Juni 2016 - Juden in Sachsen

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Archiv auf Juden in Sachsen - Juni 2016

30.06.2016 | LVZ | Die kleine Blonde - 1933 musste Gerda Taro vor den Nazis aus Leipzig fliehen, das Fotofestival f/stop rückt sie in den Fokus
„Sind meine Kameras gut aufgehoben?“ Ein Satz, den in einer solchen Situation wohl niemand sonst gesagt hätte. Es sind die letzten Worte Gerda Taros. Wenig später wird sie am 26. Juli 1937 im Feldlazarett unweit der spanischen Stadt El Escorial sterben. Ihr Tod macht sie nicht nur zur ersten Fotoreporterin überhaupt, die während eines Einsatzes an der Front ums Leben kam. Er sorgt auch dafür  [weiter...] [Artikel] [Tarostraße]

Gerda Taro
 

27.06.2016 | Gemeindenachrichten | Der historische Saal wird in „Ernst-Lewek-Saal“ umbenannt
Friedrich Ernst Lewek war von 1926 bis 1935 Pfarrer an der Nikolaikirche. Weil sich Pfarrer Lewek gegen das nationalsozialistische Denken auflehnte, wurde er zwischen 1933 und 1945 mehrfach verhaftet und in verschiedene Arbeitslager deportiert. Darunter litten er und seine Familie sehr. [weiter...]

 

23.06.2016 | JiS | Ehrendes Gedenken | Am 22. Juni fanden viele Leipziger den Weg auf den Ostfriedhof der Stadt ans Sowjetische Ehrenmal. Hier gedachten sie des 75. Jahrestages, an dem die faschistische deutsche Wehrmacht die Grenzen der Sowjetunion überschritt. Damit begann der Völkermord in Osteuropa, vor allem der an den Juden der überfallenen Länder. Deshalb gehörten zu der Delegation neben Vertretern der Linken auch Angehörige des Deutsch-Russischen Zentrums und des Jüdischen Forums in diesem Zentrum. [weiter...]

 

22.06.2016 | LVZ | 75 Jahre nach deutschem Überfall: Kirche mahnt zur Verständigung mit Russland
BERLIN/LEIPZIG. Zum heutigen 75. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion hat der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland von der Bundesregierung einen offeneren Umgang mit Moskau gefordert. [weiter...] [Leserreaktionen zum Artikel]

75 Jahre nach deutschem Überfall
 

22.06.2016 | LVZ | Auf leise Weise - Die 7. Schostakowitsch Tage in Gohrisch stellen in diesem Jahr den „unbekannten“ Hanns Eisler in den Fokus
Hanns Eisler, Komponist von Kampfliedern, Agitprop und Chorstücken mit Titeln wie „Auf den Straßen zu singen“, ist lange Jahrzehnte einseitig und vorurteilsbehaftet rezipiert worden. Spätestens nach seiner Komposition der DDR-Hymne ... [weiter...]

Auf leise Weise
 

Brüche in jüdischen Biografien: Rosa Luxemburg, Leo Trotzki
Dienstag, 14. Juni 2016 18:00 Uhr | Vortragsreihe: „Prof. Dr. Geier erzählt“ | Veranstalter: Ariowitsch-Haus e. V. | Prof. Geier begann mit Familiärem. Sie sei die Lieblingsnichte ihres Lieblingsonkels Bernhard Loewenstein gewesen. „Klug, lieb und so verwachsen, arme Rosa“, so seine Worte. Ihr Onkel liebte sie abgöttisch und organisierte nach dem Mord Gedenkveranstaltungen. Zamość in Polen war ihre Heimat. Dort verlebte die durch ein angeborenes Hüftleiden halbgelähmte Tochter eines wohlhabenden jüdischen Kaufmannshauses die ersten Jahre ihrer Kindheit. [weiter...]

 
 

20.06.2016 | JiS | Sommerfest der Vektor Schule | Vor allem Russische Sprache verbindet Kinder mit jüdischen Wurzeln
Am 18.und 19. Juni wurde der „Ramdohrsche Park“ nahe beim „Grünen Winkel“ in Leipzig von vielen Kindern beherrscht. Sie nutzen Karussells, Hüpfburgen und Ponys. Viele sprachen russisch. Deshalb wurde auch die Geschichtenerzählerin umlagert, die zweisprachig erzählte.
Der Zuspruch galt dem Sommerfest der der Vektor Schule in Reudnitz. Es war der Höhepunkt des Jah-res für die Schule, die von 140 Kindern ab eineinhalb  Jahren sowie 25 Frauen für den Sportunterricht besucht wird. Die Kinder lernen vor allem Russisch, Deutsch, Englisch und Französisch, Mathematik, Naturkunde, Malen, Gesang und Ballett, Flöte, Klavier sowie Gitarre. Viele Kinder bzw. deren Eltern kommen aus Ländern, in denen Russisch gesprochen wird. Diese kulturelle Herkunft will man pflegen. Dabei spielt eine große Rolle, dass etwa ein Fünftel der Kinder jüdische Wurzeln hat. Dieser Hinter-grund soll erhalten bleiben. [weiter...]

 

18.06.2016 | ND | Es hat ihm fast das Herz zerrissen - Warum Fritz Schmid zwei Kameraden zum Überlaufen ermunterte, aber selbst nicht desertierte.
Von Karlen Vesper | Er ist nicht aufgeregt. Gelassen sieht er dem Ereignis in zehn Tagen entgegen. Fritz Schmid vollendet am 28. Juni sein 100. Lebensjahr. Gefeiert wird in einem Pankower Seniorenheim, »mit Kaffee und Kuchen«. Vor 75 Jahren war ihm nicht nach feiern zumute. [weiter...]

18.06.2016 | ND | »Wir hoffen, die Vernunft siegt« - Wladimir Grinin über die Erinnerung an 1941 in Russland, EU-Sanktionen und NATO-Manöver
Herr Botschafter, es heißt, in Russland gibt es keine Familie, die nicht vom Großen Vaterländischen Krieg in der einen oder anderen Weise berührt worden ist, Opfer zu beklagen hatte. Ist dem so? Und inwieweit betraf dies auch Ihre Familie? Welcher Einschnitt bedeutete der 22. Juni 1941 für Sie?
Der Große Vaterländische Krieg wurde in der Tat zu einer undenkbaren menschlichen Tragödie für unser Land. [weiter...]

 

Zentralrat der Juden begrüßt Urteil im Auschwitz-Prozess
Freitag, 17.06.2016, 18:27 | Focus-Online | Der Zentralrat der Juden hat das Urteil von fünf Jahren Haft für einen ehemaligen SS-Wachmann im Konzentrationslager Auschwitz begrüßt. „Die Verurteilung des SS-Mannes hat für die Opfer und ihre Angehörigen eine hohe Bedeutung“, sagte Präsident Josef Schuster der „Neuen Westfälischen“ (Samstag). [weiter...]

 

REZENSION | Philipp Lenhard: Rezension von: David Nirenberg: Anti-Judaismus
Raul Hilberg, der Doyen der Holocaust-Forschung, meinte einmal, er misstraue den großen Fragen. Daher untersuche er nicht, warum die Nazis die Juden ermordet haben, sondern wie sie es taten. Damit vermied Hilberg zum einen jegliche Form der Rationalisierung des Massenmordes, zum anderen trug er durch die präzise Analyse des "Wie" indirekt auch zur Beantwortung des "Warum" bei. Die Antisemitismusforschung hat sich seit den siebziger Jahren, von wenigen Ausnahmen abgesehen, daran orientiert und so liegen die Innovationen in diesem Feld eher im Bereich der Regional- und Einzelstudien. [weiter...]

Anti-Judaismus
 

Wanderausstellung zu Luther und den Juden in Sachsen | In antijüdischer Schrift „Von den Juden und ihren Lügen“ rief Reformator zur Unterdrückung auf
© 14.06.2016, 14:16 Uhr | Berlin, 14.06.2016 (KAP/KNA) In Sachsen ist ab sofort eine Wanderausstellung zu sehen, die sich mit dem Antisemitismus des Reformators Martin Luther (1483-1546) auseinandersetzt. Die Schau mit dem Titel „Ertragen können wir sie nicht - Martin Luther und die Juden“ wird zunächst bis Ende Juni in der Christuskirchengemeinde Plauen gezeigt, wie die Evangelische Landeskirche Sachsen am Dienstag in Dresden mitteilte. Weitere Stationen der Ausstellung, die 18 großformatige Tafeln umfasst, sind Chemnitz, Meißen, Lommatzsch, Markkleeberg, Großröhrsdorf und Leipzig. Die Ausstellung wird an-lässlich des 500-Jahr-Jubiläums der Reformation gezeigt. [weiter...]

 

Heimat sucht sie in sich selbst | Die Chanson-Sängerin Esther Ofarim wird 75
13.06.2016 | LVZ | Einen besseren Künstlernamen hätte sich Esther Ofarim nicht aussuchen können: Das hebräische Wort Ofarim bedeutet „Rehkitz“, [weiter...] [Ihre Musik]

 

06.06.2016 | Berlin (dpa) - Drei Generationen, eine Familie, ein Schicksal.
Der Film "Hannas schlafende Hunde" erzählt vom jüdischen Leben nach 1945 und zeigt dabei, wie braun die bunten 60er Jahre noch waren. Im Mittelpunkt des Films steht die kleine Johanna (Nike Seitz), [weiter...] [Presseartikel LVZ 09.06.2016]

Hannas schlafende Hunde
 

„Wir haben Brücken gebaut“ | Besuch ehemaliger jüdischer Leipziger und ihrer Nachfahren / Eintrag in das Goldene Buch der Stadt
04.06.2016 | LVZ | Sie kommen aus Israel, Chile, Großbritannien oder den USA, doch ihre Wurzeln reichen weit in das Leipzig des vergangenen Jahrhunderts zurück. In diesen Tagen besuchen 20 ehemalige jüdische  [weiter...]

Ehemalige jüdische Leipziger und deren Nachfahren haben gestern die Messestadt besucht.
 

Sommerfest der Vektor Schule
Veranstaltung verbindet Muttersprachler aus verschiedenen Ländern in Leipzig
Am 18. und 19. Juni treffen sich wie schon im Vorjahr mehrere Generationen auf den Spielplätzen am „Ramdohrschen Park“ nahe beim „Grünen Winkel“ in Leipzig. [weiter...]

Vektor Schule / Sommerfest
 

Ehemalige jüdische Leipziger und Nachfahren besuchen Leipzig
Es ist eine gute, mehr als 20-jährige Tradition: Einmal im Jahr lädt die Stadt Leipzig ehemalige jüdische Einwohner und ihre Nachfahren zu einem mehrtägigen Besuch in die Messestadt ein. In diesem Jahr werden insgesamt 20 Gäste aus Israel, USA, Chile und [weiter ...]

Das bisherige fünfte Goldene Buch ist nach 12 Jahren bis zur letzten Seiten gefüllt.
 

Sächsischer Verdienstorden für Renate Aris | Chemnitzerin wurde für ihr Engagement um die jüdische Gemeinde geehrt
01.06.2016 | JA | Die Chemnitzerin Renate Aris ist am Mittwoch mit dem Sächsischen Verdienstorden geehrt worden. Die heute 80-Jährige [weiter...]

Sächsischer Verdienstorden
 
 
 
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