Jassyrer Synagoge - Juden in Sachsen

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Jassyrer Synagoge

1820 - 1938

Der Name der Synagoge verweist auf den rumänischen Herkunftsort der sie besuchenden Juden. Sie wurde 1820 von wohlhabenden Kaufleuten aus Jassy gegründet. In der rumänischen Kreisstadt Jassy lebten zum damaligen Zeitpunkt mehr als 76.000 Einwohner, darunter 60 Prozent Juden. In den 1920er Jahren wirkte die private Betstube ärmlich und es gab wahrscheinlich nach 1916 nicht einmal einen eigenen Rabbiner. Die Rauchwarenhändler Samuel Babad und Abraham Walltuch übernahmen das religiöse Zeremoniell. Über das Schicksal der Synagoge in der Pogromnacht von 1938 ist nichts bekannt. Das Gebäude der Betstube wurde im Zweiten Weltkrieg durch Bombenangriffe, denen die gesamte Gerberstraße zum Opfer fiel, zerstört.

Literatur:

  • Diamant, Adolf: Chronik der Juden in Leipzig, Heimatland Sachsen, Chemnitz, Leipzig, 1993, 230, 266.

  • Kowalzik, Barbara: Jüdisches Erwerbsleben in der inneren Nordvorstadt Leipzigs 1900 -1933, Leipziger Universitätsverlag, Leipzig, 1999, 25.

  • Riedel, Horst: Stadtlexikon Leipzig von A bis Z, Pro Leipzig, Leipzig, 2005, 177.

 
 
 
 
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