Kaufhaus Gebrüder Joske - Juden in Sachsen

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Kaufhaus Gebrüder Joske

1895

1895 gründeten die aus Birnbaum an der Warthe stammenden Isidor und Paul Joske in der Windmühlenstraße das Textilkaufhaus Gebr. Joske. 1898 übernahmen Isidors Bruder Michaelis Joske und Marcus Schmoll die Geschäftsführung des  Textilwarenhauses auf dem Grundstück der Windmühlenstraße 6 - 8 und 10 - 14 sowie der Kramerstraße 1

1907 erweiterte Marcus Schmoll die Verkaufsfläche auf 5000 Quadratmeter  und das Angebot des Geschäftes um eine Möbel- und eine Teppichabteilung. Marcus Schmoll, seit 1904 alleiniger Inhaber der Firma, wirkte als Vorsitzender der Ortsgruppe Leipzig des Verbandes Deutscher Waren- und Kaufhäuser e.V. und als Mitglied im Zentralausschuss der Leipziger Arbeitgeberverbände.

1930 musste die Firma Gebr. Joske angesichts sinkender Kaufkraft und der zu schnellen Expansion des Geschäfts einen Vergleich anmelden. 1933 wurde die Firma offiziell aufgelöst.

Das Gebäude in der Windmühlenstraße wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.

Literatur:

  • Kirchhof, Heike: Jüdisches Leben in Leipzig: Gestern - Heute – Morgen: Ein Literatur- und Bestandsverzeichnis der Rolf-Kralovitz-Bibliothek der ECS Stiftung Leipzig, Leipzig, 2006, 126.

  • Lorz, Andrea: Suchet der Stadt Bestes: Lebensbilder jüdischer Unternehmer aus Leipzig, Pro Leipzig, Leipzig, 1996, 90 – 109.

  • Riedel, Horst: Stadtlexikon Leipzig von A bis Z, Pro Leipzig, Leipzig, 2005, 275.

 
 
 
 
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