Ahawas-Thora-Synagoge - Juden in Sachsen

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Ahawas-Thora-Synagoge

1907 - 1938

Die Synagoge war orthodox ausgerichtet und ihre Gemeinde überwiegend ostjüdischen Ursprungs.

Als Rabbiner war David Feldmann tätig. David Feldmann wurde am 24.09.1878 in Neu-Zucza (Bukowina, Rumänien) geboren. 1910 kam er nach Leipzig und war 25 Jahre lang als Rabbiner in der Synagoge, Lehrer und Richter der orthodoxen jüdischen Gemeinde tätig.

Der Trägerverein der Synagoge, der orthodoxe Ahawas Thora Verein, unterhielt die Talmud-Thora-Religionsschule, die von Rabbiner Feldmann geleitet wurde. Die Synagoge und ihr Verein unterstützten die orthodoxe Jüdische Volkspartei.

Während der Reichskristallnacht 1938 wurde die Synagoge verwüstet. Im Zweiten Weltkrieg zerstörte ein Bombenangriff das Gebäude, in dem sich die Synagoge befand.

Literatur:

  • Diamant, Adolf: Chronik der Juden in Leipzig, Heimatland Sachsen, Chemnitz, Leipzig, 1993, 261.

  • Ephraim-Carlebach-Stiftung Leipzig [Hrsg.], Judaica Lipsiensia: Zur Geschichte der Juden in Leipzig, Edition Leipzig, Leipzig, 1994, 60.

  • Höppner, Solvejg; Jahn, Manfred: Jüdische Vereine und Organisationen in Chemnitz, Dresden und Leipzig 1918 bis 1933: Ein Überblick, Sächsisches Druck- und Verlagshaus, Dresden, 1997, 38.

  • Lange, Bernd-Lutz: Jüdische Spuren in Leipzig, Forum Verlag Leipzig, Leipzig, 1993, 51.

 
 
 
 
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