Mai 2016 - Juden in Sachsen

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Archiv auf Juden in Sachsen - Mai 2016

JiS | Am 9. Mai ehrten Kommunalpolitiker Leipzigs, Vertreter der in der Stadt lebenden Juden, des Diplomatischen Korps sowie Vertreter von Verbänden und Vereinen Opfer und Befreier der Stadt an Gedenkstätten auf dem Ostfriedhof. Vor allem der Opfer der deutschen Faschisten wurde gedacht sowie der Gefallenen der ehemaligen Sowjetunion. Thomas Biskupek

Ehrung zum 8. Mai 2016

18. Mai 2016 | TA | Der Diplomat Jose Arturo Castellanos rettete mindestens 25.000 Juden mit falschen Papieren.
Jose Arturo Castellanos, ein salvadorianischer Oberst, der als Generalkonsul seines Landes in Genf gedient hatte, ist dieser Tage vom deutschen Außenministerium und dem Jüdischen Zentrum in Berlin geehrt worden.
Castellanos hatte im Zweiten Weltkrieg die Juden vor dem Zugriff der Nazis gerettet, indem er ihnen gefälschte salvadorianische Identitätspapiere ausstellte. [weiter...]

Jose Arturo Castellanos
 

Sechster Band der EJGK erschien | Feierliche Veranstaltung in Sächsischer Akademie der Wissenschaften in Leipzig
Leipzig, 22. Mai 2016 | JiS | Mit dem Begriff „Wunder“ bezeichnete Prof. Dr. Dr. h.c. Dan Diner (Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig / Hebräische Universität) das Erscheinen des sechsten Bandes der „Enzyklopädie der jüdischen Geschichte und Kunst“ und begründete diese Wort ausführlich.
Erst im Nachhinein habe sich herausgestellt, auf welches ehrgeizige, anmaßende Unterfangen man sich eingelassen habe. Allein das in rund zehn Jahren geschafft zu haben, sei einem Wunder gleich gekommen.
So sei Deutsch die Kultursprache der europäischen Judenheit im 19. Jahrhundert gewesen, bevor es zur Kom-mandosprache wurde. Diese Enzyklopädie in deutscher Sprache sei eine Herausforderung gewesen.
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Historisches Kaufhaus Held wird zur großen Wohnanlage
24. Mai 2016 | LVZ | Historisches Kaufhaus Held wird zur großen Wohnanlage | Leipziger Unternehmen steckt 14 Millionen Euro in traditionsreiches Ensemble an der Merseburger Straße | VON JENS ROMETSCH
In Lindenau wird jetzt das völlig marode, historische Kaufhaus Held saniert und zu 50 Wohnungen sowie drei Läden umgebaut. Die 1913 eröffnete Handelsinstitution und deren frühere Besitzer – die jüdischen Brüder Moritz und Albert Held – haben eine besondere Geschichte. [weiter zum Artikel] [zum Historischen Ort]

 

Einer der wichtigsten deutsch-jüdischen Wissenschaftler ist in den USA verstorben, der sich auch fachlich vor allem mit Geschichtsschreibung und dem Aufstieg des deutschen Faschismus befasst hat: Fritz Stern.
Seinen Vornamen erhielt er bei der Taufe nach seinem Paten, dem Chemiker und Nobelpreisträger Fritz Haber. Sowohl sein Vater Rudolf Stern als auch seine Großväter waren Ärzte, während seine Mutter Käthe Brieger promovierte Physikerin war und sich später als Mathematik-Didaktikerin einen Namen machte. Er hatte noch eine ältere Schwester Toni. Stern besuchte das Maria-Magdalenen-Gymnasium in Breslau.  [weiter ...]

Fritz Stern
 

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Für Juden und alle an Jüdischem Interessierte | Shabbat Shalom – die jüdische Wochenlesung mit Rabbiner Joel Berger auf MDR-Kultur
Schabbat ist Ruhe: Der Schabbat ist eine Insel der Stille, umspült von Arbeit, Angst, Auseinan-dersetzungen und anderweitigen Sorgen, die unsere Leben die restlichen sechs Tage der Woche prägen. Die Welt steht für ungefähr 25 Stunden in der Woche still: das Geschäft ist geschlossen, das Auto steht in der Garage, das Telefon klingelt nicht, das Radio, der Fernseher und der Computer sind ausgeschaltet, die Zwänge und Sorgen des materiellen Lebens treten für diese Zeit hinter einen Vorhang des Vergessens. (So wird es im Internet erklärt) [weiter ...]

 

Der »Sportklub Bar Kochba Leipzig« (1920-1924)
In Leipzig existierte bereits seit 1919 ein jüdischer Turnverein mit dem Namen Bar Kochba, der jedoch nicht im Vereinsregister des Leipziger Amtsgerichtes eingetragen wurde. Die Namenswahl lässt darauf schließen, dass sich besagter Leipziger Turnverein in der Tradition zionistisch ausgerichteter Sportvereine sah. Aus diesem Turnverein gingen die beiden (…) Vereine »Sportklub Bar Kochba Leipzig« und »Jüdischer Tum- und Sportverein Bar Kochba Leipzig«. hervor. [weiter ...]

 
 
 
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