Bernstein-Schule - Juden in Sachsen

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Bernstein-Schule

1919 - 1938

Die Synagoge wurde von der Rauchwarenhändlerfamilie Bernstein etwa 1919 gegründet und unterhalten. Leib Bernstein, geboren 1859 in Brzesko (Galizien), besaß die Fa. Bernstein & Sohn, Großhandel und Verarbeitung von Rauchwaren, Reichsstraße 39. Er stellte das Grundstück für die Synagoge im Jahr 1937 testamentarisch kostenlos zur Verfügung. In der Pogromnacht wurde die Synagoge verwüstet und geschlossen. Leib Bernstein emigrierte 1939. Seine Familie starb im Konzentrationslager. (Eberhardstraße 11; heute Parkplatz nördlich des Hotels „The Westin Leipzig“, Kriegsverlust)

Literatur:

  • Diamant, Adolf: Chronik der Juden in Leipzig, Heimatland Sachsen, Chemnitz, Leipzig, 1993, 230.

  • Kowalzik, Barbara: Jüdisches Erwerbsleben in der inneren Nordvorstadt Leipzigs 1900 -1933, Leipziger Universitätsverlag, Leipzig, 1999, 27ff.


 
 
 
 
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