Bethaus des Bikur-Cholim - Juden in Sachsen

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Bethaus des Bikur-Cholim e. V.

1905 - 1939

Das Bethaus der Vereinigung Bikur-Cholim entstand als Privatsynagoge 1905 und wurde mit Gründung der Vereinigung Bikur-Cholim  von 1907 bis spätestens 1939 als Bethaus genutzt und gefördert.

Die Vereinigung Bikur Cholim (hebr. Krankenbesuch, Krankenpflege) unterstützte ihre Mitglieder in Krankheitsfällen sowie bei Hilfebedürftigkeit. Zu den bekanntesten Mitgliedern des Vereins gehörten Wulfsohn, Eitingon, Tumpowsky, Tschopik und Hönigsberg. Dem Verein Bikur Cholim – Israelitischer Krankenunterstützungsverein e. V. wurde im Mai 1939 die Rechtsfähigkeit entzogen. 1940 wurde er nach Liquidation aus dem Vereinsregister gelöscht.

Literatur:

  • Diamant, Adolf: Chronik der Juden in Leipzig, Heimatland Sachsen, Chemnitz, Leipzig, 1993, 288.

  • Höppner, Solvejg; Jahn, Manfred: Jüdische Vereine und Organisationen in Chemnitz, Dresden und Leipzig 1918 bis 1933: Ein Überblick, Sächsisches Druck- und Verlagshaus, Dresden, 1997, 39.

 
 
 
 
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