Kolomea Synagoge - Juden in Sachsen

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Kolomea Synagoge

1904

Die Kolomea Synagoge wurde 1904 vom orthodoxen und ostjüdischen Mittelstand, namentlich Samuel Krauthammer, gegründet. Ihr Name verweist auf den Herkunftsort der Familie Krauthammer. Zur Einweihung der Synagoge hielten Ephraim Carlebach (Talmud Thora Verein)  und der Rabbiner David Feldmann (Ahawas Thora Synagoge) Predigten.

Die Synagoge zog mehrmals um. Gegründet in der Gerberstraße 48 - 50, befand sie sich später bis 1931 in der Blücherstraße 39 im Haus des Kaufmanns Samuel Krauthammer. Nach dem Umzug in die Berliner Straße 4 1931 war die Synagoge mit jeweils etwa 100 Herren- und Damenplätzen die viertgrößte in Leipzig.

In der Pogromnacht vom 10. November 1938 demolierten die Nazi-Horden die Synagoge. Das Gebäude der Synagoge wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.

  • Literatur:

  • Diamant, Adolf: Chronik der Juden in Leipzig, Heimatland Sachsen, Chemnitz, Leipzig, 1993, 230, 268.

  • Kowalzik, Barbara: Jüdisches Erwerbsleben in der inneren Nordvorstadt Leipzigs 1900 -1933, Leipziger Universitätsverlag, Leipzig, 1999, 25f.

 
 
 
 
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