Blochstraße - Juden in Sachsen

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Blochstraße

1994 -

Die nach Felix Bloch, einem Physiker, benannte Straße im Gewerbegebiet Torgauer Straße trägt diesen Namen seit 1994.

Der schweizerisch-amerikanische Physiker Felix Bloch wurde am 23.10.1905 in Zürich geboren. Er studierte und promovierte an der Universität Leipzig bei Professor Werner Heisenberg. Als Professor Heisenberg 1927 nach Leipzig berufen wurde, entstand in seinem Umfeld ein wichtiges Zentrum der Quantentheorie. Diesem Kreis von Wissenschaftlern, zu denen u.a.  Edward Teller gehörte, schloss sich 1927 auch Felix Bloch an. Er wurde 1928 als Schüler von Werner Heisenberg promoviert. Nach der Habilitation 1931 wurde er Heisenbergs Assistent.

1933 emigrierte Bloch über Frankreich in die USA. Von 1936 bis 1971 war er Professor für theoretische Physik an der Stanford University in Palo Alto (Kalifornien). Wie Teller zählte er in den Jahren 1942-1943 zu den Forschern, die an der Entwicklung von Atombomben im Manhattan-Projekt arbeiteten. Später widmete er sich der Radarforschung und entwickelte 1946 Verfahren der magnetischen Kernresonanz. 1952 erhielt er den Nobelpreis für Physik. Bloch starb 1983 in Zürich.

Literatur:

  • Deutsche Biographische Enzyklopädie & Deutscher Biographischer Index, Saur, 2001, München.

  • Diamant, Adolf: Chronik der Juden in Leipzig, Heimatland Sachsen, 1993, Chemnitz, Leipzig, 480.

  • http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Bloch, 02.08.2007.

  • Kabus, Sylvia: Wir waren die Letzten... : Gespräche mit vertriebenen Leipziger Juden, Sax-Verlag, 2003, Leipzig, 66.


 
 
 
 
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