August 2016 - Juden in Sachsen

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Archiv auf Juden in Sachsen - August 2016

31.08.2016 | LVZ | „Deine Anne“ – Schüler erklären das Schicksal Anne Franks
Sie wurde gerade einmal 15 Jahre alt, verbrachte zwei Jahre ihres kurzen Lebens im Versteck – und schrieb Tagebuch. Heute gehören die Aufzeichnungen von Anne Frank zum Schulstoff, sind ein Symbol gegen die Unmenschlichkeit des Völkermordes in der Zeit des Nationalsozialismus. Eine Sonderausstellung zu Annelies Marie Frank ist ab dem morgigen Donnerstag, 1. September, im Goldenen Stern in Borna unter dem Titel „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ zu sehen. [weiter...]

Deine Anne
Gemeindetag 2016

August 2016 | Berlin | Gesetzliche Regelungen
Die Zuwanderung für Juden aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion wurde bis zum 31. Dezember 2004 durch das Kontingentflüchtlingsgesetz geregelt. Dieses wurde am 1. Januar 2005 von dem neuen Zuwanderungsgesetz abgelöst. [weiter...]

Gemeindetag 2016
 

30.08.2016 | PRAG | Barmizwa des Enkels in der Synagoge der Großmutter | Schlüsselerlebnis des US-Botschafters in Tschechien.
Andrew Schapiro, der amerikanische Botschafter in der Tschechischen Republik, feierte die Barmizwa seines Sohnes Alex in der gleichen Prager Synagoge, die seine Ahnen vor dem Holocaust frequentiert hatten. Der Gottesdienst für den Jungen fand in der Spanischen Synagoge statt, die für eine Reformgemeinde errichtet worden war und die heute Teil eines lokalen jüdischen Museums ist. [weiter...]

 

27.08.2016 | LVZ | Friedrich-Ebert-Straße: Baulücken verschwinden
Fassade des Goldschmidt-Hauses kehrt zurück / Neufassung für den Westplatz geplant | Begonnen hatte die Wohnungsgenossenschaft Unitas mit ihrem 2015 eröffneten Neubau Apels Bogen. Doch in nächster Zeit sollen sich rings um die Friedrich-Ebert-Straße viele weitere Lücken schließen. Jene Leipziger Trasse, die in der Vergangenheit am meisten unter Abrissen zu leiden hatte, wird nun zum Bau-Hotspot. [weiter...] [zur Ortsinfo]

Altes Goldschmidt-Haus
 
Junge Juden in Deutschland | Sa. 27.08.2016 | ab 20:15 Uhr | tagesschau24
Quelle: tagesschau24.de
 

Junge Juden in Deutschland | Sa. 27.08.2016 | ab 20:15 Uhr | tagesschau24

Zion an der Spree
Was Israelis in Berlin machen
Samstag, 27.08.2016 ǀ 20:15 - 20:45 Uhr (30 Min.)

Rund 30.000 Israelis leben inzwischen in Berlin. Ein Phänomen, das nicht allein darauf beruht, dass Berlin die derzeit wohl angesagteste Stadt in Europa ist.
Um Berlin herrscht derselbe Hype wie um Tel Aviv. Die beiden Städte erfinden sich ständig neu, sie sind aufstrebende Metropolen einer jungen Generation, die innovativ ist, die neue Wege sucht und für die selbst New York schon "established" ist - oder auch manchmal einfach nur zu teuer.
Es ist schon ein kleines Wunder: 70 Jahre nach Ende der Judenverfolgung ist ausgerechnet Berlin ein Anziehungspunkt für junge Israelis, der Holocaust scheint für sie weit weg. Der Film zeigt, warum sie dorthin gegangen sind, wie sie leben, wie sich eine eigene "israelische" Szene entwickelt hat und wie sich im Schutz der deutschen Hauptstadt junge Iraner und Israelis in israelisch-iranischen Nightclubs treffen, obwohl beide Staaten miteinander verfeindet sind.
Junge Israelis in Berlin: Das bedeutet Mode, Hightech, Avantgarde, Film, Theater - häufig junge Künstler, die Teil der deutschen Kultur werden.


Ulrich Timm im Gespräch
mit Shahak Shapira,
Autor
Samstag, 27.08.2016 ǀ 20:45 - 21:13 Uhr (28 Min.)

Zur Jahreswende 2014/15 wurde Shahak Shapira, ein junger Jude, in der Berliner U-Bahn Opfer eines antisemitischen Angriffs. Dieser Vorfall war der Anlass für ihn, ein Buch zu schreiben: "Das wird man ja wohl noch schreiben dürfen", in dem er pointiert und unterhaltsam sein Leben in Israel und in Deutschland schildert. Im Gespräch mit Ulrich Timm geht es um die Erfahrungen, die Shahak Shapira in Deutschland gemacht hat, um Antisemitismus und die aktuelle politische Situation in Deutschland.


Kiss me, I'm Jewish
Die neue Lebenslust junger Juden
Samstag, 27.08.2016 ǀ 21:15 - 22:45 Uhr (90 Min.)

Judentum heute ist mehr als Kultur, Religion und Tradition - es ist Lebenslust! Laut, bunt, geistreich und intensiv machen die jungen Juden Europas ihr Erbe fit für die Zukunft. Kiss me I'm Jewish spürt spielerisch und überraschend der orthodox-unorthodoxen Lebenslust junger Jüdinnen und Juden nach: von Budapest bis Brüssel, von Madrid bis Berlin.
Der junge Rabbiner Zevi Ives und seine Gattin Sara verkörpern diese Aufbruchstimmung. Sie mischen mit ihrer Organisation für Jüdische Studenten in Europa (ECJS) das jüdische Leben in Europa auf. Ihre Mission: Jude sucht Jüdin. Viermal im Jahr rufen sie: "Party like a Jew" und tausende jüdischer Singles folgen ihnen. Getreu dem Gebot "seid fruchtbar und vermehret euch" organisieren sie in ganz Europa Single-Wochenenden.
In der Dritten Generation nach der Shoah breitet sich die Vielfalt Jüdischen Lebens wieder kraftvoll in den Metropolen Europas aus. Kreativ, vernetzt, selbstbewusst und unternehmungshungrig treten junge Jüdinnen und Juden ihr reiches kulturelles Erbe an. Sie brechen 60 Jahre nach dem Holocaust auf, um zu erwecken, was auch von ihren Eltern verdrängt und verschüttet wurde. Auf der Suche nach einer eigenen jüdischen Identität finden sie neue, zeitgemäße Formen und Inhalte. Sie tun dies im Bewusstsein als Juden leben zu wollen, auch um von ihrer Umgebung als Juden erfahren zu werden.

 

25.08.2016 | LVZ | Gemeindesaal heißt nun Ernst Lewek
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat die evangelisch-lutherische Kirchgemeinde St. Nikolai den historischen Saal im Predigerhaus in Ernst-Lewek-Saal umbenannt. 16 Kinder und Enkel des ehemaligen Pfarrers der Nikolaikirche sowie Gäste waren bei der Umbenennung dabei. Eine Tafel am Predigerhaus und ein Schild im Saal weisen jetzt auf den Namensgeber hin. Von 1926 bis 1938 war Ernst Lewek Pfarrer in der Nikolaikirche. Da sein Vater Jude war, wurde er am 23. August 1935 zum ersten Mal verhaftet. Auf den Tag genau 81 Jahre nach dieser Verhaftung bekam der Gemeindesaal seinen Namen. [weiter...] [zur Person]

Ernst Lewek
 

24.08.2016 | LVZ | Workshop mit Juden Renan Ran Harari aus Israel
Die meisten Deutschen wissen viel über das Dritte Reich und den Holocaust, doch wenig über Juden und Judentum. Sie kennen keine Juden, die sie fragen könnten, und wenn doch, haben sie aus verständlichen Gründen oft Hemmungen. Der in Leipzig lebende Renan Ran Harari, Israeli mit deutschem Pass, möchte das ändern. [weiter...]

 

24.08.2016 | LVZ | Von Nazis geraubte Cranach-Bilder bleiben in den USA
Zwei von den Nazis geraubte Gemälde des Renaissance-Künstlers Lucas Cranach des Älteren (1472–1553) bleiben in den USA. Ein Gericht in Los Angeles wies am Montag (Ortszeit) die Forderung der Nachkommen eines jüdischen Kunsthändlers ab, das zweiteilige Altarbild mit einer lebensgroßen Darstellung von Adam und Eva an die Familie zurückzugeben. [weiter...]

 

15.08.2016 | LVZ | Zum Schulstart recherchieren Tauchaer in Auschwitz
Zwölftklässler der Geschichtsleistungskurse am Tauchaer Geschwister-Scholl-Gymnasium begannen vorige Woche ihr letztes Schuljahr nicht in den Klassenzimmern ihrer Schule. Vielmehr waren sie gleich zum Auftakt des Schuljahres mit Fachlehrerin Petra Böhm nach Oswiecim gereist. In dem polnischen Ort besuchten die Teilnehmer der beiden Kurse bis vergangenen Freitag unter anderem die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Auschwitz. [weiter...]

 

15.08.2016 | LVZ | Trauer um Daniel Josefsohn | Fotograf im Alter von 54 Jahren gestorben
Der Fotograf Daniel Josefsohn ist tot. Er starb am Samstagmorgen mit 54 Jahren in Berlin. Die Todesursache war gestern noch unklar. Josefsohn war seit einem Schlaganfall 2012 halbseitig gelähmt. [weiter...]

Fotograf Daniel Josefsohn ist tot  | Foto: dpa
 

13.08.2016 | ND | Hotel Kempinski - Israel existiert nicht
Von Jürgen Amendt | Berlin ist bei israelischen Touristen beliebt. Jährlich besuchen Hunderttausende Israelis die deutsche Hauptstadt. Man könnte also meinen, dass die großen Hotels der Stadt – sagen wir mal: das Hotel Kempinski am Kurfürstendamm – dieser Tatsache u. a. dadurch Rechnung tragen, dass die in den Zimmern ausliegenden Telefonlisten mit den Ländervorwahlen auch Israel enthält. [weiter...]

Kempinski Hotel Bristol Berlin
 

11.08.2016 | LVZ | Tafeln über Gerda Taro sollen bleiben | Teer-Attacke verursacht Schaden von 4000 Euro
Nach der Teer-Attacke auf die Info-Tafeln zu Leben und Werk der jüdischen Fotografin Gerda Taro positionieren sich jetzt die Organisatoren des Fotofestivals f/Stop. [weiter...]

 

09.08.2016 | Evangelische Akademie Meißen | „Ertragen können wir sie nicht“ – Martin Luther und die Juden
Wanderausstellung in 18 Tafeln in der Evangelischen Akademie Meißen
Die Wanderausstellung „Ertragen können wir sie nicht“ macht Martin Luthers Judenfeindschaft zum Thema. Gerade anlässlich des 500. Jahrestages der Reformation im Oktober 2017 setzt sich die Evangelische Kirche mit den streitbaren Positionen des Reformators Martin Luther auch kritisch auseinander. Das greifen explizit die 18 Schautafeln einer gemeinsam von der Evangelischen Akademie Meißen und dem Pastoralkolleg der Sächsischen Landeskirche gezeigten Ausstellung auf. Sie thematisiert vor allem Luthers problematisches Verhältnis zu den Juden. Die Ausstellung ist vom 8. August bis 11. September 2016 in der Evangelischen Akademie Meißen zu sehen. [weiter...]

 

08.08.2016 | HILDESHEIM | Universität ändert Kurs über Jugend in Palästinensergebieten | tachles.ch
Reaktion auf Vorwürfe antisemitischer und anti-israelischer Tendenzen.
Die Universität für angewandte Wissenschaften und Künste in der norddeutschen Stadt Hildesheim änderte ein Seminar über junge Leute in den palästinensischen Gebieten, nachdem dessen Inhalte mit Vorwürfen wegen antisemitischen und anti-israelischen Tendenzen überhäuft worden ist. [weiter...]

 

05.08.2016 | ND | In allen vier Jahrzehnten präsent
Eine bemerkenswerte Enzyklopädie – über DDR-Filme, die die Verfolgung und Ermordung der Juden in der NS-Zeit anklagten / Von Günter Agde
Ein bemerkenswertes Buch – nicht zur schnellen Lektüre bestimmt, sondern zum Blättern, Nachschlagen, Nachdenken und Weiterrecherchieren. [weiter...]
Der Film "Jacob der Lügner" kann hier erworben werden.

Erwin Geschonneck (li.) und Vlastimil Brodsky in »Jakob der Lügner«, der für den Oscar nominiert war und 1998 durch Peter Kassovitz ein Hollywood-Remake erlebte
 

04.08.2016 | LVZ-Online | Infotafeln zu Leben und Werk von Gerda Taro mit schwarzer Farbe überpinselt
Viele Leipziger informierten sich hier über die Fotografin Gerda Taro. In der Nacht zu Donnerstag wurden die 21 Tafeln in der Straße des 18. Oktober mit schwarzer Teerfarbe überpinselt. Anwohner sind entsetzt. Gerda Taro war 1933 vor den Nazis nach Paris geflohen, im Spanischen Bürgerkrieg kam sie 1937 ums Leben. [weiter...]

 
 So sahen die Tafeln bis vor kurzem aus. In Wort und Bild wurde über die mutige, von den Nazis verfolgte Fotografin Gerda Taro informiert.
 

02.08.2016 | LVZ | Streit um antisemitisches Relief an Wittenbergs Stadtkirche
Ein altes Sandsteinrelief an der Stadtkirche St. Marien im sachsenanhaltischen Wittenberg erregt die Gemüter – wieder einmal. Es geht um die sogenannte Judensau an der Südostecke des auf der Unesco-Welterbeliste stehenden Gotteshauses, und es ist nicht die erste Debatte darüber, wie der Vorsitzende des Gemeindekirchenrates, Jörg Bielig, sagt. [weiter...]

Judensau - Wittenberg
 

02.08.2016 | LVZ | „Hier stirbt es sich bequemer“ - Die Schriftstellerin Angelika Schrobsdorff ist 88-jährig in Berlin gestorben
„Hier stirbt es sich bequemer“, hatte Angelika Schrobsdorff 2006 mit dem ihr eigenen Sarkasmus gesagt, als sie aus Jerusalem nach Berlin-Grunewald zurückkehrte, an
den Ort ihrer Kindheit. [weiter...]

Hier stirbt es sich bequemer
 

Terrorgeschüttelt | 1. August 2016 | tachles.ch
Während ich diese Zeilen schreibe, läuft mein Fernseher. Ich sehe gerade live die Trauerfeier für die Opfer des Attentats/Amoklauf in München. Die gesamte deutsche Politprominenz ist da.
Bis vor wenigen Monaten habe ich fast elf Jahre in Israel gelebt. Der Terror dort war und ist der normale Alltag. Für die Franzosen, die Belgier, die Deutschen, ist er neu. Und so muss man verstehen, dass die Reaktion darauf aus Panik und Ratlosigkeit besteht. In Israel ist das natürlich anders. Schock und Trauer jedesmal wieder, natürlich. Panik? Eher nicht. Ratlosigkeit? Nein. Eher schon Zynismus oder Fatalismus, dieses «So ist es, so war es, so wird es immer sein». Und, anders als in Europa, wissen israelische Sicherheitskräfte besser wie man mit Terror umgeht, im Vorfeld und wenn er doch ausgeübt wird. [weiter...]

 

01.08.2016 | Berlin | Presseerklärung zu den Manipulationsvorwürfen bei der vergangenen Wahl in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin
Die erneut erhobenen, schweren Betrugsvorwürfe, die die jüngste Gemeindewahl in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin im Dezember 2015 betreffen, sind äußerst beunruhigend. Mit dem entstandenen öffentlichen Interesse und der damit verbundenen allgemeinen Aufmerksamkeit ist dies nicht mehr länger nur eine interne Angelegenheit der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. [weiter...]

 

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