24er Synagoge - Juden in Sachsen

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24er Synagoge (Hindenburg-Synagoge)

1916/1917

Die Synagoge wurde 1916 bis 1917 gebaut und zu Ehren Paul von Hindenburgs benannt. Die Einweihung der Synagoge fiel zeitlich mit dem Ende des Kriegs an der Ostfront zusammen. Hindenburg hatte 1914 gemeinsam mit Erich Ludendorff einen wichtigen Sieg über die zaristischen Truppen errungen.

Aufgrund ihrer Lage in der Humboldtstraße 24 war diese Synagoge auch als 24er - Synagoge bekannt. Sie wurde von mehreren chassidischen Gemeinschaften unterhalten. Die Leitung der Synagoge hatte Rabbiner Schmuckler inne, der in den 20er Jahren nach Palästina auswanderte, von dort aber wieder zurückkehrte.

In der Humboldtstraße 24 befand sich ebenfalls die Mischnajos-Synagoge. Beide Bethäuser wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört.

Literatur:

  • Diamant, Adolf: Chronik der Juden in Leipzig, Heimatland Sachsen, Chemnitz, Leipzig, 1993, 262.

 
 
 
 
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