Januar 2017 - Juden in Sachsen

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Archiv auf Juden in Sachsen - Januar 2017

Beiträge in dieser Rubrik sind keine redaktionellen Meinungsäußerungen.

02.02.2017 | Mit dem Silberstift in die innere Emigration
Im thüringischen Gera präsentiert das Otto-Dix-Haus eine Sonderschau zum 125. Geburtstag des Sohnes der Stadt [weiter...]

02.02.2017 | ND | Einer (Höcke) muss kehrt machen
Wie wehrhaft die Demokratie sein kann, wurde am vergangenen Freitag am ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald sichtbar. Und spürbar. [weiter...]

02.02.2017 | taz | Seit dem Krieg gehütetes Geheimnis
Mit zauberhaften Winterbildern von der norwegischen Küste nördlich der Lofoten führt „Erzähl es niemandem!“, ein Film des Kölner Fernsehdokumentaristen Klaus Martens, in die dramatische Lebens- und Liebesgeschichte seiner neunzigjährigen Protagonistin Lillian Crott Berthung ein. [weiter...]

02.02.2017 | taz | Belastendes Gesamtbild
TERROR Vor fast 17 Jahren explodierte eine Bombe auf dem S-Bahnhof Wehrhahn in Düsseldorf, zehn Osteuropäer wurden teils schwer verletzt. Der Täter blieb verschwunden. Nun nahm die Polizei einen 50-jährigen Mann fest. [weiter...]

02.02.2017 | taz | Es war rechter Terror
DÜSSELDORF Vor 17 Jahren wurden durch einen Bombe zehn Menschen teils schwer verletzt, die meisten von ihnen jüdische Sprachenschüler. Jetzt ist sich die Polizei sicher: Täter war ein Rechtsextremist [weiter...]

01.02.2017 | taz | Erschreckend inkompetent
Wie kann eine antisemitische Karikatur vier Jahre lang in einem länderübergreifend genutzten Schulbuch unbemerkt bleiben? Niemand wurde stutzig [weiter...]

01.02.2017 | taz | Ein bedauerlicher Fehler
Der Klett-Verlag zieht antisemitische Karikatur aus einem Schulbuch zurück [weiter...]

01.02.2017 | ND | Einstein, Hitler und die Windfahnenstraße
Die Stadt Ulm in Baden-Württemberg zitiert ihren großen Sohn offenbar falsch – und das zu ihren Ungunsten
1933 Machtergreifung, 1945 Zerschlagung der NS-Diktatur. Auch in Ulm, Geburtsstadt Albert Einsteins, passten sich viele Deutsche jeweils schnell an. Doch hat sich Einstein deshalb abfällig zu Ulm geäußert? [weiter...]

01.02.2017 | JW | Als Berlin »zigeunerfrei« war
Erinnern an die Säuberungen vor der Olympiade 1936 und die Vertreibung und Ermordung der Sinti und Roma. Nebenbei feiert die AfD [weiter...]

01.02.2017 | JW | Bald Urteil gegen Zschäpe möglich

Falls Beate Zschäpe sich nicht doch noch entschließt, in freier Rede umfassend auszusagen, ist im Münchner NSU-Prozess gegen sie und vier Mitangeklagte nicht mehr viel
Neues zu erwarten. [weiter...]

 

31.01.2017 | taz | US-Einreiseverbot
Meine Cousine heiratet am 13. Mai in Los Angeles. Die ganze Familie ist eingeladen. Sie kommen von überall her – aus Australien, dem Iran oder wie ich aus Deutschland. Ich lebe und arbeite nun seit über zehn Jahren hier und habe einen jüdischen Ehemann. Wir haben eine gemeinsame Tochter. [weiter...]

30.01.2017 | taz | Haus der Kulturen der Welt öffnet mit Transmediale
FESTIVAL Nach der Sanierung eröffnet das Haus am Donnerstag mit dem fünftägigen Festival wieder [weiter...]

30.01.2017 | ND | Eine Rauchsäule über der Stadt
Gedenken im Bundestag: Hartmut Traub sprach über seinen Onkel Benjamin, ein Opfer der NS-Euthanasie | Der Bundestag erinnerte am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus an die Menschen, die im Rahmen des Euthanasie ... [weiter...]

30.01.2017 | JW | Björn Höcke - Oscar-Anwärter des Tages
Wenn am 26. Februar die Oscars vergeben werden, gibt es noch ernsthafte Konkurrenz für das Schwofmusical »La La Land«. Zumindest in der neu einzuführenden Kategorie »Politisches Schauspiel« hat sich ein Akteur verdient gemacht, der Donald Trump wie einen Laiendarsteller aussehen lässt: Björn Höcke. [weiter...]

 

28.01.2017 | JW | Erinnerung zum Nulltarif
Holocaustgedenktag 27. Januar: Während Auschwitz längst als Kriegsgrund herhalten muss, warten Opfer des Faschismus noch immer auf Entschädigung [weiter...]

28.01.2017 | JW | Was war los in Waldkirch?
Eine Schülergruppe forschte im Schwarzwald zur Geschichte des eigenen Orts, in dem ein Nazimassenmörder wohnte [weiter...]

28.01.2017 | ND | Kein Hakenkreuzporno
»Landgericht« ist eine Erzählung über die Mechanismen des NS-Terrors und verhinderter Nachkriegsaufarbeitung [weiter...]

28.01.2017 | ND | Landtag schließt Höcke von Gedenken aus | Revisionistische Rede des AfD-Manns hat Konsequenzen / Bundestag erinnert an »Euthanasie«-Opfer
Überlebenden des Naziterrors ist im Thüringer Landtag die Anwesenheit des AfD-Politikers Björn Höcke erspart worden. [weiter...]

28.01.2017 | taz | Die Kehrseite der Medaille

In Freiburg soll der Martin-Heidegger-Weg nicht mehr Martin-Heidegger-Weg heißen. In Stuttgart hingegen erscheint eine Kunstmedaille zu Ehren des SS-Sturmführers Andreas Stihl. Er solle nur als Erfinder geehrt werden, sagt Finanzministerin Edith Sitzmann. [weiter...]

28.01.2017 | taz | Die Zeit läuft davon

NS-VERBRECHEN Überlebende, die als Kinder in Nazi-Ghettos gearbeitet haben, warten auf Renten [weiter...]

28.01.2017 | taz | Trost der moralischen Überlegenheit

ESSAY Als Kind träumte ich von Auschwitz. Heute frage ich mich: Was, wäre ich Deutsche gewesen? [weiter...]

27.01.2017 | JW | Gedenkstätte lädt Höcke aus
Weimar. Die KZ-Gedenkstätte Buchenwald hat den Thüringer AfD-Chef Björn Höcke von einer Veranstaltung des Thüringer Landtags zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Faschismus ausgeladen. [weiter...]

27.01.2017 | JW | Zweiter mutmaßlicher Rechtsterrorist in Haft

Karlsruhe. Nach den Razzien gegen eine mutmaßliche Terrorgruppe von extrem Rechten am Mittwoch (jW berichtete) kommt der zweite Festgenommene in Untersuchungshaft. [weiter...]

27.01.2017 | LVZ | Das Erinnern hat kein Verfallsdatum

Der Bundestag gedenkt heute der Opfer des Nationalsozialismus. Bundestagspräsident Norbert Lammert wird an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz vor 72 Jahren durch sowjetische Soldaten erinnern, Angehörige von Euthanasie-Opfern werden die entsetzlichen Geschichten ihrer Vorfahren erzählen, ehe das Plenum dann zur Tagesordnung übergeht. [weiter...]

27.01.2017 | LVZ | Erinnerung an Wajda und „Korczak“
In der Reihe „Literatur und Film“ ist im Haus des Buches am Montag Andrzej Wajdas Meisterwerk „Korczak“ zu sehen – sowohl als Hommage an den im Oktober gestorbenen Oscar-Preisträger Wajda, wie auch im Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee heute vor 72 Jahren. [weiter...]

27.01.2017 | taz | Bedeutung als Hintergrund
ERINNERUNGSKULTUR Der israelische Satiriker Shahak Shapira kombiniert fröhliche Besucherfotos vom Berliner Holocaustmahnmal mit Bildern aus Vernichtungslagern und stellte sie auf yolocaust.de online. Berechtigte Kritik oder Übertreibung? [weiter...]

27.01.2017 | taz | Dann kam der gefürchtete Brief
DOKUMENTATION Zwei Jahre bevor das Vernichtungslager Auschwitz am 27. Januar 1945 befreit wird, berichtet eine Berliner Jüdin über die Deportationen aus ihrer Heimatstadt. [weiter...]

27.01.2017 | taz | Die Hassprediger
Immer wieder diese Eiertänze. Immer wieder dieses vor und zurück, dieses rechts und links und doch wieder rechts. Die AfD, und hier ist nur die Hamburger gemeint, schlingert auf ihrem politischen und moralischen Kurs permanent hin und her. Die Frage indes, die es zu beantworten gilt, lautet: Sind die so klug – oder sind die wirklich so doof? [weiter...]

27.01.2017 | taz | Die öffentliche Meinung hat sich gedreht
GEDENKEN Nach langem Ringen gedenkt das südbadische Waldkirch der Opfer eines Nazi-Schergen | WALDKIRCH taz | Nach Günzburg, dem Heimatort des KZ-Arztes Josef Mengele, gedenkt als zweite Stadt in Deutschland das südbadische Waldkirch mit einem Mahnmal der NS-Gräueltaten eines ihrer Bürger. Fünf Basalt-Stehlen sollen an die 138.000 Menschen erinnern, die dem SS-Standartenführer Karl Jäger ab 1941 zum Opfer gefallen sind. Das Denkmal wird anlässlich des Gedenktags der Opfer des Nationalsozialismus am kommenden Sonntag enthüllt. [weiter...]

27.01.2017 | taz | Historische Verpflichtung
GEDENKEN Ohne die Arbeit von Bernd-Lutz Lange wüsste man nur wenig über das jüdische Leben in Leipzig vor 1945. Ein Gespräch anlässlich des Tages der Befreiung von Auschwitz und des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am heutigen Freitag [weiter...]

27.01.2017 | taz | Mehr Empathie erzeugen
GEDENKEN Darf man Auschwitz als Virtual-Reality-Erlebnis inszenieren? Die zehnminütige WDR-Produktion „Inside Auschwitz – VR documentary“ hat es getan [weiter...]

27.01.2017 | taz | Warum wir heute gedenken
"Eine erinnerungspolitische Wende um 180 Grad" forderte der thüringische AfD-Vorsitzende Björn Höcke vor Kurzem. [weiter...]

 

26.01.2017 | Die Zeit | Ruhig abwarten
Das Amt wird ihn vernünftig machen, sein Kabinett ihn zähmen. Eine Diktatur? Undenkbar. Wie Journalisten, Politiker, Schriftsteller und Diplomaten Hitlers Ernennung zum Reichskanzler kommentierten [weiter...]

26.01.2017 | ND | Gedenkort für Zwangsarbeit rückt näher
Das Haus Fontanepromenade 15 in Kreuzberg, Standort des ehemaligen NS-Zwangsarbeitsamts für Juden, soll Gedenkort werden. Der Investor ist aufgeschlossen. [weiter...]

26.01.2017 | ND | Razzia gegen mutmaßliche rechte Terrorbande | Polizei findet Waffen und Sprengmittel / Hauptverdächtiger wird den »Reichsbürgern« zugeordnet
Ein ungeheuerlicher Verdacht: Eine rechtsextreme Gruppe soll Attentate auf Juden und Asylbewerber in Deutschland geplant haben. Die Polizei durchsuchte zwölf Häuser in
mehreren Bundesländern. [weiter...]

26.01.2017 | ND | Raubkunst: Van Dyk kehrt zurück
Das Bielefelder Familienunternehmen Dr. Oetker gibt ein Raubkunstgemälde an die Erbin des jüdischen Kunstsammlers Jacques Goudstikker zurück. Es handele sich um eine Arbeit des niederländischen Malers Anthonis van Dyck mit dem Titel »Portrait von Adriaen Moens«, teilte die Dr. August Oetker KG am Mittwoch mit. [weiter...]

26.01.2017 | taz | Radikalisierung nimmt zu
RECHTSEXTREMISMUS Studie des Potsdamer Moses Mendelssohn Zentrums belegt: Die Zahl der fremdenfeindlichen Aufmärsche in Brandenburg ist seit zwei Jahren gestiegen – wie nie zuvor
Harmlose Namen, rechtsextreme Inhalte: Bei asylfeindlichen Aufmärschen in Brandenburg hatten Veranstalter, die sich als Bürgerinitiativen präsentierten, aber von Neonazis dominiert waren, den größten Zulauf. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des Potsdamer Moses Mendelssohn Zentrums (MMZ). [weiter...]

26.01.2017 | LVZ | Gebet für die Opfer des Holocaust
TAUCHA. Die Stadtverwaltung Taucha lädt morgen anlässlich des Tages zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus alle Bürger zu einer Gedenkveranstaltung an das Ehrenmal nahe des Auenweges am Kleinen Schöppeteich ein. Das Programm mit feierlicher Kranzniederlegung und Schweigeminute beginnt um 15 Uhr. [weiter...]

26.01.2017 | LVZ | Eine Tafel für Wolfgang Heinze / Kant-Gymnasiasten krönen ihr Recherche-Projekt
Kleiner Auflauf gestern Nachmittag vor der Kochstraße 66: Schüler, Lehrer und einige weitere Leipziger hatten sich versammelt, um am Gebäude feierlich eine
steinerne Gedenktafel für Wolfgang Heinze einzuweihen. Für eine sechsköpfige Schülergruppe des Immanuel-Kant-Gymnasiums war das der krönende Abschluss ihrer Recherchen im Rahmen der Projektreihe „Stille Helden“ des Erich-Zeigner-Haus-Vereins. [weiter...]

26.01.2017 | LVZ | Gedenken an den Holocaust
Am morgigen Holocaust-Gedenktag lädt der Erich-Zeigner-Haus-Verein zu einem Vortrag ein. Titel: „Provokation und Gewalt – Hintergründe und Strategien des Rechtsextremismus“, Beginn: 19 Uhr. [weiter...]

26.01.2017 | LVZ | Topf & Söhne zeigt Ausstellung in Auschwitz
ERFURT. Der Erinnerungsort Topf & Söhne will mit einer neuen Wanderausstellung die Geschichte des Erfurter Unternehmens dort erzählen, wo mit dessen Hilfe Hunderttausende Menschen getötet wurden. Vom 22. März bis zum 31. Oktober 2017 wird eine neugestaltete Ausstellung der Einrichtung in der Gedenkstätte Auschwitz im polnischen Oswiec gezeigt, wie die Kuratorin des Erinnerungsorts, Annegret Schüle, in Erfurt sagte. [weiter...]

26.01.2017 | LVZ | Die verkehrte Welt der Reichsbürger
Sie behaupten, das Deutsche Reich sei nie untergegangen. Sie erkennen die Bundesrepublik samt ihrer Behörden und Gesetze nicht an. Sie geben sich absurde Titel, hantieren mit längst vergangenen Landesgrenzen und kultischen Ritualen. Und nicht selten auch mit rechtem Gedankengut. Reichsbürger leben in einer sehr eigenen, in einer verkehrten Welt. Wer nach einem guten Beispiel für die Trumpsche Wortschöpfung der „alternativen Fakten“ sucht, wird bei ihnen reichlich finden. [weiter...]

 

25.01.2017 | JW | Die Faschisten geschlagen
Am 19. September 1941 hatten faschistische Truppen Kiew besetzt und allein an den nächsten beiden Tagen 3.4000 Juden ermordet. 630.000 sowjetische Soldaten gerieten in Kriegsgefangenschaft. Viele von ihnen wurden in überfüllten Güterzügen  in Konzentrationslager abtransportiert. Bald darauf geriet der Vormarsch der Deutschen ins Stocken, und man setzte darauf, durch Gesten gegenüber Teilen der Bevölkerung deren Sympathie zu gewinnen. [weiter...]

25.01.2017 | taz | „Mit jiddischen Liedern gegen Raketen“
ERINNERN Karsten Troyke und Jalda Rebling initiierten 1987 die ersten jüdischen Kulturtage in der DDR. 30 Jahre danach feiern sie den Jubiläumstag und berichten über die Funktion jiddischer Musikkultur [weiter...]

25.01.2017 | JW | Freispruch für Neonaziband
Betzdorf. Eliminatorischer Antisemitismus spricht schon aus dem Namen der Band, die vergangene Woche in Betzdorf vor Gericht stand: »Kaltes Judenleder« nennt sich die Gruppe, die Textzeilen wie »Und beim nächsten Mal sind wir Ehrengäste, denn da verbrennen wir Judenreste« hervorbrachte. [weiter...]

25.01.2017 | ND | Unpartei
Es wäre an der Zeit, neben dem Unwort auch die Unpartei des Jahres zu bestimmen. Dabei hätte die AfD sicher deutlich größere Chancen auf den Sieg als bei der Bundestagswahl – selbst wenn die Entscheidung nicht von einer Expertenjury getroffen würde, sondern von sämtlichen Staatsbürgern. [weiter...]

25.01.2017 | taz | „Das hat viel Energie freigesetzt“
REVIVAL Vor 30 Jahren hat die Band Pankow auf einem mecklenburgischen Bauernhof ihr legendäres DDR-Album „Aufruhr in den Augen“ produziert. Nun hat sie es neu arrangiert und komplett neu eingespielt. Ein Gespräch mit Sänger André Herzberg [weiter...]

24.01.2017 | Freie Presse | Nummer 105027 - Holocaust-Überlebender soll Chemnitzer Ehrenbürger werden
Justin Sonder aus Chemnitz stand als 17-Jähriger an der Rampe in Auschwitz. Er hat den Holocaust überlebt, 17 Selektionen. Lange schwieg er über sein Schicksal, doch heute kann er nicht mehr aufhören, davon zu erzählen. Seine Heimatstadt macht ihn nun zum Ehrenbürger.
Chemnitz. Er hat angefangen, vom Lager zu träumen. Es begann vor etwa fünf Jahren, seitdem holt ihn nachts in seinem Bett die Vergangenheit ein. Manchmal macht er mit seinem unruhigen Schlaf seine Ehefrau wach. "Es ist fürchterlich - ein Albtraum, du wirst zu Tode gemartert", sagt Justin Sonder. Warum erst jetzt? Nach all den Jahrzehnten? Er kann es nicht erklären. [weiter...]

23.01.2017 | JW | Irrationale Beweggründe | Teil 2 »Die Wannsee-Konferenz vom 20. Januar 1942. Geschichte und Geschichtsschreibung«
Für die Phase der Vertreibung sind die Geschichtsbilder der Holocaustforscher nicht so weit voneinander entfernt. Niemand kann angesichts der Quellen bestreiten, dass die judenfeindliche Politik mit nüchternen politischen und ökonomischen Rechnungen einherging. Scharf unterscheiden sich die Bilder aber, wenn vom Übergang in die zweite Etappe – die des Mordens – und ihrer Bewertung gehandelt wird. Als die erreicht war, so eine verbreitete Behauptung, triumphierte die Ideologie, hinter der angeblich jede rationale Erwägung zurückzutreten hatte. Von da an hätte der reine Widersinn die Herrschaft angetreten, und ein Verbrechen ohne Sinn und Nutzen hätte seinen grausigen Anfang und Fortgang genommen. [weiter...]

 

„Zweiter Atem“


Liebe Leser der Internetportals „Juden in Sachsen“,
heute möchte ich Ihnen den Leiter des deutsch-jüdischen Orchesters „Zweiter Atem“ und vier seiner Mitglieder vorstellen. Ihnen allen eigen sind berührende Lebensbrüche. Die Musik verbindet sie miteinander und gibt ihnen Kraft für das neue Leben in Deutschland. [weiter...]

 

21.01.2017 | JW | Eine unabweisbare Frage | Teil 1 »Die Wannsee-Konferenz vom 20. Januar 1942. Geschichte und Geschichtsschreibung«
Die Geschichte des faschistischen Massenmords an den europäischen Jüdinnen und Juden ist breit erforscht. Die Motivation aber beschäftigt die Historiker nur am Rande. Über die Frage nach dem "Warum?" [weiter...]

21.01.2017 | ND | Ein (un)heiliger Ort
Der in Berlin lebende israelische Satiriker Shahak Shapira hat dieser Tage ein Projekt ins Netz gestellt. »Yolocaust« zeigt verfremdete Bilder von Menschen, die beim Berliner Holocaust-Denkmal Fotos von sich machen. Klickt man auf die Fotos, erscheint ein anderer Hintergrund: die Fotografierten springen dann z.B. nicht von Stele zu Stele, sondern über eine Grube, in der von der SS erschossene Juden liegen. Shapira nennt die Posen der Abgebildeten unangemessen; er würde auch nicht auf einem Friedhof Yoga machen. [weiter...]

21.01.2017 | ND | Mit Davidstern auf dem Fußballplatz / Eine Berliner Ausstellung beschäftigt sich mit der Geschichte des jüdischen Sports in der Hauptstadt
Durch die Verfolgung der Nazis wurde zwischen 1933 und 1938 aus dem jüdischen Sport eine Massenbewegung. Heute hält Tus Makkabi in Berlin die Tradition hoch. [weiter...]

21.01.2017 | ND | Rechte mit bürgerlichem Anstrich
In diesem Jahr drohen Wahlerfolge fremdenfeindlicher Parteien in Westeuropa. Der Auftakt soll ein Treffen u.a. von AfD und Front National in Koblenz sein.
Fast hätte sie ja gar nicht stattgefunden, die machtvolle Kundgebung der rechten ENF in der Koblenzer Stadthalle am Samstag. Hatte doch der dortige Stadtrat in einer geheimen Abstimmung entschieden, die Halle flugs an einen chinesischen Investor zu verkaufen, um die Tagung der Anti-EU-EU-Parlamentsfraktion zu verhindern. Dies meldete jedenfalls ein »Kölner Abendblatt« vor einigen Tagen unter Berufung auf »geheime Dokumente eines ehemals hochrangigen Beamten der Stadt Koblenz«. Der gerechte Volkszorn ließ nicht lange auf sich warten: Im Internet erregte sich unter anderem der Pegida-Anführer Lutz Bachmann darüber, dass eine Halle, die erst jüngst »für 32 Millionen Euro (Steuergeld des deutschen Volkes) saniert wurde, für 17 Millionen Euro an ein ausländisches Unternehmen verkauft« werde, »nur um einen Kongress demokratisch gewählter Parteien Europas zu verhindern!« Es dauerte einige Zeit, bis Bachmann und seiner Gefolgschaft aufgefallen war, dass es sich bei dem betreffenden »Bericht« um Satire handelte... [weiter...]

21.01.2017 | JW | Ein immenser Aufwand
Silvia Gingold ist aufgrund ihres anhaltenden Engagements gegen Faschismus und Krieg ins Visier der deutschen Inlandsgeheimdienste geraten. Schon ihre Eltern, Ettie und
Peter Gingold, waren von den Nazis als Juden und Kommunisten verfolgt worden. Während sich die Familie in Deutschland stets gegen Verfolgung, Überwachung und Diffamierungen zur Wehr setzen musste, genoss sie im europäischen Ausland hohe Anerkennung. [weiter...]

21.01.2017 | taz | Die Arbeit der Nazi-Jäger
Alltag in der Zentralen Stelle zur Aufklärung nazionalsozialistischer Verbrechen [weiter...]

20.01.2017 | ND | Höcke wackelt, aber fällt nicht / Die AfD ist mit den Äußerungen des Thüringers zum Holocaustgedenken überfordert
Die AfD sagt selbst, sie wolle in der Öffentlichkeit gezielt provozieren. Björn Höcke hat mit seiner Dresdner Rede nun aber vielleicht den Bogen überspannt. Doch Rauswurf heißt das noch längst nicht.
Björn Höcke dürfte gewusst haben, welches mediale Echo seine Dresdner Rede erzeugt. Die Republik spricht wieder einmal über die AfD, zwingt der Öffentlichkeit eine Debatte von rechts auf. Soweit dürfte der kalkulierte Eklat im Sinne der Parteispitze sein. Sie hat es selbst beschlossen. In einem Strategiepapier vom Dezember. Das Prinzip: Schlechte Nachrichten sind besser als würde niemand über die Rechtspartei sprechen. [weiter...]

20.01.2017 | taz | Er ist wieder da
RECHTSEXTREM An einer Hamburger Grundschule verunsichert die rechtsextreme Vergangenheit eines Lehrers das Kollegium. Wegen seiner rechten Verstrickungen war er von einer anderen Schule entlassen worden. Die Schulbehörde glaubt an Gesinnungswandel.
Er ist wieder da: Es ist zehn Jahre her, da musste der Lehrer Jochen Schmutzler eine katholische Grundschule wegen seiner rechtsextremen Verstrickungen verlassen. Seit Sommer vergangenen Jahres unterrichtet er nun wieder – Mathematik an der staatlichen Grundschule „Hohe Landwehr“ in Hamburg. Im Kollegium herrscht nun große Verunsicherung. Doch die Schulleitung gibt sich zurückhaltend: „Bitte wenden Sie sich an den Pressesprecher meiner Behörde“, sagt die Schulleiterin Andrea Meyer-Stoll knapp auf Nachfragen der taz. [weiter...]

20.01.2017 | LVZ | Knallhart kalkuliert
Verfassungsschutz will Höckes Rede prüfen – strafrechtlich wird sie wohl keine Folgen haben
BERLIN. Björn Höcke beschäftigt den Verfassungsschutz. Der Chef des Thüringer Landesamts, Stephan Kramer, kündigte an, die Äußerungen des AfD-Landessprechers am Dienstag in Dresden auf mögliche strafbare Inhalte hin zu analysieren. „Wir werden uns die Rede und die Reaktionen darauf in der Partei auf unterschiedlichen
Ebenen sehr genau ansehen“, sagte Kramer dem Redaktions-Netzwerk Deutschland (RND). Sollte die Prüfung ergeben, dass sich Höcke volksverhetzend geäußert hat, könnte daraus die Beobachtung der Partei oder einzelner Strömungen erfolgen. [weiter...]

20.01.2017 | JW | Richter Gnadenlos
Sachsen: Jurist mit AfD-Parteibuch will »Mischvölker« stoppen.
Thüringens AfD-Chef Björn Höcke lobt er als »unsere Hoffnung«. Mit ihm will er »den deutschen Schuldkult endgültig beenden«, »mit aller Härte« sowie »dem Mittel des Patriotismus« die BRD »zur inneren Stärke zurückführen« und »die Herstellung von Mischvölkern« stoppen: Jens Maier, Richter am Dresdner Landgericht, will im Herbst für die AfD in den Bundestag ziehen. »Voll Stolz« teilte sich Maier am Dienstag abend im Dresdner Ballhaus Watzke das Podium mit Rechtsaußenvordenkern und -funktionären, die »einen langen entbehrungsreichen Weg« bis hin zum »vollständigen Sieg« (Höcke) beschreiten wollen. [weiter...]

 

19.01.2017 | taz | Erwin Gutkinds Neu-Jerusalem
Am äußersten Ende von Berlin-Staaken liegt die Siedlung „Neu-Jerusalem“, die der Berliner Architekt Erwin Gutkind zwischen 1923 und 1925 für die Mitarbeiter des Luftfahrtschiffhafens Staaken errichtete. Die Siedlung lag auf dem Territorium der DDR jahrzehntelang im Sperrgebiet und ist in keinem guten Zustand. Erwin Gutkind gehörte zu den Architekten des Neuen Bauens, die aufgrund ihrer jüdischen Herkunft Deutschland 1933 verlassen mussten. [weiter...]

 

19.01.2017 | ND | Besprechung mit Frühstück
Es fröstelt einen. Nicht nur, weil es bitterkalt ist, das Thermometer Minusgrade anzeigt. Die Villa am Berliner Wannsee ist ein »böser Ort«. Am 20. Januar 1942 wurde hier der Genozid an den Juden besprochen. »Ich habe 18 Bücher über das Dritte Reich veröffentlicht, und das alles hatte keine Wirkung. Du kannst dich bei den Deutschen tot dokumentieren, [weiter...]

19.01.2017 | taz | Die Organisierung des Holocaust
SCHOAH Vor 75 Jahren besprachen 15 Herren in einer Berliner Villa die Deportation und Ermordung der Juden Europas. Im Prozess der Entscheidung zum Massenmord war die Konferenz eine wesentliche Etappe – aber nicht die einzige.[weiter...]

 

19.01.2017 | LVZ | Ökumenisches Gebet für Holocaust-Opfer
TAUCHA. Am Internationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus lädt die Stadtverwaltung Taucha zu einer Veranstaltung an die Gedenkstätte am Kleinen Schöppenteich ein. [weiter...]

19.01.2017 | LVZ | Jude, Deutscher, Pole
Vor 100 Jahren wurde Eugen Gollomb – Vorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde – geboren
Eugen Gollomb war die eindrucksvollste jüdische Persönlichkeit Leipzigs in der DDR. Geboren wurde er – heute vor 100 Jahren – am 19. Januar 1917 in Breslau. Die Eltern waren der Kaufmann David und Sarah Gollomb. Er wuchs in Lodz auf, hier leitete der Vater ein kleines Unternehmen. Mit 13 Jahren trat Gollomb auf Wunsch der Eltern in das Rabbinerseminar in Lublin ein; brach die Ausbildung aber nach zwei Jahren ab. Als 19-Jähriger ging er zur polnischen Armee. Nach Beendigung des Armeedienstes heiratete er und arbeitete im Fahrradgeschäft des Schwiegervaters mit. [weiter...]

 

19.01.2017 | Der Freitag | Golda Petzenbaum
Bestsellerautorin: Wer dem deutsch-jüdischen Teil der Geschichte von Elena Ferrante alias Anita Raja nachforscht, bekämpft das Vergessen.
Der zweite Band der neapolitanischen Saga Meine geniale Freundin, der jetzt auf Deutsch erscheint, trägt den Titel Die Geschichte eines neuen Namens. Das bezieht sich auf den neuen Familiennamen, den Lila, die „geniale Freundin“ der Ich-Erzählerin Elena Greco, durch ihre Heirat erwirbt. Die junge Frau fragt ihre Freundin Elena: Würde ihr alter Name langsam verschwinden? Würden ihre Kinder sich einmal anstrengen müssen, „um sich an den Mädchennamen ihrer Mutter zu erinnern, und ihre Enkel den Mädchennamen ihrer Großmutter überhaupt nicht mehr kennen“? Diese Frage, mit einem schlichten Ja von der Erzählerin beantwortet, verweist auch auf die Autorin der Saga selbst. [weiter...]

 

18.01.2017 | taz | Die Namen der Nutznießer
URAUFFÜHRUNG Das Deutsche Theater in Göttingen dokumentiert detailliert die Verfolgung der jüdischen Göttinger – und wer davon in welcher Form profitierte [weiter...]

18.01.2017 | taz | Nahost-Konflikt an der FU Berlin
Die Stellungnahme hat es in sich. Man werde der Dozentin Eleonora Roldán Mendivíl vorerst keine weiteren Lehraufträge erteilen, verkündete die Geschäftsführung des
renommierten Otto-Suhr-Instituts (OSI) der Freien Universität Berlin im Januar auf dessen Webseite. Weil gegen Roldán Mendivíl „schwere Vorwürfe“ erhoben worden seien, habe man sich dazu entschieden, diese erst einmal durch eine wissenschaftliche Untersuchung prüfen zu lassen.  [weiter...]

 

18.01.2017 | SZ | Den Stürmen gestellt
„Wir sind Juden aus Breslau“ ist konventionelles, gelegentlich berührendes Zeitgeschichtskino. | Vor dem aktuellen Hintergrund unverhohlen rechten Navigierens in westlichen und östlichen Regionen Europas wirken die Porträts von 14 Breslauer Juden zu Zeiten des Nationalsozialismus wie Menetekel. Sie alle wurden in den Zwanzigern geboren, gehören heute also zu den unmittelbar letzten Zeitzeugen einer Epoche, die sich aus der Ruhe heraus den Stürmen stellen mussten. [weiter...]

18.01.2017 | Spiegel online | Rede in Dresden | Linken-Politiker erstattet Strafanzeige gegen Höcke
AfD-Politiker Björn Höcke hat in einer Rede das Berliner Holocaust-Mahnmal als „Denkmal der Schande“ bezeichnet. SPD, Linke und Zentralrat der Juden sind entsetzt. Die jüngsten Aussagen des AfD-Politikers Björn Höcke seien „zutiefst empörend und völlig inakzeptabel“, teilte der Zentralrat der Juden mit. Der Thüringer AfD-Vorsitzende hatte mit Blick auf das Berliner Holocaust-Mahnmal auf einer Veranstaltung am Dienstagabend in Dresden gesagt: „Wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.“ [weiter...]

 

18.01.2017 | ND | Vor anonymem Tribunal
Eine Ausstellung in Berlin widmet sich Berufsverboten in der BRD
»Ich kam in einen Raum und dort saßen sieben Männer, die sich weigerten, ihre Namen zu nennen. Einen Anwalt durfte ich nicht mit bringen.« Diese Erinnerung einer angehenden Lehrerin ist kein Einzelfall. [weiter...]

 

18.01.2017 | ND | Gedenktafel für jüdische Naziopfer beschädigt
Neustadt (Dosse). Auf einer Gedenktafel für 48 KZ-Häftlinge sind auf dem jüdischen Friedhof von Zernitz-Lohm bei Neustadt an der Dosse ein Hakenkreuz und ein Davidstern eingeritzt worden. [weiter...]

18.01.2017 | ND | Tragischer Tag für die Demokratie Reaktionen auf das gescheiterte NPD-Verbot
Berlin. Die Karlsruher Verfassungsrichter setzten einen Schlusspunkt unter das zweite NPD-Verbotsverfahren. Die Partei bleibt erlaubt. Politiker und Verbände reagierten frustriert. Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Eva Högl nannte den Richterspruch »sehr enttäuschend«. »Eine positive Entscheidung wäre für unser Engagement gegen Rechts hilfreich gewesen, denn sie hätte die Partei als Organisation getroffen und auch die Finanzierung aus Steuergeldern beendet«, sagte sie. [weiter...]

 

18.01.2017 | JW | Faschismus gestärkt
Das Grundgesetz hat eine neue Lesart: Ein bisschen Faschismus ist hierzulande wieder erlaubt. Zumindest in Parteiform darf ungehemmt antidemokratische Hetze betrieben werden. Naziparteien müssen nur aufpassen, dass sie nicht allzu viele Stimmen kriegen. Nein, das Bundesverfassungsgericht hat keine Sympathien für die NPD, und es hat eindeutig klargestellt, dass es die NPD für verfassungswidrig hält. Seine Auffassung, ein Parteiverbot sei nur möglich, wenn die Partei kurz vor der Umsetzung ihrer verfassungsfeindlichen Ziele stehe, ist aber brandgefährlich. Im Ernstfall bedeutet das: die Nazis solange hetzen zu lassen, bis sie kurz vor der Machtübernahme stehen. Nach dieser Logik wäre ein Verbot der NSDAP noch Anfang Januar 1933 unzulässig gewesen – ganz abgesehen davon, dass es auch praktisch kaum noch durchführbar gewesen wäre. [weiter...]

 

17.01.2017 | taz | Selbst schuld
WER IN ANSCHLÄGEN AUF JÜDINNEN ISRAELKRITIK SIEHT, NIMMT DEN ANTISEMITISCHEN TERROR NICHT ERNST
Sie denken, eine angezündete Synagoge stünde für Antisemitismus? Sie täuschen sich. Nachdem im Sommer 2014 drei junge Männer einen Brandanschlag auf die Wuppertaler Synagoge verübten, entschied das Amtsgericht Wuppertal 2015: kein Antisemitismus.
Die Angreifer hätten auf den Gazakrieg aufmerksam machen wollen, die Mollis waren Israelkritik. Komisch nur, dass die Synagoge nicht in Israel stand und nicht Israelis hingingen, sondern JüdInnen. Ein Antrag auf Revision wurde abgelehnt, das Urteil ist mitsamt der Begründung rechtskräftig: Wer Synagogen ansteckt ist nun Israelkritiker. [weiter...]

17.01.2017 | taz | Zu Purim im Punk-Outfit
Punk ist Rebellion, fundamentale Opposition gegen gesellschaftliche und kulturelle Normalität. Doch wie verhält es sich mit dieser Protestkultur in einem Land wie Israel, auf dem eine ständige Vernichtungsdrohung liegt und das auf dem breiten gesellschaftlichen Konsens aufbaut, Heimat und Schutzort für Juden zu sein? [weiter...]

 

17.01.2017 | tachles | Laupheim ehrt Carl Laemmle
Mit dem Titel «Carl Laemmle reloaded» eröffnet das Laupheimer Museum zur Geschichte von Christen und Juden heute eine Ausstellung zu Leben und Leistung des Filmpioniers. Vor 150 Jahre wurde Carl Laemmle im oberschwäbischen Laupheim geboren. Geschichte hat der Sohn einer jüdischen Familie jedoch als Auswanderer in die Neue Welt gemacht. Laemmle landete als Siebzehnjähriger nahezu mittellos in New York. Nach Lehrjahren in der Textilbranche im Mittleren Westen entdeckte er 1906 in Chicago die damals gerade entstehende Filmbranche als neues Betätigungsfeld. Im Anschluss an die Gründung der «Universal Motion Picture Manufacturing Company» 1912 verlegte Laemmle die Produktion seiner Filme nach Hollywood. Universal brachte bis 1936 über 9000 Filme in die Kinos, darunter Klassiker wie «Im Westen nichts Neues» und «Frankenstein». Nach seinem Ausscheiden bei Universal rettete Laemmle bis zu seinem Tod im September 1939 über 300 deutschen Juden das Leben, indem er ihre Flucht nach Amerika ermöglichte. [weiter...]

 

16.01.2017 | tachles | Verwunderlicher Gerichtsentscheid
Versuch, Synagoge anzuzünden, ein «Akt der Kritik» gegen Israels Verhalten im Konflikt mit der Hamas.
Ein deutsches Regionalgericht in der Stadt Wuppertal hat am Freitag das Urteil einer niedriegeren Gerichtsinstanz bestätigt. Wonach der gewalttätige Versuch, die Bergische Synagog ein der Stadt durch drei Männer 2014 der gerechtfertigte Ausdruck der Kritik an der Politik Israels gewesen sei. In seinem Urteil von 2015 sagte das Gericht, die drei Deutsch-Palästinenser hätten die «Aufmeksamkeit auf den Gazakonflikt mit Israel» lenken wollen. Die Attacke sei nicht durch Antisemitismus motiviert gewesen. Israel hatte im Sommer 2014 den Gazakonflikt vom Zaun gebrochen, um die Hamas-Raketenangriffe gegen Israel zu beenden. Das Gericht verurteilte die drei Männer im Alter von 31, 26 und 20 Jahren zu bedingten Strafen für das Werfen von Brandbomben gegen die Synagoge ... [weiter...]

16.01.2017 | JiS | Bürgerschaftliches Engagement - Interview mit Henry Lewkowitz, geschäftsführender 2. Vorsitzender des Erich-Zeigner-Haus e. V. Leipzig
Erich Zeigner, Jurist und Professor, war zwar für Sachsens Geschichte bedeutend - als Regierungsmit-glied bis 1923 und als Oberbürgermeister von 1945 bis zu seinem Tod 1949, aber er war kein Jude. Wa-rum engagiert sich ihr Verein auch für Zeigner, den Judenretter? [weiter ...]

 

16.01.2017 | JW | Futsch ist futsch, das stimmt schon
Aber die Männer darf man nicht ernst nehmen: Der dritte Roman von Lili Grün (1904–1942) über das Wien der 10er und 20er Jahre
Nachdem der Berliner Aviva-Verlag überaus erfolgreich die beiden ersten Romane der österreichischen Schriftstellerin Lili Grün (1904–1942) neu herausgegeben hat, »Alles ist Jazz« (1933/2009) und »Zum Theater!« (1935/2011), liegt nun auch der dritte, wiederum mit kundigem Nachwort der Herausgeberin  [weiter...]

16.01.2017 | taz | Büro statt Gedenkort
SCHIKANEPROMENADE Wo sich früher die Juden für die Zwangsarbeit melden mussten, sollen bald Menschen leben und arbeiten. Dagegen gibt es Widerstand
Ein Bremer Investor kauft in Berlin ein Haus, saniert es und wandelt die Altbau-Immobilie in Wohnungen und Gewerbeflächen um: So weit, so normal. Aber dieses Haus, das die Firma Brune & Company sich da im Berliner Stadtteil Kreuzberg ausgesucht und im Frühjahr 2015 gekauft hat, ist nicht normal. Das einstöckige neobarocke Gebäude, 1906 als Verbandshaus für die Fuhrwerks-Genossenschaft erbaut, diente zwischen 1938 und 1945 als „Zentrale Dienststelle für Juden“ – eine Außenstelle des Berliner Arbeitsamtes. [weiter...]

 

15.01.2017 | tachles | Ausschluss unerwünschter Medien
Sie kritisieren die «Lügenpresse», für sich selbst wollen sie gelenkte Medien. An einem Kongress europäischer Rechtsaussen erhalten unerwünschte
Journalisten keinen Zutritt.
Rund tausend Personen sollen den Kongress der Rechtsaussen-Fraktion «Europa der Nationen und der Freiheit» (ENF) am kommenden Samstag im rheinländischen Koblenz besuchen. Ihr Erscheinen angekündigt haben die Front-National-Präsidentin Marine Le Pen, der niederländische islamophobe Parteivorsitzende Geert Wilders und die AfD-Co-Chefin Frauke Petry. Deren Lebenspartner Marcus Pretzell, auch Mitglied der ENF-Fraktion im Europäischen Parlament, ist Mitorganisator der Veranstaltung, die unter dem Titel «Freiheit für Europa» läuft. [weiter...]

16.01.2017 | JW | Chronist der Zerstörung
Der junge Zygmunt Bauman hatte viel Verstand, aber noch mehr Glück. Der Sohn einer gutbürgerlichen assimilierten jüdischen Familie aus Poznan floh als knapp 14jähriger mit seinen Eltern vor dem deutschen Angriff auf Polen in den Osten des Landes. Sie schafften es bis nach Lwów (Lemberg), bevor das Transportwesen zusammenbrach. Dass wenige Tage später die Sowjetunion diesen Teil Polens besetzte, rettete der ganzen Familie das Leben. An diese Wirkung der »Vierten Teilung Polens« kann bei dieser Gelegenheit auch einmal erinnert werden. [weiter...]

 
Neue Filme zum Thema "Juden" auf DVD

Ehe im Schatten
Darsteller: Paul Klinger, Ilse Steppat, Alfred Balthoff, Claus Holm, Willy Prager
Regisseur: Kurt Maetzig
Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Produktionsjahr: 1947
Spieldauer: 98 Minuten

Die Geschichte eines Schauspieler-Ehepaares im Dritten Reich. Hans Wieland lehnt es vehement ab, sich von seiner jüdischen Frau Elisabeth zu trennen. Nur so glaubt er, ihr Leben schützen zu können. So kommen sie tatsächlich über die Jahre einer latenten Bedrohung immer mit dem Satz auf den Lippen: »Es wird ja nicht so schlimm...« Auf dem Höhepunkt des Holocaust jedoch wollen ihn die Nazis an die Front und seine Frau ins KZ schicken. Hans und Elisabeth Wieland sehen als einzigen Ausweg den Freitod. Kurt Maetzig erhielt mit »Ehe im Schatten« den »Bambi« für die beste deutsche Kinoproduktion. [Link zum Video]

Morituri (Die Todgeweihten) - Einer der ersten und besten deutschen Spielfilme über den Holocaust
Darsteller: Walter Richter, Winnie Markus, Carl-Heinz Schroth, Klaus Kinski, Lotte Koch
Regisseur: Eugen York
Format: Dolby, PAL
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Produktionsjahr: 1948
Spieldauer: 84 Minuten

Die Flucht einer Gruppe Häftlinge eines Konzentrationslagers gelingt dank der Unterstützung eines polnischen Arztes (Walter Richter). In einem Waldversteck harren die Verfolgten unterschiedlicher Nationalität aus, immer in der Hoffnung, nicht entdeckt zu werden. Aber die Front rückt näher und die Lebensmittel werden knapp. Da erscheinen polnische Flüchtlinge und mit ihnen gibt es neue Vorräte. Als der Arzt der Gruppe zur weiteren Flucht verhelfen will und eine Brücke sprengt, durchkämt bald darauf die SS das Waldstück. Sie kommen den Versteckten immer näher. Der Arzt wird entdeckt und erschossen. Unmittelbar vor der Entdeckung der anderen wendet sich das Schicksal ...

Pidax präsentiert mit Morituri Artur Brauners ( Der 20. Juli , Der brave Soldat Schwejk , Old Shatterhand ) zweite Spielfilmproduktion. Brauners Filmbotschaft lautete: Ein Film spricht zur Welt Nach seiner eigenen Idee entstand einer der ersten deutschen Filme, die sich mit dem Holocaust beschäftigten. Mit diesem Film wollte ich an das Gewissen der Welt appellieren , erklärte der berühmte Produzent immer wieder. Artur Brauner musste nach eigenem Bekennen den Film drehen: Für die ,Kleinen Leute aller Nationen und Rassen, die immer alles ausbaden mussten, was ihnen die Großen eingebrockt hatten. Die Produktion entstand unter schwierigsten Bedingungen in verschiedenen Besatzungszonen. Wie Brauner in seinen Erinnerungen berichtet, spielten auch Soldaten der Roten Armee als Statisten mit und schossen dabei scharf, weil Platzpatronen fehlten. Morituri , zu Deutsch: Die Todgeweihten , wurde bei der Biennale in Venedig uraufgeführt. Heute ist das Zeitdokument ein Appell für Völkerverständigung und Aussöhnung. Ein Ensemblefilm, in dem alle Opfer gleich sind. [Link zum Video]

Die Bilder des Zeugen Schattmann Erstmals auf DVD, nach dem autobiographischen Roman von Peter Edel.
Darsteller: Gunter Schoß, Renate Blume, Friedel Nowack, Helga Göring, Dietmar Obst
Regisseur(e): Kurt Jung-Alsen
Format: Dolby, PAL
Sprache: Deutsch
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Produktionsjahr: 1971
Spieldauer: 330 Minuten

1963 - Frank Schattmann soll vor dem Obersten Gericht der DDR in der Verhandlung gegen Hans Globke aussagen, der eng mit der Umsetzung der gegen die Juden gerichteten Nürnberger Gesetze befasst und in der BRD als Staatssekretär tätig war. Frank Schattmann lässt sein Leben Revue passieren - das Jahr 1942: Seine große Liebe und Frau Esther, die letzte Sabbatfeier der Familie, aktiver Widerstand, Deportationen bis zum KZ Auschwitz. Durch das Wiedererleben seiner unerträglichen Erlebnisse in der Nazizeit findet er nach einer Zeit von knapp 20 Jahren zu sich selbst. Die Bilder des Zeugen Schattmann - Das Schicksal jüdischer Bürger im faschistischen Deutschland in 4 Teilen, DDR 1971, ca. 330 Min. [Link zum Video]

 

14.01.2017 | DNN | Lebenswege Premiere des Dokumentarfilms „Wir sind Juden aus Breslau“ im Programmkino Ost
Der Jüdische Friedhof von Breslau (Wroclaw) südlich des Stadtzentrums kommt Besuchern heute vor wie aus der Zeit gefallen. Er ist gespickt mit eindrucksvollen Steinmetzarbeiten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, als Friedhöfe oft Parklandschaften voller Kunstwerke waren. Auf den Grabsteinen stehen zuhauf Namen, wie sie für jüdische Familien in Deutschland typisch waren und die heute viele nicht mehr kennen: Grünberger und Glücksmann, Silberstein oder Honigmann. Ferdinand Lassalle, neben August Bebel und Wilhelm Liebknecht der geistige Ahnherr der SPD, ist hier begraben. Während deutsche Friedhöfe nach 1945 systematisch eingeebnet wurden, hat der jüdische trotz weitgehend deutscher Inschriften die Zeiten überdauert und erinnert an eine mittlerweile weit entfernte Vergangenheit, in der Breslaus jüdische Gemeinde die drittgrößte im Deutschen Reich war. [weiter...]

 

13.01.2017 | DNN | Verantwortung für das Gemeinwesen Abschied von dem Dresdner Grafiker Karl-Heinz Lötzsch
Wer an der Kreuzkirche vorbeikommt, sieht, wenn er hinschaut, links vom Haupteingang die Bronzeta-fel. Sie erinnert an die Juden der Stadt Dresden, die zwischen 1933 und 1945 vertrieben oder umgebracht wurden, und benennt Schuld und Versäumnisse von Christen. Die Tafel wurde im November 1988 angebracht, entworfen hat sie der Grafiker Karl-Heinz Lötzsch. Sie geht auf die Arbeitsgemeinschaft „Begegnung mit dem Judentum“ zurück, die seit 1982 zu öffentlichen Veranstaltungen in die Annenkirche einlud. Zu den Organisatoren gehörten damals der katholische Pfarrer Dr. Michael Ulrich, der jüdische Historiker Helmut Eschwege und Siegfried Reimann, Pfarrer der evangelischen Annenkirche. Und von Anfang an Karl-Heinz Lötzsch für die Gestaltung. Alle Veranstaltungsplakate entwickelte er. Und als die Arbeitsgemeinschaft 1985 beschloss, in der Stadt eine Gedenktafel anzubringen, begleitete Karl-Heinz Lötzsch diesen Prozess mit seinen Entwürfen. [weiter...]

 

13.01.2017 | Erinnerung an den Holocaust
Kamenz. Am Freitag, dem 27. Januar, findet um 15.30 Uhr die diesjährige Gedenkveranstaltung der Stadt zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus am Mahn- und Ehrenmal am Robert-Koch-Platz statt. Erneut werden Vertreter der Kirchgemeinden, der Initiative „Zur Bewahrung des Gedenkens an die Opfer faschistischer Gewaltherrschaft in Kamenz“ sowie des Vereins „Gedenkstätte KZ-Außenlager Kamenz-Herrental“ teilnehmen. [weiter...]

 

13.01.2017 | Jüdische Allgemeine | Berlin: »Vorbild für die jüdische Gemeinschaft« | Zentralratspräsident Josef Schuster würdigt Ignatz Bubis zu dessen 90. Geburtstag
Anlässlich des 90. Geburtstags von Ignatz Bubis am Donnerstag erinnerte Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden, an seinen Vorgänger. Schuster bezeichnete Bubis als »Vorbild für die jüdische Gemeinschaft in Deutschland« bis zum heutigen Tage. »Er war politisch hellwach und hat stets schnell und konsequent auf politische Entwicklungen reagiert. Dabei hat er sich nicht gescheut, den Finger in die Wunde zu legen und sich im Zweifelsfall unbeliebt zu machen«, sagte Schuster. [weiter...]

 
Leipziger Synagogalchor erhält Ehrenpreis
Leipziger Synagogalchor | Quelle: Homepage
 

13.01.2017 | Jüdische Allgemeine | Obermayer-Stiftung: Geschichtspreis für Heimatforscher | Leipziger Synagogalchor erhält Ehrenpreis – Auszeichnungen werden bei Festakt am 23. Januar in Berlin verliehen
Zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar zeichnet die US-amerikanische Obermayer-Stiftung in Berlin wieder sieben deutsche Heimatforscher mit dem Deutsch-Jüdischen Geschichtspreis aus. Die Preisträger kommen in diesem Jahr aus Niedersachsen, Hessen, Baden-Württemberg, Hamburg und Berlin. Die Heimatforscher und Freizeithistoriker hätten auf freiwilliger Basis in ihren Heimatorten einen herausragenden Beitrag zur Erinnerung an die jüdische Vergangenheit geleistet, hieß es am Donnerstag in Berlin zur Begründung.
Einen weiteren Ehrenpreis für herausragende Leistungen erhält der Leipziger Synagogalchor. Seit 54 Jahren widme sich das Ensemble als nichtjüdischer gemischter Konzertchor der Pflege und Weitergabe der vernichteten und vergessenen jüdischen Musik, hieß es. [weiter...]

 

13.01.2017 | LVZ | „Wichtig für unsere Geschichte, für Gegenwart und Zukunft“ | Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig übergibt alte Dokumente an Heidelberger Zentralarchiv
Ittai Joseph Tamari ist an diesem Vormittag mehr als zufrieden. Der Leiter des Zentralarchivs zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland hat die 500 Kilometer aus Heidelberg auf sich genommen, um bei der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig eine ganz besondere Dauerleihgabe in Empfang zu nehmen: mehr als 20 Kartons, gefüllt mit Dokumenten, die nun im Zentralarchiv aufgearbeitet und digitalisiert werden sollen. [weiter...]

 

13.01.2017 | Jüdische Allgemeine | Limbach-Kommission Rückgabe empfohlen | Stadt Hannover will Aquarell von Schmidt-Rottluff an Erben des jüdischen Ehepaars Rüdenberg restituieren
Die Limbach-Kommission zur Rückgabe von NS-Raubkunst hat der Stadt Hannover empfohlen, das Aquarell »Marschlandschaft mit rotem Windrad« von Karl Schmidt-Rottluff (1884–1976) an die Erben zurückzugeben. [weiter...]

»Marschlandschaft mit rotem Windrad« von Karl Schmidt-Rottluff (1884–1976)
 

12.01.2017 | Jüdische Allgemeine | Pflegereform »Für alle gleiche Behandlung«
Abraham Lehrer über das neue Gesetz und die Benachteiligung von Zuwanderern [weiter...]

 
Merck-Konzern

12. Januar 2017 | TACHLES.CH | Rechtsextremismus aus reichem Haus
Der deutsche Merck-Konzern erklärt das rechtsextreme Engagement eines Gesellschafters zur «privaten Angelegenheit». Markus Stangenberg-Haverkamp war bereits Ende 2006 bei einer Konferenz von Holocaust-Leugnern aktiv.
Der deutsche Merck-Konzern, Umsatz heute rund 13 Milliarden Euro jährlich, ist seit Ende des 17. Jahrhunderts tätig im Chemie- und Pharmaziebereich. Er ist noch heute weitgehend in Familienbesitz. Zu den Mitgliedern der Gesellschafterversammlung gehört auch Markus Stangenberg-Haverkamp, Sohn des Merck-Vorstandsvorsitzenden Frank Stangenberg-Haverkamp. [weiter...]

 

12.01.2017 | taz | Politisch inkorrekt in Israel | Undercoverrecherche bei Rechten

Es bedarf nur einer kurzen ideologischen Überprüfung am Telefon, und schon ist Marco Maurer, Neon-Journalist, dabei. Das rechte Blog Politically Incorrect lädt zur Leserreise. Vom 17. bis 24. November 2016 führt Reiseleiter Mr. Merkava durch das Land. Der Name ist sein Pseudonym und gleichzeitig der eines israelischen Kampfpanzers. Die Reise organisiert PI-News, dessen Inhalte offen islamfeindlich und rechtspopulistisch sind. Die Autoren schreiben unter Pseudonym über die drohende „Islamisierung“ Europas. Wie Mr. Merkava. [weiter...]

 

12.01.2017 | ND | NS-Raubkunst: Thoma-Werk kehrt zurück
Das Bielefelder Familienunternehmen Dr. Oetker gibt ein Raubkunstgemälde an die Erben der früheren jüdischen Besitzer zurück. Es handele sich um das 1954 von Rudolf-August Oetker auf einer Versteigerung erstandene Gemälde »Frühling im Gebirge / Kinderreigen« von Hans Thoma (1839-1924), teilte die Dr. August Oetker KG mit. [weiter...]

 

12.01.2017 | ND | Die Trainingsanzüglichkeit | »Furcht und Elend des Dritten Reiches« von Bertolt Brecht am Schauspiel Dortmund

Der Dichter Brecht. Ein Teil seines Welt-Werkes sagt wahr, und wir nicken. Ja, Krieg ist schlecht. Ja, keine Sache der Ideen, sondern der Geschäfte. Ja, wir dürfen uns nicht einfühlen in kapitalisierte, manipulierte Typen. Und man soll das tausendmal Gesagte – etwa gegen den Krieg – immer wieder sagen, auch wenn es »wie Asche im Mund« sei. Das Zitat selber ist Asche. Und all diejenigen, die immerzu nur mahnen und warnen, taucht es tief und staubend ins Ideologiemausgrau. Soziale Verhältnisse – jawoll! Kampf der Klassen – jawoll! So richtig – und so langweilig. Trotzdem, wir sind die wahren Sehenden und nicken. Mit dem Kinn voran zur Brust. Bis wir über den nützlichen Lehren der Brechtschen Lehr(er)-Stücke sanft eingeschlafen sind. Was wie ein Schnarcher klingt, ist dann der Ruf nach diesem Theater, das jetzt unbedingt gebraucht werde. [weiter...]

 

12.01.2017 | LVZ | „PR-Desaster allererster Güte“

Hendrik Träger von der Uni Leipzig hat die aktuelle Situation von Legida analysiert. Der Politikwissenschaftler spricht von massiven Mobilisierungsproblemen. „Legida konnte seine Sympathisanten nicht langfristig bei der Stange halten und davon überzeugen, bei Wind und Wetter auf die Straße zu gehen“, so Träger. [weiter...]

 

12.01.2017 | LVZ | Wegen Blog-Eintrag: CDU geht auf Pfarrer Wolff los

CDU-Fraktionsgeschäftsführer Ansbert Maciejewski hat heftig auf eine Kritik von Christian Wolff reagiert. Der ehemalige Thomaskirchenpfarrer hatte sich in zwei Blog-Beiträgen mit dem Verhalten eines Großteils der Leipziger CDU-Politiker gegenüber Legida auseinandergesetzt. In Dresden könne jeder sehen was passiere, wenn über Jahrzehnte rechtsradikale Umtriebe ohne Widerspruch des Bürgertums blieben und dieses nicht in der Lage sei, sich für wichtige Demokratieziele zusammenzuschließen. Daher sei „das Verhalten der CDU Leipzig besonders peinlich, ja jämmerlich“. Sie habe sich mit wenigen Ausnahmen die letzten zwei Jahre aus allem rausgehalten, dem Diskurs entzogen, keine politische Gegenposition zu Legida und AfD entwickelt. Leipzigs CDU sei denen in den Rücken gefallen, die sich unermüdlich Legida in den Weg gestellt hätten. Sie habe versucht, die „demokratische Wachheit“ der Gegendemonstranten zu diskreditieren. [weiter...]

 

12.01.2017 | LVZ | Hitler war ein süßes Baby | Anarchischer Anschlag auf deutsche Gedenkroutinen: „Die Blumen von gestern“ von Regisseur Chris Kraus
Haben Holocaust-Forscher tatsächlich keinen Humor? Dann sollten sie Chris Kraus’ Film besser meiden. Denn sie begegnen hier einem nach eigenen Worten völlig humorfreien Wissenschaftler, dem die Nerven durchgehen: Er schlägt seinem Chef wutentbrannt die Zähne ein, als dieser einen Auschwitz-Kongress mit Sponsoren marketingtechnisch ein bisschen aufpeppen will. [weiter...]

12.01.2017 | ND | Ein Sponsor für Auschwitz?

Im Kino: »Die Blumen von gestern« von Chris Kraus | Der Film provoziert mancherlei Missverständnisse. Kein Wunder, denn »Die Blumen von gestern« wagt sich an ein merkwürdiges Sujet: Holocaustforscher bei der Vorbereitung eines großes Auschwitz-Kongresses, für den man allerdings noch einen Sponsor braucht. Wie bitte?  [weiter...]

Filmpremiere in den Passage-Kinos Um 19:30 Uhr präsentieren die Passage-Kinos, Hainstraße 19 a, die deutsch-österreichische Tragikomödie „Die Blumen von gestern“ in Anwesenheit des Regisseurs Chris Kraus mit anschließendem Filmgespräch. In den Hauptrollen sind Lars Eidinger, Adèle Haenel, ein weltweit gefragter französischer Shooting-Star, und Hannah Herzsprung zu erleben. Infos und Tickets gibt es unter Telefon 0341 2173864.

 

12.01.2017 | LVZ | Gedenktafel zum sechsten Mal geschändet
Zum Jahreswechsel wurde die vom Bund der Antifaschisten (BdA) initiierte Gedenktafel in der Kamenzer Straße 10 bereits zum sechsten Mal mutwillig zerstört. „Dieses Wegezeichen mit Gedenktafel ist das Symbol für einen authentischen Ort der Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus in Leipzig“, sagt BdA-Vorsitzende Renate Peinel. „In der Kamenzer Straße 10 befand sich bis zum Mai 1945 ein Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald. [weiter...]

 

12.01.2017 | jw | Erkenntnisse zum Tod von Altnazi Brunner
Paris. Der Kriegsverbrecher Alois Brunner ist einem französischen Medienbericht vom Mittwoch zufolge im Jahr 2001 im Alter von 89 Jahren in Syrien gestorben. [weiter...]

12.01.2017 | ND | Alois Brunner starb 2001 in elender Lage
Paris. Der NS-Kriegsverbrecher Alois Brunner ist einem französischen Magazin-Bericht zufolge im Jahr 2001 im Alter von 89 Jahren unter elenden Bedingungen in Syrien gestorben.  [weiter...]

Alois Brunner
 

12.01.2017 | Der Freitag | 1942 „Wir sind so weit“ | Zeitgeschichte: Ein Staat verurteilt Millionen zum Tode: Mit der Wannseekonferenz wird vor 75 Jahren die „Endlösung der Judenfrage“ besiegelt. Der Holocaust hat längst begonnen
Unterstaatssekretär Martin Luther glaubt, bestens gedeckt zu sein, und soll sich täuschen. Ein Brief an den Reichsführer SS vom Januar 1943 wird ihm zum Verhängnis. Er bittet darin Heinrich Himmler um Beistand bei einem Komplott, das Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop aus dem Sattel hebt. Dem wirft Luther vor, nicht auf der Höhe der Kriegslage zu sein. Dessen diplomatisches Vermögen reiche nicht aus, das Reich „aus der Sackgasse des Zweifronten-Krieges herauszubringen“. Es werde zu wenig unternommen, um Chancen für einen Separatfrieden mit Großbritannien auszuloten. Himmler hält nichts davon, Schirmherr eines Putsches im Berliner Palais Pannewitz zu sein, und lässt den Judas-Brief Ribbentrop zuspielen. Luther wird verhaftet und in die Sektion für prominente Häftlinge im KZ Sachsenhausen verfrachtet. Der jähe Sturz eines Paladins, der ganz andere Tage gesehen hat, den 20. Januar 1942 etwa, als er das Auswärtige Amt bei einer Konferenz der NS-Generalinstanzen vertritt und sich als „Judenkommissar“ des Ministeriums geriert. [weiter...]

 

12.01.2017 | Der Freitag | „Dass ich Sie zutiefst liebe“ | Ausstellung In Oberhausen wird die bisher unbekannte Verbindung zwischen Marlene Dietrich und der „Nazi-Jägerin“ Beate Klarsfeld sichtbar
Zwei Frauen, zwei Berlinerinnen, dann Pariserinnen, beide weltberühmt: Beate Klarsfeld, die „Nazi-Jägerin“, durch ihre Kiesinger-Ohrfeige, Marlene Dietrich, die Schauspielerin, Sängerin und Diva, durch ihre Filme und Auftritte. Zwei Antifaschistinnen, deren moralische Rigorosität heute fast vergessen scheint und die jetzt von der Gedenkhalle in Oberhausen mit einer Sonderausstellung und einem Film gewürdigt werden. Eine Feier ohne Scheinwerfer, ohne Feuilleton, obwohl die weltberühmte Beate, die zusammen mit ihrem Mann Serge nach SS-Verbrechern wie Klaus Barbie und Kurt Lischka gefahndet hat, eigens aus Paris nach Oberhausen gekommen war, erst zur Ausstellungseröffnung, dann zur Filmpremiere im Kino Lichtburg. [weiter...]

 

11.01.2017 | ND | Versäumnis oder Absicht? | Endlich hat auch Freiburg die erste, umfassende Ausstellung zu seiner Geschichte in der NS-Zeit
Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten.« Dieser Ausspruch von Theodor W. Adorno scheint heute leider wieder an Aktualität gewonnen zu haben. Umso wichtiger ist die stetige Erinnerung und Auseinandersetzung mit den blutigen Jahren der Hitlerdiktatur in Deutschland. [weiter...]

 

10.01.2017 | LVZ | Ausstellung über „Martin Luther und die Juden“
Die Ausstellung „Ertragen können wir sie nicht – Martin Luther und die Juden“ ist von morgen bis zum 12. Februar in der Bethanienkirche Schleußig, Stieglitzstraße 42, zu sehen. Mit einem Vortrag von Michael Beyer wird die Schau am Mittwoch ab 19.30 Uhr eröffnet. Beyer ist promovierter wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Spätmittelalter und Reformation der Theologischen Fakultät Leipzig. [weiter...]

 
Großer Erfolg für Leipzig und Sachsen

10.01.2017 | LVZ | Zweiter Jahrestag: Legida kündigt Rückzug von der Straße an
Zwei Jahre nach dem ersten sogenannten Abendspaziergang des Vereins „Leipzig gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Legida) geht der Bewegung offenbar die Luft aus. An der Geburtstagsdemonstration „Zwei Jahre Legida“ durchs Waldstraßenviertel nahmen gestern Abend nach einer Erhebung der Forschungsgruppe „Durchgezählt“ nur rund 400 Personen teil. Bei der Premiere am 9. Januar 2015 an gleicher Stelle hatten die Rechtspopulisten nach eigenen Angaben noch 4000 bis 5000 Anhänger um sich geschart. [weiter...]

 

09.01.2017 | taz | Das Böse ist uns doch viel näher
Hitlers Worte würden „umzingelt“, schrieben manche der Herausgeber, aber auch viele Journalisten, als Ende 2015 die Urheberrechte an „Mein Kampf“ ausliefen und das Münchner Institut für Zeitgeschichte einige Tage später die erste kritische Edition von Hitlers Hetzschrift veröffentlichte. Für die hatte ein handverlesenes Team von Historikern Judenhass und Propaganda mit 3.700 Anmerkungen seziert. [weiter...]

 

09.01.2017 | jw | Ein Unterschied ums Ganze | Kunstwissenschaft vs. Kunstgeschichte: Betrachtungen zur Autobiographie von Peter H. Feist (1928–2015)
Als Peter H. Feist 1990 in den Stand eines »Privatgelehrten« versetzt wurde, nannte er sich wieder Kunsthistoriker. Was ihn in der DDR zum Star gemacht hatte, war allerdings die Kunstwissenschaft. Es war ein Unterschied ums Ganze. Von der Kunstgeschichte als bürgerlichem Lehrfach mit seiner spezifischen Fachsprache und seinen Teildisziplinen (Geschichte der Kunst, Stilanalyse, Ikonographie) erhoffte sich der sozialistische Arbeiter-und Bauernstaat kaum Aufbauhilfe. Feist hatte das Fach in Halle auf Diplom studiert, als er seine Politisierung in Angriff nahm, um es für den Klassenkampf nutzbar zu machen. [weiter...]

Peter H. Feist

09.01.2017 | LVZ | Carlebach-Stiftung kritisiert Legida-Route
Vorstand und Geschäftsführung der Ephraim-Carlebach-Stiftung haben die Entscheidung, Legida durch das Waldstraßenviertel demonstrieren zu lassen, kritisiert. Es es „unverständlich und unakzeptabel“, schrieben sie Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke), „dass die Stadt Leipzig den offen mit fremdenfeindlichen und menschenverachtenden Parolen auftretenden Legida-Vertretern immer wieder Laufrouten genehmigt, die zweifellos bewusst und provokant ausgewählt sind“. [weiter...]

 

09.01.2017 | LVZ | Was macht unser Löwe im Jerusalemer Stadtwappen? | Grafikdesign zeigt Parallelen zwischen Leipzig und Israel
Was hat Leipzig mit dem Stadtwappen von Jerusalem zu tun? Oder mit der hebräischen Schrift und Buchkunst? Seit mehreren Jahren erforscht die Israelin Ada Wardi das Leben von drei Grafikdesignern, die die Gestaltung von Büchern, Zeitungen, Emblemen und Logos in Israel maßgeblich geprägt haben, bis zu ihrem Tode aber für eine breite Öffentlichkeit weithin unbekannt geblieben waren. Ihr Werk würdigte die 47-Jährige in einer Ausstellung, die in diesem Jahr erstmals im Ausland zu sehen sein wird – und zwar in Leipzig.
Anlässlich der Jüdischen Woche will das Druckkunstmuseum ab Juni „New Types. Drei Pioniere des hebräischen Grafikdesigns“ präsentieren. Die Schau, die zum 50-jährigen Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel vom Oktober 2015 bis Juni 2016 im Israel-Museum in Jerusalem zu sehen war, [weiter...]

 

7. Januar 2017 | LVZ | Legida-Route nahe am Ariowitsch-Haus | CDU kritisiert Gegenprotest / Sechs Demos geplant
Die fremden- und islamfeindliche Initiative Legida wird am Montag ihren zweiten Jahrestag mit einem Marsch durch das Waldstraßenviertel begehen. Die Stadtverwaltung veröffentlichte gestern die Demonstrationsroute. Den Angaben zufolge beginnen die Rechtspopulisten um 19 Uhr am Vorplatz an der Red-Bull-Arena, anschließend will Legida über Wettiner und Waldzur Hinrichsenstraße laufen, biegt dann 50 Meter vor dem jüdischen Kulturzentrum Ariowitsch-Haus in die Funkenburgstraße ein und plant den Rückmarsch über Gustav-Adolf- und Waldstraße. [weiter...]

 

6. Januar 2017 | TACHLES | Pakistaner soll im Dienste der Iraner spioniert haben | Bundesstaatsanwalt gibt Anklage bekannt.
Der deutsche Bundesstaatsanwalt gibt die Anklage gegen einen 31jährigen pakistanischen Bürgers bekannt, der von Iran angeheuert worden sein soll, um den Chef der Deutsch-Israelischen Freundschaftsgesellschaft und wirtschaftliche Einheiten auszuspionieren. [weiter...]

Reinhold Robbe
 

05.01.2017 | Jüdische Allgemeine | Reichsbürger »Hass auf das System«
Michael Hüllen vom Brandenburger Verfassungsschutz über die Bewegung und ihren Antisemitismus [weiter...]

 

Das Erste: „Bubis - Das letzte Gespräch“ am Montag, 09. Januar 2017 um 23:30 Uhr im Ersten
05.01.2017 | München (ots) - Deutschland 1992. In Rostock-Lichtenhagen brennt das Sonnenblumen-haus, in dem vor allem Vietnamesen leben. Anwohner applaudieren und befeuern die rechtsradikalen Brandstifter. Als der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland den Tatort besucht, kann er seine innere Bewegung kaum verbergen. Ignatz Bubis ist schockiert und erschüttert angesichts der schieren Gewalt. Ein lokaler CDU-Politiker findet, dass Bubis hier nichts zu suchen habe, seine Heimat sei doch Israel. Wenige Monate vor seinem Tod gibt Ignatz Bubis im Jahre 1999 sein letztes Interview. Seine Lebensbilanz ist unüberhörbar: „Ich habe nichts oder fast nichts erreicht.“ Das Gespräch mit den beiden Journalisten Michael Stoessinger und Rafael Seligmann erscheint im Stern und entfacht eine heftige Debatte. Es wird ein Gespräch über Angst, Schuld, Deutschland und sein Leben als Jude in Deutschland. Bubis sinnt nach über die Macht des Zufalls und spricht über die Deutschen und ihren Umgang mit dem Holocaust. [weiter...]

 

5. Januar 2017 | TACHLES | Hitlers «Mein Kampf» ein Bestseller für 2016 | 85000 Exemplare des Buchs in einem Jahr verkauft.
Nicht weniger als 85000 Exemplare der kommentierten Ausgabe von Adolf Hitlers «Mein Kampf» wurden im vergangenen Jahr in Deutschland verkauft, seitdem es zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg zum Druck freigegeben worden war. Das Buch «Hitler, Mein Kampf: Eine kritische Ausgabe» ist in seiner achten Auflage, wie «Der Spiegel» schreibt, der auch darauf hinweist, dass das Buch im April die Spitze der Bestsellerliste zierte. Das 70jährige Copyright des antisemitischen Werks erlosch im deutschen Bundesstaat Bayern am 1. Januar 2016, wodurch dessen Druck im Lande ermöglicht wurde. [weiter...]

 
 
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