Juli 2016 - Juden in Sachsen

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Archiv auf Juden in Sachsen - Juli 2016

Jüdische Persönlichkeiten fordern Frühwarnsystem | 20. Juli 2016 | [Tacheles] | Nach Zugangriff von Würzburg: „Wir sind genauso besorgt wegen solcher Anschläge wie Nichtjuden“.
Die Attacke eines 17jährigen Afghanen auf Zugpassagiere bei Würzburg steigert die Nervosität in Deutschland merklich. „Wir sind genauso besorgt über solche Anschläge wie Nichtjuden“, meinte etwa Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Alle deutsche Institutionen, fügte er hinzu, nicht nur die jüdischen, müssten jetzt spezielle Vorkehrungen treffen angesichts des vom „Islamischen Staat“ inspirierten Angriffs vom Montagabend auf Zugpassagiere bei Würzburg. [weiter...]

Vor Pessach | Juden und Migrationskrise | „Wie man sich als Jude der AfD anschließen kann, da fehlen mir die Worte“
Das Judentum ist für den Publizisten Günther Bernd Ginzel eine Religion der Tat. Solidarität mit Armen und Flüchtlingen sei zentral. „Da können wir uns einhaken bei Christen und Muslimen“, sagte Ginzel im DLF. Wie man sich als Jude der AfD anschließen könne, sei für ihn nicht nachvollziehbar und deprimierend. Er hoffe, dass es sich lediglich um Einzelfälle handele.
Deutschlandfunk - „Tag für Tag. Aus Religion und Gesellschaft“ | Andreas Main im Gespräch mit Günther Bernd Ginzel  [ganzes Gespräch...]

AfD-Programm „Die Wölfe haben den Schafspelz ausgezogen“

Der Publizist Michel Friedman hält das Parteiprogramm der AfD für gefährlich. Die Grundsätze der AfD zum Islam griffen in die Religionsfreiheit ein und seien damit ein „demokratiebedenkliches Momen-tum“, sagte er im Deutschlandfunk. Außerdem seien sie rückwärtsgewandt: „Wir reden darüber, ob wir ins letzte Jahrhundert zurückkehren“. [ganzes Gespräch...]

 

13.07.2016 | Paris | Späte Ehrung | 105-jähriger Judenretter George Loinger mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
Der französische Judenretter Georges Loinger ist am Dienstag in der Deutschen Botschaft Paris mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Der 105-Jährige erhielt die Ehrung für die Rettung von mehr als 300 jüdischen Kindern während des Zweiten Weltkriegs von Botschafter Nikolaus Meyer-Landrut.
»Ich bin stolz und glücklich über die Ehrung«, sagte Loinger bei der Übergabe des Bundesverdienstkreuzes. Deutschland habe für ihn immer Krieg bedeutetet – und Hitler. Doch er habe erkennen können, dass es ein anderes Deutschland gebe, eines, das ihn als Résistancekämpfer ehre. [weiter...]

 

04.07.2016 | LVZ | Wegweiser und Versöhner | Ein Leben gegen das Vergessen – ein Nachruf auf den Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel
Von Barbara Munker - TEL AVIV. Sein Leben war ein steter Kampf gegen das Vergessen: „Wer sich dazu herbeilässt, die Erinnerung an die Opfer zu verdunkeln, der tötet sie ein zweites Mal“, sagte Elie Wiesel im Jahr 2000 vor dem Deutschen Bundestag. Der Holocaust-Überlebende und Friedensnobelpreisträger starb jetzt im Alter von 87 Jahren in den USA. Sein Vater Schlomo, seine Mutter Sarah und die jüngste seiner drei Schwestern starben in der Vernichtungsmaschinerie der Nationalsozialisten. [weiter ...]

Elie Wiesel bei einer Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos 2003
 

04.07.2016 | LVZ | Sport verbindet - 2. Internationales Fußballbegegnungsfest in Leipzig sagt „Herzlich willkommen!“, „Schalom“, „Dobrý den“…
Sport verbindet Generationen über Ländergrenzen hinweg. Herzlich willkommen! Dobrý den! Grüezi! Schalom! Welcome! Sport frei! – hieß es drei Tage lang beim Internationalen Fest des Sports und der Demokratieförderung. Bereits zum zweiten Mal wurde es in Leipzig ausgerichtet – unter Schirmherrschaft des Bundestagsabgeordneten Thomas Feist (CDU). [weiter...]

 

01.07.2016 | JA | Herr Hohmann von der AfD | Ex-CDU-MdB scheitert vor Gericht: Man darf ihn Antisemit nennen
Die politische Öffentlichkeit hat den früheren CDU-Politiker Martin Hohmann so gut wie vergessen. Wenig verwunderlich, denn vor einer Rede 2003, in der er von einem »Tätervolk« sprach, war der damalige Bundestagsabgeordnete aus Fulda in sieben Jahren Bundespolitik kaum in Erscheinung getreten. Noch im selben Jahr wurde er aus der CDU ausgeschlossen. Jetzt aber feiert er sein politisches Comeback in der AfD. [weiter...]

Martin Hohmann
 

16.06.2016 | JA | »Ich erinnere mich genau« - Justin Sonder hat Auschwitz überlebt und tritt in Detmold als Nebenkläger auf
Von unserer Wohnung oben auf dem Kassberg haben wir einen schönen Blick auf Chemnitz. Meine Frau Marga und ich wohnen hier seit vielen Jahren, es ist eine sehr lebendige Gegend, früher galt sie als bürgerlich gehoben.  [weiter...]

Justin Sonder
 

Wanderausstellung zu Luther und den Juden in Sachsen | In antijüdischer Schrift „Von den Juden und ihren Lügen“ rief Reformator zur Unterdrückung auf
© 14.06.2016, 14:16 Uhr | Berlin, 14.06.2016 (KAP/KNA) In Sachsen ist ab sofort eine Wanderausstellung zu sehen, die sich mit dem Antisemitismus des Reformators Martin Luther (1483-1546) auseinandersetzt. Die Schau mit dem Titel „Ertragen können wir sie nicht - Martin Luther und die Juden“ wird zunächst bis Ende Juni in der Christuskirchengemeinde Plauen gezeigt, wie die Evangelische Landeskirche Sachsen am Dienstag in Dresden mitteilte. Weitere Stationen der Ausstellung, die 18 großformatige Tafeln umfasst, sind Chemnitz, Meißen, Lommatzsch, Markkleeberg, Großröhrsdorf und Leipzig. Die Ausstellung wird an-lässlich des 500-Jahr-Jubiläums der Reformation gezeigt. [weiter...]

 
 
 
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