November 2016 - Juden in Sachsen

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Archiv auf Juden in Sachsen - November 2016

Shauli Einav Quartet: „Beam me up!“
Der Saxophonist Shauli Einav gibt im Dezember Konzerte in
Kempen, Düsseldorf, Dresden und Heidenheim.

Shauli Einav, 1982 in Israel geboren, studierte an der Jerusalem Academy of Music sowie an der Eastman School of Music in Rochester. 2008 zog er nach New York, wo er sich rasch als einer der führenden jungen Saxophonisten etablieren konnte. Gleich dreimal wurde er mit dem ASCAP „Young Jazz Composer Award" ausgezeichnet. Seit 2012 lebt und arbeitet er in Paris. 2015 erschien bereits sein viertes Album als Bandleader, „Beam Me Up", und wurde von der Fachkritik einmütig gelobt. Auf der neuen CD beeindruckt das Shauli Einav Quartet mit technischer Brillanz und einem geradezu feierlichen, satten Sound.


Shauli Einav Quartet: Shauli Einav (Saxophon), Enzo Carniel (Klavier), Florent Nisse (Bass), Gautier Carrigue (Schlagzeug)

Termine in der Region
3. Dezember 2016 in Dresden, Jazzclub Tonne

Gemeindetag 2016
 

29.11.2016 | LVZ | Mit emotionaler Wucht | Tauchaer Geschichtskurse arbeiten Reise nach Auschwitz auf / Geschwister-Scholl-Preis für Florian Schröder
TAUCHA. Die diesjährige Veranstaltung zur Geschwister-Scholl-Ehrung stand unlängst ganz im Zeichen des Vermächtnisses der Namensgeber des Tauchaer Gymnasiums. Zunächst präsentierten 22 Schüler der Geschichtsleistungskurse der Jahrgangsstufe 12 ihre Eindrücke von einem Besuch der Gedenkstätte des ehemaligen KZ Auschwitz. „Das dort Erfahrene kann man eigentlich gar nicht mit Worten wiedergeben“, sagten die Moderatoren Josephine Dowidat und Patrick Born. Doch sprachlos blieben die Schüler nicht, im Gegenteil. [weiter...]

Mit emotionaler Wucht
 

25.11.2016 | LVZ | Anne-Frank-Gedicht versteigert

Ein Gedicht des jüdischen Mädchens Anne Frank (1929–1945) ist in Haarlem (Niederlande) für 140 000 Euro versteigert worden. Dies teilte das Auktionshaus Bubb Kuyper mit. Das Mädchen hatte das achtzeilige Gedicht am 28. März 1942 in das Poesiealbum einer Schulfreundin geschrieben. [weiter...]

 

25.11.2016 | LVZ | Jüdische Landesgemeinde fordert Verbot von Thügida-Demonstrationen

ERFURT Der Vorsitzende der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen, Reinhard Schramm, fordert ein Verbot der Thügida-Demonstrationen im Freistaat. Während etwa in Bayern eine Versammlung verboten werde, wenn sie „an einem Tag oder Ort stattfinden soll, dem ein an die nationalsozialistische Gewalt- und Willkürherrschaft erinnernder Sinngehalt mit gewichtiger Symbolkraft zukommt“, fehle so etwas in Thüringen,... [weiter...]

 

21.11.2016 | LVZ | Synode geht auf Distanz zu Luther | Papier gegen Antisemitismus des Reformators verfasst
ERFURT. Mit einem Gottesdienst ist am Samstag die Herbsttagung der Landessynode der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) in Erfurt zu Ende gegangen. Zum Abschluss der viertägigen Beratungen beschloss das Kirchenparlament den Haushalt für 2017, eine Verlautbarung zu Luthers Antisemitismus, die Neufassung von Kirchengesetzen sowie ein überarbeitetes Regelwerk für die Verpachtung von Kirchenland. [weiter...]

 
Peter Ruta

21.11.2016 | LVZ | Malender Weltbürger | Peter Ruta, in Leipzig aufgewachsen, starb 98-jährig in New York

Zu seinem 90. Geburtstag hatte ihm das Stadtgeschichtliche Museum ein große Ausstellung gestellt. Jetzt ist Peter Ruta tot. Der Maler starb am vergangenen Mittwoch in New York. Er wurde 98 Jahre alt. Rutas Wiege stand 1918 in Dresden, [weiter...]

 

21.11.2016 | LVZ | Bestens eingespielte Mischpoke Klezmer-Konzert im Gewandhaus
Am Anfang steht das Chaos. Aus dem Kratzen und Schaben, aus bloßen Geräuschen schälen sich die ersten Töne, dann eine Melodie. Nach und nach steigen die anderen Instrumente ein, alles findet sich und da ist er: der Klezmer. Seine Macher nennen sich Mischpoke, eine Hamburger Band, die sich der jüdischen Volksmusik verschrieben hat. Zu fünft holen die Musiker aber nicht nur den Klezmer ins Gewandhaus, sondern mischen ihm auch Jazz, Klassik und Weltmusik bei.. [weiter...]

 

19. November 2016 | LVZ | Schüler erforschen Schicksal von Max Lohmann | Bad Lausick: Stolperstein soll vor dem Haus des verfolgten SPD-Mitglieds verlegt werden / Zeitzeugen gesucht | BAD LAUSICK. Das Bad Lausicker Stolperstein-Projekt wird fortgesetzt. „Nachdem im vergangenen Jahr in der Straße der Einheit 40 die ersten sieben Stolpersteine für die jüdische Familie Hirsch verlegt werden konnten, recherchiert derzeit die 10. Klasse der Werner-Seelenbinder-Oberschule in Zusammenarbeit zu politischen Opfern der NS-Diktatur aus Bad Lausick“, sagt Henry Lewkowitz vom Leipziger Verein Erich-Zeigner-Haus, der die Schüler bei dem Projekt unterstützt. [weiter...]

Max Lohmann
 
Gerog Kreisler 1922 - 2011

19. November 2016 | LVZ | Georg-Kreisler-Nachmittag im Ariowitsch-Haus | Werner Kopfmüller und Kevin Pacholczak gedenken des Künstlers
Chansons, Klavierkompositionen und schwarzhumorige Lieder gibt es morgen ab 17 Uhr im Ariowitsch-Haus. Das Konzert (Eintritt: zehn Euro, ermäßigt fünf Euro) dreht sich um Georg Kreisler, dessen fünftem Todestag gedacht wird. Werner Kopfmüller (Pianist) und Kevin Pacholczak (Sänger und Gymnasiallehrer) wollen ihre Begeisterung für Person und Werke Kreislers auf die Bühne bringen. [weiter...]

 

18.11.2016 | LVZ | Böser Barock

Unsere Kleinen – am liebsten hätten wir es, wenn sie sich die ganze Kindheit über mit Stofftieren, Kastanien und Baukästen beschäftigen würden. Doch leider ist da ein Phänomen, das sich nicht restlos aus dem Kinderparadies vertreiben lässt: die Realität. Horror, Gewalt und Sexismus sind im Internet nur einen Klick vom Ponyhof entfernt. Vor dem Sandmännchen kann schon mal die „Tatort“-Werbung in das Abc der Erstickung einführen. Und die lustige Bärchenwurst hat mal gelebt. [weiter...]

"Judith und Holofernes" von Artemisia Gentileschis
 

17. November 2016 | Millionen für Jüdisches Museum und Chabad | Bundesregierung schüttet fast 10 Millionen Dollar aus
BERLIN Das Jüdische Museum Berlin wird 2017 von der deutschen Bundesregierung eine Zuwendung von sieben Millionen Dollar erhalten, das sind 1,18 Millionen mehr als im laufenden Jahr. Die chassidische Bewegung Chabad-Lubawitsch ihrerseits wird von der Berliner Regierung mit 2,15 Millionen Dollar bedacht werden. Die Gelder stammen, wie offiziell bestätigt worden ist, von einem Fundus von total 1,75 Milliarden Dollar, die für kulturelle Institutionen und Projekte in Berlin bestimmt sind. [weiter...]

 

17. November 2016 | LVZ | Jüdische Gemeinde fordert schärferes Versammlungsrecht
ERFURT. Eine Verschärfung des Versammlungsrechts nach bayerischem Vorbild hat Thüringens Jüdische Gemeinde gefordert. Es könne so nicht weitergehen, sagte ihr Landesvorsitzender Reinhard Schramm nach dem bereits vierten rechtsextremen Aufmarsch in Jena an einem historisch sensiblen Tag. [weiter...]

 

17. November 2016 | LVZ | Erster Stolperstein für Naunhof | Gymnasiasten suchen Zeitzeugen jüdischen Lebens
NAUNHOF. Schülerinnen und Schüler des freien Gymnasiums Naunhof rekonstruieren zusammen mit dem Erich-Zeigner-Haus Leipzig das Schicksal von Marie Mindel Naundorf, geborene Maletzki, und ihrer Familie.
Die Jüdin soll im Zuge des Projekts im Juni 2017 einen Stolperstein in den Gehweg der Bahnhofsstraße 19 bekommen – ihrem letzten freiwillig gewählten Wohnort in Naunhof [weiter...]

Stolperstein
 

17. November 2016 | LVZ | Dubnow Vorlesung heute in der Alten Börse
Das Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur an der Uni Leipzig lädt am heutigen Donnerstag zur traditionellen
öffentlichen Dubnow-Vorlesung ein. Diesmal spricht der polnisch-amerikanische Historiker und Soziologe Jan Tomasz Gross von der Princeton University zum Thema „Lifting the Veil of Silence. The Kielce Pogrom 1946 and its Aftermath“. [weiter...]

 
LEO BAECK INSTITUTE LONDON | FOR THE STUDY OF THE HISTORY AND CULTURE OF GERMAN-SPEAKING JEWRY
 

S t u d i e n a u s s c h r e i b u n g
Leo Baeck Fellowship Programm
Studienstiftung des deutschen Volkes & Leo Baeck Institute London

Das internationale Leo Baeck Fellowship Programm richtet sich an Promovierende, die an einer Dissertation im Bereich Geschichte und Kultur des zentraleuropäischen Judentums arbeiten. Projekte aller Epochen, Disziplinen (z. B. Literatur, Philosophie, Geschichte, Musikwissenschaft) und geographischen Räume (z. B. Europa, Amerikas, Israel) sind willkommen, allen gemeinsam ist ein Bezug zum deutschsprachigen Judentum. [weiter...]

 

09. November 2016 | JiS | Vom Schlimmerwerden | von T. Biskupek

Die Leipzigerin Ingrid Winkler aus dem Musikviertel weiß nicht nur, dass ihre Heimatstadt einst eine der judenreichsten in Deutschland war, sondern sie putzt auch gern am 9. November einen Stolperstein in ihrer Nähe, der an die von den Nazis Ermordeten erinnert. Aktuell putzte sie einen Stein in der Mozartstraße, der einer Mitverschworenen gilt, die nach dem 20. Juli 1944 verurteilt und in Plötzensee hingerichtet wurde.. [weiter...]

 

09. November 2016 | JiS | Wachsam sein! | von T. Biskupek
1892 ehrte die Stadt Leipzig einen ihrer bedeutendsten Künstler mit einem Denkmal: Vor dem damals noch neuen zweiten Gewandhaus im Musikviertel wurde dieses
für den Komponisten und Gewandhauskapellmeister Felix Mendelssohn-Bartholdy ... [weiter...]

 

09. November 2016 | LVZ | Diese aggressiven Sprüche lassen nichts Gutes ahnen | Leipzigerin erlebte Pogromnacht 1938 und registriert mit Sorge die aktuellen Parallelen
LEIPZIG. Es brennt. Schaulustige sammeln sich in der Dämmerung vor der kuppelgekrönten Feierhalle auf dem Neuen Israelitischen Friedhof in der Delitzscher Straße in Leipzig. Sie starren auf das lodernde Feuer, das in den Nebengebäuden wütet. Sie zucken mit den Schultern, drehen sich weg. Niemand ruft die Feuerwehr. „Ist doch nicht unser Haus“, sagen die Leute. [weiter...]

 

06.11.2016 | Dresden | Im Rahmen der Friedensdekade wird in der St. Michaelskirche Dresden-Bühlau die Wander-Ausstellung „Warum wir nach Dresden gekommen sind. Jüdische Migranten sprechen über die Gründe ihrer Flucht.“ des JÜDISCHEN FRAUENVEREIN DRESDEN zu sehen sein. Eröffnet wird sie mit bzw. nach dem Gottesdienst am 06.11.2016, wobei die betroffenen Migranten anwesend sein werden. Ihr Schicksal wird zudem auf Ausstellungssäulen zu lesen sein. Es ist eine bewegende Ausstellung, die auch vor den Andachten 7.11., 9.11., 11.11. und 14.11. jeweils zwischen 18:00 und 19:30 Uhr geöffnet sein wird und zudem nach den Gottesdiensten am 13. und 16. November. Der Eintritt ist frei.

St. Michaelskirche Dresden-Bühlau
Quohrener Str. 18
01324 Dresden
Tel.: 0351 2683028

Flyer zur Ausstellung

 

02. November 2016 | Die Stadt Leipzig informiert | Leipzig gedenkt der Opfer der Pogromnacht
Vor 78 Jahren, in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938, brach in Deutschland ein Sturm der Gewalt über jüdische Mitbürger aus. Sie wurden aus ihren Wohnungen geprügelt und verschleppt, ihre Geschäfte und Gemeindeeinrichtungen demoliert und ausgeplündert. In den frühen Morgenstunden des 10. November erreichte das Grauen auch Leipzig [weiter...]

 

01. November 2016 | ND S. 4 | Leserbrief | Kaufmann hatte in der DDR seine Heimat gefunden | Zu »Picasso pönte«, ND, 18.10., S. 16
Da hat sich der Hans-Dieter Schütt bei Walter Kaufmann durch den Beifall heischenden Bezug auf den Ausschluss von sechs Schriftstellern aus ihrem Verband und die »beengte DDR« um die große Wahrheit im Leben von Walter Kaufmann schmählich gedrückt: Schütt vermeidet wie der Teufel das Weihwasser die Tatsache, dass Kaufmann in der DDR nach langem Suchen endlich seine Heimat gefunden hat, [weiter...] [Artikel vom 18.10.2016]

 

31.10.2016 | Gäste aus Israel unerwünscht | Schwarzwaldhof löst mit Kommentar Entrüstung aus
Von Roland Böhm, dpa | Viele Israelis haben ein Herz für den Schwarzwald: Immer mehr kommen in die Region der Bollenhüte und Kuckucksuhren. Doch jetzt provoziert ein Ferienhof mit einer verhängnisvollen Mail. Ein Ferienhof im Schwarzwald hat Gäste aus Israel abgelehnt und damit heftige Debatten provoziert. Seit der schroffen Abweisung einer Touristengruppe ist der malerische Mattenhof in Zell am Harmersbach breiter Entrüstung im Internet ausgesetzt. [weiter...]

 
 
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