Mendelssohnufer - Juden in Sachsen

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Mendelssohnufer

2007

Mendelssohnufer, dreieckige Grünanlage zwischen Beethovenstraße, Pleißemühlgraben und Wilhelm-Seyffert-Straße; nach F. Mendelssohn Bartholdy benannt

Kurt Masur besuchte mit seiner Frau Tomoko am 4. April 2007 das künftige Mendelssohn-Ufer am Pleißemühlgraben, der zur Zeit zwischen Beethoven- und Mozartstraße freigelegt wird. Im Juni soll das dann fertiggestellte Bauwerk in Anwesenheit von Kurt Masur eingeweiht werden. Niels Gormsen und Joachim Krauskopf vom Vorstand des Fördervereins Neue Ufer Leipzig e. V. erläuterten das Vorhaben, das sich dadurch auszeichnet, dass die Böschung zum Pleißewasser in fünf Stufen abgetreppt wird. Die fünf Stufen symbolisieren fünf Notenlinien, auf denen die ersten Noten des e-Moll-Violinkonzerts von Mendelssohn durch Holzkuben dargestellt werden. Diese Idee begeisterte den Maestro ebenso wie die Absicht, den Uferweg nach Mendelssohn zu benennen, dessen Büste, geschaffen von Walter Arnold, mittlerweile dort wieder aufgestellt wurde.

Jakob Ludwig Felix Mendelssohn Bartholdy (* 3. Februar 1809 in Hamburg; † 4. November 1847 in Leipzig) war ein deutscher Komponist, Pianist und Organist. Er gilt als einer der bedeutendsten Musiker der Romantik und setzte als Dirigent neue Standards, die das Selbstverständnis des Dirigierens bis heute maßgeblich mitprägen.

Daneben setzte sich Mendelssohn Bartholdy für die Aufführung von Werken Händels und Johann Sebastian Bachs ein. Damit trug er wesentlich zu ihrer Wiederentdeckung und zur Herausbildung eines Verständnisses für die „klassische“ Epoche der deutschen Musik bei. Er gilt als Mitbegründer der historischen Musikpflege und gründete das erste Konservatorium in Deutschland.

Literatur/Quellen

 
 
 
 
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