Aus aller Welt - Juden in Sachsen

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Beiträge in dieser Rubrik sind keine redaktionellen Meinungsäußerungen.

23.02.2017 | Die Zeit | Jass? Jasz? Jazz!

Ein Montag in Manhatten, 26. Februar 1917. Es ist Winter, der letzte, bevor die USA [weiter...]

23.02.2017 | ND | Exil in Shanghai
Shoa-Gedenken in China [weiter...]

22.02.2017 | JW | USA: Bombendrohungen gegen Juden
Washington. Rund ein Dutzend jüdischer Einrichtungen ist am Montag in den USA zum Ziel von Bombendrohungen geworden. [weiter...]

18.02.2017 | taz | Das Amulett
ERINNERUNG Dort, wo das Vernichtungslager Sobibór stand, in dem die Nazis bis zu 250.000 Menschen ermordeten, wurde ein Anhänger im Erdboden gefunden. Unser Autor hat die Geschichte der jungen Frau recherchiert, der er gehörte: Karoline Cohn [weiter...]

13.02.2017 | UZ | Lukács-Denkmal wird zerstört

Der Stadtrat von Budapest hat auf Antrag der neofaschistischen Jobbik-Partei beschlossen, das im Szent-István-Park in der ungarischen Hauptstadt stehende Denkmal für den marxistischen Philosophen Georg Lukács zu entfernen. [weiter...]

09.02.2017 | Die Zeit | Mit dem Panzer mittendurch
Polen: Das neue Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig soll auf regierungskurs gebracht werden. Die Macher wehren sich – bisher mit erfolg. Noch aber ist das letzte Wort nicht gesprochen [weiter...]

09.02.2017 | Der Freitag | Die Jugend muss erfahren, was geschehen ist
Esther Bejarano steht seit acht Jahren mit den Rappern von Microphone Mafia auf der Bühne. Jetzt gaben sie Konzerte in Kuba [weiter...]

08.02.2017 | LVZ | Alle gegen einen | Die Oscars könnten zur Bühne des Protests werden – denn Hollywood hat einen gemeinsamen Feind
... Dessen Einreiseverbot für Menschen aus sieben mehrheitlich muslimischen Ländern, darunter Syrien, der Iran und Irak, erzürnt eine Branche, die auf den beständigen Nachschub kreativer Köpfe aus aller Welt angewiesen ist – und deren Studio-Fundamente (jüdische) Emigranten aus Europa gelegt haben. Die Oscar-Akademie hat sich „extrem besorgt“ über Trumps Bann geäußert. ... [weiter...]

06.02.2017 | taz | Drei Neonazis in Göteborg festgenommen
SCHWEDEN Die Gewalt der Neonazis hat terroristische Ausmaße erreicht, sagt das Innenministerium [weiter...]

28.01.2017 | Der Spiegel | Das Buch eines Lebens

Paul Auster hat sein größtes Werk vorgelegt: eine Beschwörung der Fünfziger- und Sechzigerjahre, als sich jenes offene Amerika gefunden hat, das nun untergangen ist. [weiter...]

28.01.2017 | ND | Mattarella erinnert an Italiens Mitschuld für Juden-Deportationen
Rom. Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella hat am internationalen Holocaust-Gedenktag an die italienische Mitschuld bei Deportationen von Juden in Konzentrationslager erinnert. [weiter...]

27.01.2017 | taz | Albright solidarisch mit MuslimInnen
WASHINGTON | Die frühere US-Außenministerin Madeleine Albright, 79, will sich als Zeichen der Solidarität mit den muslimischen US-Bürgern als Muslimin registrieren lassen. [weiter...]

27.01.2017 | taz | Gott ist groß
GLAUBE Madeleine Albright, die frühere US-Außenministerin, twittert, sie sei bereit, sich als Muslimin eintragen zu lassen (...) Die Feministin Gloria Steinem, die Schauspielerin Mayim Bialik („The Big Bang Theory“) und Jonathan Greenblatt, Chef der Anti-Defamation League, die ebenfalls jüdische Vorfahren haben, hatten sich ähnlich geäußert – erste Anzeichen einer möglichen, jüdisch-muslimischen Bürgerrechtsallianz. [weiter...]

 

26.01.2017 | ND | Daniel Barenboim - Konzert für Geflüchtete
Daniel Barenboims West-Eastern Divan Orchestra plant für die kommenden Monate einen Auftritt in einem Lager für syrische Flüchtlinge im Nahen Osten. Mit der Aktion wolle sich das von arabischen und israelischen Musikern gebildete Orchester stärker als Friedensbotschafter der Vereinten Nationen profilieren, sagte der Dirigent am Dienstagabend (Ortszeit) in New York nach einem Treffen mit dem neuen UNGeneralsekretär António Guterres. Der Auftritt werde von der Bundesregierung unterstützt.
Einzelheiten müssten noch geklärt werden. [weiter...]

25.01.2017 | JW | Faschisten machen mobil

Polnischer Nationalistenguru fordert Verbot von Initiative gegen Fremdenfeindlichkeit
Eine der größten und aktivsten antirassistischen Organisationen in Polen ist das »Zentrum zur Überwachung rassistischer und fremdenfeindlicher Verhaltensweisen« – für die Zwecke dieses Texts abgekürzt als ZÜV. Die 2012 in der ostpolnischen Nationalistenhochburg Bialystok gegründete und überwiegend von Kulturschaffenden getragene Gruppe beschäftigt sich damit, das Internet und insbesondere die sozialen Netzwerke nach rassistischen, antisemitischen und ausländerfeindlichen Äußerungen abzusuchen. [weiter...]

25.01.2017 | JW | Ignorierter Völkermord
»Weiße Flecken auf der Landkarte der Holocaustforschung«: Jugendprojekt erinnert an Deportationen rumänischer Roma.
Mehr als 25.000 rumänische Roma sind während des Zweiten Weltkrieges in die damals von Deutschen besetzte Sowjetukraine deportiert wurden. Rund die Hälfte von ihnen kam dort zu Tode. Diese Verbrechen an den Roma sind heute weitgehend unbekannt. [weiter...]

24.01.2017 | ND | Anne Frank unerwünscht / Schuldirektor gegen die Ustascha-Darstellung

Belgrad: Über 40 000 kroatische Schüler besuchten in den letzten drei Jahren in 23 Städten Kroatiens die bisher in 40 Ländern gezeigte internationale Wanderausstellung »Anne Frank – Geschichte für die Gegenwart«. Doch der Direktor der Technischen Schule in der Küstenstadt Sibenik hatte nach einem Tag von der Ausstellung über das Schicksal des 1945 im KZ Bergen-Belsen verstorbenen Mädchens genug. Der Grund: Schautafeln, die auch an die Opfer von Kroatiens faschistischem Ustascha-Regime erinnern. [weiter...]

23.01.2017 | taz | Ein Gefühl der Mitverantwortlichkeit
Die Dokumentation „Stille Retter“ (24.01.207, 21:05 Uhr, Arte) zeigt die Zivilcourage bei der Judenverfolgung in Frankreich. Ein Gespräch mit Alfred Grosser | „‚Die Deutschen’ gab es nie für mich.“ Alfred Grosser erinnert sich in der Dokumentation „Stille Retter“ an die Zeit seiner Flucht [weiter...]

23.01.2017 | ND | Zeitenwende im Nahost-Konflikt?
Donald Trump polarisiert – auch beim Thema Israel. Die Außenpolitik der Administration des neuen US-Präsidenten scheint unberechenbar geworden zu sein.
Wie werden sich die US-amerikanisch-israelischen Beziehungen künftig gestalten? Und wird Donald Trump Israel einen Freibrief zum Bau weiterer Siedlungen erteilen und damit der Zweistaatenlösung den Todesstoß versetzen? Die einstige Wand-zu-Wand-Koalition bedingungsloserUnterstützung für israelische Politik jeglicher Couleur weicht nach und nach einer differenzierten Meinungsbildung, auch in den jüdischen Gemeinden der USA. Wie in anderen Teilen der Welt hat die Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der USA auch in Israel hohe Wellen geschlagen. Das gilt für die künftige Außenpolitik überhaupt wie für die Politik des 45. Präsidenten der USA gegenüber Israel. [weiter...]

21.01.2017 | Der Spiegel | Holocaust: Appell aus Auschwitz
Auch mehr als 70 Jahre nach Kriegsende wird das Gedenken an den Holocaust von den Überlebenden geprägt. Viele von ihnen haben die Erinnerungsarbeit zu ihrer Mission gemacht. Doch die Zahl der Zeugen nimmt rapide ab, im vergangenen Jahr sind die Schriftsteller Elie Wiesel und Imre Kertész gestorben, die zuletzt wohl prominentesten Auschwitz-Überlebenden. [weiter...]

 

20.01.2017 | UZ | Legende des antifaschistischen Liedes / Esther Bejarano begeistert die Kubaner
Unter großer Anteilname der kubanischen Öffentlichkeit schlossen Esther Bejarano und die Rap-Band „Microphone Mafia“ am Freitag, dem 13. Januar, ihre gemeinsame
Kuba-Tournee ab. In eine Hommage verwandelte sich die Abschlussvorstellung, auch wenn die Sängerin selbst wegen Erkrankung nicht anwesend sein konnte. Kurzfristig
hatte die „Microphone Mafia“ Musiker aus der kubanischen Rap-Agentur auf die Bühne eingeladen, und diese erwiesen freestyle der ehemaligen Akkordeonspielerin des Mädchenorchesters von Auschwitz ihren Tribut. [weiter...]

19.01.2017 | JW | Die braune Kurve
Rechtsradikale Fans dominieren die polnischen Fußballstadien
Der Fußball ist ein Spiegel der Gesellschaft – und auch umgekehrt. Was wie eine nichtssagende Phrase anmutet, beschreibt die Realität jedoch oftmals sehr genau. Ein besonders abschreckendes Beispiel dafür ist seit geraumer Zeit in Polen zu beobachten. Seit Jahren bewegt sich die Politik in dem erzkatholischen Land unter der Regierungspartei PiS nach rechts. Auch in der polnischen ersten Fußballiga, der Ekstraklasa, bestimmen Menschen rechter Gesinnung seit langem das Geschehen in den Fankurven. [weiter...]

 

19.01.2017 | Die Zeit | Es gibt etwas Höheres
Die legendäre tschechische Cembalistin Zuzana Ruzickova hat den Holocaust überlebt. [weiter...]

19.01.2017 | Die Zeit | Vertreibung der Götter
Der französische Philosoph Vladimir Jankelevitch ringt um das Unaussprechliche [weiter...]

 

17.01.2017 | JW | Sackgasse in Nahost
Ohne die Anwesenheit von politischen Vertretern aus Palästina und Israel ist am Sonntag in Paris eine »Internationale Konferenz für Frieden im Nahen Osten« zu Ende gegangen. Außenminister und Diplomaten aus 70 Staaten sowie Gesandte  von internationalen Hilfsorganisationen, der UNO, der Arabischen Liga und von der EU waren der Einladung des französischen Außenministers Jean-Marc Ayrault gefolgt, um über einen Weg aus dem ... [weiter...]

 

16.01.2016 | ND | »Robby, sie kommen nicht mehr heim«
Söhne von Ethel Rosenberg appellieren an Obama, ihre wegen Spionage hingerichtete Mutter zu rehabilitieren
Vor mehr als 60 Jahren wurden in den USA Ethel und Julius Rosenberg als »Atomspione« hingerichtet. Heute kämpfen die Söhne Michael und Robert um die Rehabilitierung ihrer Mutter. [weiter...]

 

16.01.2017 | JW | Faschisten provozieren in Mailand - Hetze gegen Partisanen, Migranten und Muslime. Einheitliche Gegendemonstration gibt Kontra
Zwei Wochen vor dem alljährlichen Gedenktag für die Opfer des Holocaust in Italien haben sich am Samstag Faschisten der Forza Nuova und Naziskins in Mailand unter der Parole »Italien den Italienern« gegen das Erbe der Resistenza zusammengerottet. In der norditalienischen Stadt brachen am 25. April 1945 Partisanen den letzten Widerstand des Mussolini-Regimes, wurde der »Duce« von einem Gericht des Nationalen Befreiungskomitees mit Regierungsvollmachten zum Tode verurteilt und danach hingerichtet. [weiter...]

 

14.01.2017 | LVZ | Israel vor dem Tsunami | Droht in diesem Jahr ein neuer Krieg? Immer mehr Israelis und Palästinenser beschleicht das Gefühl, Unheil liege in der Luft. Fest steht nur eins: Wenn Donald Trump seine Ankündigung wahr macht, die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen, könnte in sehr kurzer Zeit sehr viel ins Rutschen geraten.
ISRAEL. Von Tel Aviv nach Jerusalem ist es eigentlich nur ein Katzensprung. Über den Izhak-Rabin-Highway dauert die Fahrt eine gute Stunde. Doch wenn die USA auf dieser kurzen Route die Möbelwagen fahren lassen und ihre Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen würden, wäre dies alles andere als eine Kleinigkeit. „Die Auswirkungen wären gigantisch“, sagt Majdi Khaldi, ein langjähriger Berater von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas. „Am Ende könnte ein Tsunami entstehen.“ In den Reihen der Palästinenser, bei gemäßigten wie bei radikalen, wächst die Aufregung. Man müsse ein Zeichen gegen die Botschaftsverlegung setzen, fordern viele: Muslime sollten dafür
beten, dass es nicht geschieht, Christen sollten ihre Glocken läuten. Die Signale sollen möglichst auch bis nach Paris dringen. Dort treffen sich am Sonntag die Außenminister aus 70 Staaten der Erde, um über den Nahostkonflikt zwischen Israel und den Palästinensern zu beraten. [weiter...]

 

14.01.2017 | LVZ | Leises Entsetzen in Europa über Trumps Mann für Israel | Der neue Botschafter sorgt mit radikalen Ansichten und rauen Tönen schon vor Dienstantritt für Erstaunen | WASHINGTON. Es ist in Washington nicht ungewöhnlich, dass der neue Präsident einen verdienten Wahlkampfhelfer mit einem Botschafterposten belohnt. Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass dann ein US-Botschafter bar jeglicher politischer oder diplomatischer Erfahrung seine Mission im Ausland antritt. [weiter...]

 

14.01.2017 | LVZ | Publizist Ari Rath mit 92 Jahren gestorben
Der Journalist und Publizist Ari Rath ist tot. Er starb in der Nacht zu gestern im Alter von 92 Jahren in Wien. Das teilte der Zsolnay Verlag mit. [weiter...]

14.01.2017 | LVZ | Journalist und Zeitzeuge Ari Rath gestorben
WIEN. Der Journalist und Zeitzeuge Ari Rath ist tot. Der frühere Chefredakteur der „Jerusalem Post“ starb gestern mit 92 Jahren in einem Wiener Krankenhaus, wie das Spital bestätigte. Zuerst hatte die österreichische Tageszeitung „Der Standard“ in ihrer Online-Ausgabe darüber berichtet. Rath musste als Sohn einer jüdischen Familie als 13-Jähriger 1938 mit seinem Bruder vor den Nationalsozialisten aus Wien nach Palästina fliehen. [weiter...]

 

12.01.2017 | Der Freitag | Schlechter Common Sense | Studie: Die US-amerikanische Linke kennt nur gute Palästinenser und Israel als Unterdrückerstaat | Linken wird oft der Vorwurf des Antisemitismus gemacht. Das ließe sich als übliche Propaganda der politischen Konkurrenz abtun, doch so einfach ist es nicht: Spätestens wenn es um den Nahostkonflikt geht, stellt sich – übrigens nicht nur für Linke – die Frage: Wie weit darf man israelische Regierungen kritisieren? Wo fängt Antisemitismus an? Welche Positionen Linke hier vertreten und was dran ist am Vorwurf des Antisemitismus, das hat Sina Arnold am Beispiel der US-Linken nach Nine-Eleven untersucht. [weiter...]

 
Guta Penjatzkaja / Denkmalsprengung in der West-Ukraine verärgert Polen | Bildquelle: TELEPOLIS

12.01.2017 | ND | Sprengsatz gegen Gedenken an Polen | Attacke ukrainischer Extremisten belastet Beziehung
Die Schändung einer Gedenkstätte für polnische Opfer des Massakers von 1944 durch ukrainische Nationalisten belastet die Beziehungen Warschau-Kiew. [weiter...]

 

12.01.2017 | taz | ITALIEN: Nach 500 Jahren: Synagoge in Palermo
ROM | Rund 500 Jahre nach der Vertreibung der Juden aus Sizilien wird es in Palermo erstmals wieder eine Synagoge geben. Die Erzdiözese Palermo stellt wieder einen Gebetsraum zur Verfügung. [weiter...]

 

11.01.2017 | ND | Familienbande
Man kann es auch als vorgezogenes Geburtstagsgeschenk sehen. 36 Jahre alt wurde Jared Kushner am Dienstag. Ein paar Stunden zuvor hatte Donald Trump seinen Schwiegersohn zum »Senior Advisor to the President of the United States«, zum präsidialen Spitzenberater ernannt: Das Weiße Haus als Familiensache, obwohl doch ein Gesetz gegen Vetternwirtschaft dem Staatschef verbietet, Verwandte zu berufen. Im Wahlkampf hatte der Rechtspopulist noch getönt, dass er den Washingtoner Sumpf trockenlegen wolle. Nun zeigt er sich stolz, den Ehemann seiner Tochter Ivanka »in einer Schlüsselrolle« an seiner Seite zu wissen. Kushner sei während des Wahlkampfs und in der Übergangszeit ein »enormer Gewinn« gewesen – als Strippenzieher im Hintergrund und geistiger Vater der digitalen Kampagne in den sozialen Netzwerken, zuletzt wohl auch in Personalfragen.
Wie Trump ist Kushner Baulöwe und Medienmanager. Er entstammt einer orthodoxen jüdischen Familien, weshalb man in Israel sehr auf seinen Einfluss hofft. [weiter...]

 

11.01.2017 | ND | Bis zur Decke Dynamit | Zum Tod des polnisch-britischen Denkers Zygmunt Bauman
Die Welt ist schön. Die Welt ist weit. Die Welt ist farbig. Was aber ist, wenn wir die Augen öffnen? »Derzeit gleicht unser aller Zuhause einem Lagerraum, der bis zur Decke mit Dynamit gefüllt ist. Dynamit, das aus dem geballten Leid und Elend verarmter und enterbter Millionen besteht.« Schrieb Zygmunt Bauman und sah »genügend potenzielle Terroristen, die mit Streichhölzern bereitstehen«. [weiter...]

Zygmunt Bauman
 

09.01.2017 | taz | Nachruf auf Nat Hentoff
Nat Hentoff ist eine Legende. Das schreibt sich so hin, aber bei ihm stimmt es: Alle, die ein Jazzalbum zu Hause stehen haben, besitzen Exemplare, für die der legendäre New Yorker Autor einst die Linernotes verfasst hat. Von Art Blakey über John Coltrane bis Zoot Simms, die Diskografie derjenigen Alben, für die Hentoff etwa seit Mitte der fünfziger Jahre Begleittexte geschrieben hat, dürfte sicherlich in die Hunderte gehen. [weiter...]

 

Die lebende Legende | tachles.ch
Katja Behling, 9. Dezember 2016 | Spartacus, Odysseus und van Gogh – Einer der größten Schauspieler Hollywoods, Kirk Douglas, wird 100 Jahre alt. Ein Blick auf eine bewegende jüdische Biografie.
USA 1957: Hollywood fand sich in der durch das Fernsehen verursachten Krise, und eine kleine Produktion wie die der Firma Bryna hatte ihre Chance. Gemeinsam mit United Artists drehte Bryna den Antikriegsfilm «Wege zum Ruhm» nach dem gleichnamigen Roman von Humphrey Cobb. Regie führte der für seine Kompromisslosigkeit berühmt-berüchtigte Stanley Kubrick, und die Produktionsfirma gehörte dem Leinwand-Star und Kubrick-Hauptdarsteller Kirk Douglas. Dieser Schwarzweißstreifen, in dem Douglas den Colonel Dax verkörpert, handelt von einer grausigen Episode während der deutsch-französischen Stellungskriege 1916 und ihrer Schlachten, als 100 Meter Geländegewinn mitunter mit Tausenden Menschenleben bezahlt wurden. Der Film war höchst umstritten und in diversen Ländern lange verboten. Dieses heikle Projekt war nicht das einzige, durch das sich Kirk Douglas mit vielen anlegte. Er tat es auch, indem er mit Künstlern zusammenarbeitete, die als kommunistische Sympathisanten galten und auf McCarthys schwarzer Liste standen, so als er Dalton Trumbo als Drehbuchschreiber engagierte und unter Klarnamen im Filmabspann nannte. Trotz dieses Affronts, mit dem Douglas seine eigene Karriere aufs Spiel setzte, verkörperte gerade er, der Sohn russischer Einwanderer, mit seinen Filmen und seiner moralischen Geradlinigkeit auch den amerikanischen Traum. «Kraftstrotzend führte er den Zuschauern vor Augen», so «Der Spiegel» (49/2016), «dass Amerika aus dem unbändigen Aufstiegswillen seiner Immigranten gemacht war.» [weiter...]

 

Shabtai Sissel ben Avraham | Jacques Ungar, 13. Oktober 2016 | tachles
Wer Shabtai Sissel ben Avraham ist, weiß man in der Regel nicht. Dabei handelt es sich hier nur um die jüdischen Namen des 1941 als Robert Allen Zimmerman in Minnesota geborenen amerikanischen Folksängers Bob Dylan, der am Donnerstag als erster Liederschreiber mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet worden ist. Als Begründung gab die preisverteilende schwedische Akademie die Leistungen der 75jährigen Rocklegende «für die Schaffung neuer poetischer Expressionen innerhalb der großen amerikanischen Gesangstradition» an.  [weiter...]

14. Oktober 2016 | Der Mann mit den Masken | LVZ | Der Poet und Sänger Bob Dylan bekommt den Literaturnobelpreis – vollkommen zu Recht

Der Running-Gag vor jeder Literaturnobelpreis-Verkündung der vergangenen Jahre hat nun endlich seine Pointe. Bob Dylan bekommt die Auszeichnung 2016, für seine „poetischen Neuschöpfungen“ in der großen amerikanischen Songtradition, wie die Jury gestern bekannt gab. Die höchste literarische Auszeichnung für einen Barden, wenngleich den wohl berühmtesten der Welt? In der Frage, die sich gestern nicht wenige stellten, schwingt einiges an literaturhistorischer Vergessenheit mit. Schon bei ihrem Ursprung ist die Lyrik, eine der drei literarischen Hauptgattungen, aufs Engste mit der Musik verbunden. In der griechischen Antike wurden Gedichte gesungen oder vorgetragen und dabei auf der Leier (Lyra) begleitet. [weiter...]

 

12. Oktober 2016 | Ältester Mann der Welt feiert Bar Mizwa | LVZ | Mit 113 Jahren tritt er endlich ins Erwachsenenalter ein
Tel Aviv. Mit 113 Jahren endlich erwachsen werden: Israel Kristal ist laut „Guinness Buch der Rekorde“ der älteste Mann der Welt – der Israeli feierte vor wenigen Wochen seinen 113. Geburtstag und bereitete sich anschließend auf seine Bar Mizwa vor, das Fest der religiösen Mündigkeit und des Erwachsenwerdens im Judentum. [weiter...]

 

12. Oktober 2016
Tangas, Stars und Mafia
Odessa – die ukrainische Schwarzmeerstadt präsentiert sich bunt, offen und reich an Facetten
Das von der russischen Zarin gegründete Odessa ist immer noch etwas ganz Besonderes und mehr als nur die heimliche Kulturhauptstadt der Ukraine. Von Ralf Leonhard
Vom Schwarzen Meer weht eine erfrischende Brise. Auf der Terrasse eines exklusiven Strandhotels in Odessa feiert Vladislav Davidzon das Erscheinen der jüngsten Nummer seiner Kulturzeitschrift »Odessa Review«. Die burschikose israelische Sängerin Shefita – exklusiv eingeflogen aus Tel Aviv – zieht ihre Show ab. Veteranen der jüdischen Intelligenzija knabbern an den von geschniegelten Kellnern gereichten Häppchen, Künstlerinnen nippen am Sekt. Auch die eine oder andere Größe der lokalen Politik hat sich eingefunden und lässt sich für die Society-Seite der nächsten Ausgabe ablichten. [weiter...]

 

5. Oktober 2016 | BUDAPEST | Harscher Vergleich der ungarischen Juden | Anti-Migrantenpolitik der Regierung «wie Nazi-Propaganda».

Mitglieder der jüdischen Gemeinde von Ungarn brachten ihre Besorgnis darüber zum Ausdruck, dass ihre Regierung mit ihrer Kampagne gegen Migranten und Flüchtlinge die Linie in Richtung auf Hassre-den und sogar Nazi-Propaganda überschritten habe. Am Sonntag erlitt der ungarische Regierungschef Viktor Orban eine Niederlage mit seiner Revolte gegen die Europäische Union, nachdem die niedriger Stimmbeteiligung sein Referendum zunichtemachte, das darauf abgezielt hatte, einen umstrittenen Quotenplan für Migranten zurückzuweisen.
[weiter...]

 

2. Oktober 2016 | INTERVIEW MIT EFRAIM HALEVY | Kritische Ausführungen des ehemaligen Mossad-Chefs
Unmittelbar vor den heute beginnenden Rosch Haschana Feiertagen sorgt das Interview des ehemali-gen Mossad-Chefs Efraim Halevy für Aufsehen.
In dem ausführlichen Gespräch, das in «Haaretz» publiziert wurde, zeichnet Halevy ein besorgniserre-gendes Bild der Führungsfähigkeiten von Binyamin Netanyahu, dessen Beziehungen zu Wladimir Putin und der Zukunft des israelischen Staates. «Wir erleben die größte Krise seit der Gründung des Staates Israel. Ich erinnere mich an keine Periode, in welcher wir so beraubt einer bedeutungsvollen Führer-schaft waren», so Halevy. [weiter...]

 

Kiew gedenkt der Opfer von Babij Jar | tachles
Regula Heusser-Markun, 30. September 2016

Die Massenerschiessung der Juden, die beim Einmarsch der Wehrmacht noch in Kiew lebten, trägt den Namen der Schlucht Babij Jar (ukrainisch Babij Jar). Am 19. September 1941 war Kiew im Zuge der Operation Barbarossa von Truppen der 6. Armee unter Feldmarschall Walter von Reichenau eingenommen und unter Besatzungsrecht gestellt worden. [weiter...]

 

ATTACKE IN FRANKREICH
«Angriff auf französische Kirche ist Angriff auf alle Religionen»
27. Juli 2016
Stellungsnahmen der Präsidenten des Europäisch-Jüdischen Kongresses, des Jüdischen Weltkongresses und des Staates Israel. [weiter...]

UKRAINE
Brandbomben gegen Grabstätte einer chassidischen Berühmtheit
27. Juli 2016
Aryeh Leib war wichtiger Schüler von Reb Dov Ber von Mezeritch. [weiter...]

 

WARSCHAU
Gedenkmarsch für Ärzte und Schwestern, die in Ghettos arbeiteten
27. Juli 2016
700 Teilnehmer in der polnischen Hauptstadt. [weiter...]

BERLIN
Holländischer Textilmagnat über seine «herzlosen» Vorfahren
27. Juli 2016
Maurice Brenninkmeijer im einem Interview in «Die Zeit». [weiter...]

 

YAALON-LIEBERMAN
Ex-Verteidigungsminister und sein Nachfolger liegen sich in den Haaren
28. Juli 2016
Yaalon spricht vom «Bandenchef» Lieberman. [weiter...]

SYRIEN
Israel lässt erstmals Hilfsgüter nach Syrien transportieren
28. Juli 2016
Bildung, Medizin und Nahrungsmittel für das bürgerkriegsversehrte Land. [weiter...]

 

FRANKREICH
Jüdische Stimmen verlangen besseren Schutz für die Bürger
28. Juli 2016
Gemeinsamer Aufruf von Oberrabbinat und Consistoire. [weiter...]

ARGENTINIEN
Kommen 3000 Syrer ins Land?
28. Juli 2016
Jüdische Persönlichkeiten äußern Sicherheitsbedenken. [weiter...]

 

EUROPÄISCHE UNION
Kritik an Zerstörung palästinensischer Häuser
28. Juli 2016
«Zwischen 2009 und 2013 nur 44 Baubewilligungen». [weiter...]

 

ENDINGEN | Migration als Gewinn für die Gesellschaft | 2. August 2016 | tachles.ch
Herbert Winter, Präsident des Schweizerisch-Israelitischen Gemeindebundes, sprach zum 1. August in Endingen über die Vielfalt der Schweiz.
Der Ort inspirierte zum Thema: Der Präsident des Schweizerisch-Israelitischen Gemeindebundes (SIG) Herbert Winter betonte an seiner Festansprache zum Nationalfeiertag die Besonderheit der Geschichte der Aargauer Dörfer Endingen und Lengnau, in denen vom 17. Jahrhundert bis zur Emanzipation der Schweizer Juden vor 150 Jahren ihnen als einzige Orte in der Schweiz ein Niederlassungsrecht gewährt wurde. [weiter...]

 
 
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