Lemberger Synagoge - Juden in Sachsen

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Lemberger Synagoge

Um 1830

Schützenstraße 7

Die 1846 gegründete liberale "Israelitische Religionsgemeinde" nahm auf die damals schon zahlreichen ausländischen an ihren orthodoxen Traditionen festhaltenden Juden keine Rücksicht. Die 1855 erbaute Synagoge erhielt selbstverständlich eine Orgel und der Gottesdienst wurde nach liberalem Ritus durchgeführt.

Mit der großen Zahl von galizischen, polnischen und russischen Juden bildete sich in Leipzig die nach Berlin zweitgrößte unter sich nochmals sehr zersplitterte ostjüdische Gemeinde, die an ihrer jiddischen Sprache und ihren orthodoxen Bräuchen festhalten wollte und entsprechend ihrer Herkunft eine Fülle eigener kleiner Synagogen und Betstuben errichtete, z. B. die Jassyrer, Krakauer, Lemberger und viele andere mehr. Im 19. Jahrhundert und bis in die 1920er Jahre hatten etliche kleine Betstuben ihren eigenen "Rebbe" (Rabbiner).

"Lemberger Synagoge", gegründet um 1830, ehemals Schützenstraße 7, das Gebäude wurde im Krieg zerstört.

 
 
 
 
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