Gedenktafel Gustav Mahler - Juden in Sachsen

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Gustav-Mahler-Gedenktafel

1993

Der aus Böhmen stammende Komponist Gustav Mahler kam 1886 von Prag als Kapellmeister nach Leipzig. Er debütierte im August 1886 mit der Aufführung von „Lohengrin“.  In den Jahren 1887 bis 1888 wohnte er im Waldstraßenviertel in der Gustav-Adolf-Straße 12. 1888 schrieb Mahler in Leipzig seine 1. Sinfonie und vertonte erste Lieder aus „Des Knaben Wunderhorn“ von Clemens Brentano und Achim von Arnim. Auf einer Gedenktafel wird seiner gedacht.

Mahler hatte 1875 bis 1880 am Wiener Konservatorium studiert. 1897 konvertierte er zum Katholizismus. Dies ermöglichte es ihm, in Wien Hofoperndirektor und erster Kapellmeister zu werden. Diese Posten hatte er für die nächsten 10 Jahre inne. 1900 war er ein Gründungsmitglied der Neuen Bachgesellschaft. Aufgrund von Unvereinbarkeiten auf künstlerischer Ebene und zunehmenden, auch antisemitischen Anfeindungen gegen ihn in der Öffentlichkeit wechselte er 1908 an die New Yorker Metropolitan Opera.

Literatur:

  • Deutsche Biographische Enzyklopädie & Deutscher Biographischer Index, Saur, 2001, München.

  • Ephraim-Carlebach-Stiftung [Hrsg.], Judaica Lipsiensia: Zur Geschichte der Juden in Leipzig, Edition Leipzig, 1994, Leipzig, 52.

  • http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Mahler, 07.08.2007.

  • http://www.waldstrassenviertel.de/persoenlichkeiten/mahler.html

  • Kirchhof, Heike: Jüdisches Leben in Leipzig: Gestern - Heute – Morgen: Ein Literatur- und Bestandsverzeichnis der Rolf-Kralovitz-Bibliothek der ECS Stiftung Leipzig, 2006, Leipzig, 137-138.

  • Kowalzik, Barbara: Wir waren eure Nachbarn: Die Juden im Leipziger Waldstraßenviertel, Pro Leipzig, 1996, Leipzig, 18.

  • Schinköth, Thomas: Jüdische Musiker in Leipzig 1855-1945, Klaus-Jürgen Kamprad, 1994, Altenburg, 68-79.

  • am Haus, in dem er wähend seines Leipzig-Aufenthalts gewohnt hatte, Erdgeschoss;

 
 
 
 
Gedenktafel G. Mahler
 
 
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