Leipzig nach 1945 bis heute - Juden in Sachsen

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Zeittafel zum Leben der Juden in Leipzig von 1945 bis heute

1945 - 1966 | 2001 - 2007

1945 - 1966
Neugründung der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig

1945
Mai
Jüdische Leipziger (Überlebende des Holocausts) errichten eine neue Jüdische Gemeinde.

28. Oktober
Einweihung der Gemeindesynagoge der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig in der Keilstraße 4

Bis Ende des Jahres Rückkehr von etwa 200 Überlebenden aus Theresienstadt, Buchenwald und einigen anderen Lagern nach Leipzig

22. November
Beginn der „Nürnberger Prozesse"

1948
Mai
Strafprozess gegen zwei Mitarbeiter der sogenannten „Judenstelle" der Leipziger Stadtverwaltung aus der Nazi-Zeit, Urteil: zehn Jahre Gefängnis bzw. Zuchthaus

November/Dezember
Strafprozess gegen ehemalige leitende Angestellte und Wachpersonal der Hugo-Schneider-AG (Hasag) aus dem Zweigbetrieb in Kamienna in Leipzig; vier Todesurteile werden ausgesprochen.

1949
Februar
Strafprozess gegen die Inhaber des Leipziger Versteigerungshauses Klemm wegen Bereicherung am Besitz von jüdischen Bürgern in der NS-Zeit, Urteil: 2 ½ Jahre sowie zwei Jahre Gefängnis

1951
8. Mai
Einweihung des Mahnmals auf dem Neuen Israelitischen Friedhof

1953
Januar
Flucht von Vorstandsmitgliedern der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig nach Westberlin; im Laufe des Jahres flüchten etwa 70 jüdische Einwohner Leipzigs in die BRD.

1955
9. November
Einweihung einer neuen Trauerhalle auf dem Neuen Israelitischen Friedhof

1962
Gründung des Leipziger Synagogalchors durch Oberkantor Werner Sander

1966
Einweihung eines Gedenksteins für die Opfer des Holocausts am Grundstück der 1938 zerstörten Hauptsynagoge in der Gottschedstraße

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1991 - 2007
Jüdisches Leben in Leipzig heute

1991
Mai
Die Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig zählt 35 Mitglieder.

Juli
Die ersten jüdischen Emigranten aus der früheren UdSSR werden Mitglieder der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig.

1995
Juni
Auftakt der zweijährlich stattfinden Jüdischen Woche „Schalom"

1998
Januar
Amtsantritt des ersten sächsischen Landesrabbiners nach dem Holocaust

2001
Juli
Einweihung des Großen Mahnmals in der Gottschedstraße

2005
Dezember
Eröffnung des Thora-Zentrums der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig

2006
Januar
Eröffnung eines jüdischen Kindergartens

2007
Mai
Gründung des JÜDISCHEN FORUMS beim Deutsch-Russischen Zentrum Sachsen e. V.

Juli
Die Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig zählt 1300 Mitglieder.

 
 
 
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