauspielerin und Stadtführerin Shlomit Lasky.

 
Rezension

Die Vernichtung der Juden im deutsch beherrschten Europa war ein Prozess, so eines der zentralen Argumente Raul Hilbergs (1926-2007), der von 1933 bis 1945 nicht durch einen klaren Plan oder eine kalkulierte Strategie vorgezeichnet war, sondern einer "inhärenten Logik" (S. 23) folgte, die zwingend vier Schritte beinhaltete: Man musste zuerst definieren, wer Jude sei, zweitens die Juden enteignen, sie drittens konzentrieren, um sie viertens schließlich ermorden zu können, durch Erschießungen in der besetzten Sowjetunion und durch Mord in den Vernichtungsstätten nach vorheriger Deportation. Wer hat an diesem Prozess teilgenommen? Hilbergs These lautet: "Die Vernichtung der Juden wurde von der organisierten [deutschen]  [weiter...]

Hilberg, Raul: Anatomie des Holocaust. Essays und Erinnerungen
 

01.10.2016 | LVZ | Fall Kudla: Auschwitz-Komitee kritisiert Unions-Fraktion
BERLIN/LEIPZIG. Das Internationale Auschwitz Komitee hat der Unionsfraktion Feigheit im Umgang mit der Leipziger CDU-Bundestagsabgeordneten Bettina Kudla vorgeworfen. [weiter...]

 

30.09.2016 | Spiegel-Online | Staatsgäste in Jerusalem
Die Welt nimmt Abschied von Shimon Peres
Bill Clinton, Prinz Charles, Joachim Gauck: Zur Beisetzung von Shimon Peres sind Spitzen politiker aus der ganzen Welt zusammengekommen. Für Aufmerksamkeit sorgte der Auftritt von Palästinenserpräsident Abbas. In Jerusalem hat am Freitagmorgen die feierliche Beisetzung des verstorbenen ehemaligen israelischen Staatschefs Shimon Peres auf dem Herzlberg begonnen. Das Begräbnis findet in Anwesenheit von Staatsgästen aus aller Welt statt. Die Sicherheitsvorkehrungen sind hoch. [weiter...]

 
29.09.2016 | LVZ
Mann des Friedens – und der Waffen
 

26.09.2016 | Zentralrat der Juden in Deutschland | Feierliche Ordination von drei Rabbinern in Frankfurt
In der prächtigen Westend-Synagoge in Frankfurt am Main sind am Montag drei neue orthodoxe Rabbiner ordiniert worden. Rabbiner Nosson Kaplan arbeitet bereits als Assistenzrabbiner der Jüdischen Gemeinde Osnabrück. Rabbiner Jochanan Guggenheim wird ab Oktober in Leipzig als Assistenzrabbiner zum Einsatz kommen, und Rabbiner Benjamin Kochan ist als Gemeinderabbiner der Jüdischen Gemeinde Erfurt sowie als Landesrabbiner von Thüringen tätig. [weiter...]

 
 
 
 

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